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Aktueller Lagebericht der Leitenden Körperschaft, Nr. 3 (2025)

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Willkommen!
In diesem Lagebericht geht es darum,
wie wir jetzt schon unseren Dienst
für die nächsten Monate
 planen können.
Aber zuerst einige Neuigkeiten.
Am 28. März 2025 erschütterte
 ein Erdbeben der Stärke 7,7
Myanmar und Thailand.
Das Epizentrum lag in Myanmar
 in der Stadt Mandalay.
Viele Brüder und Schwestern
 waren dorthin geflohen,
weil in verschiedenen Teilen
 des Landes Krieg herrscht.
Traurigerweise
ist ein Missionarehepaar
in Mandalay ums Leben gekommen,
als das Gebäude,
in dem sie gewohnt haben,
eingestürzt ist.
Wir können nur versuchen,
 uns vorzustellen,
wie es ihrer Familie und den Brüdern
 und Schwestern geht,
die ihnen nahegestanden haben.
Wir beten weiter darum,
dass Jehova ihnen den Mut
 und die Kraft gibt,
die sie in dieser Situation brauchen.
Ein anderes Missionarehepaar,
 das auch dort gewohnt hat,
hat überlebt,
aber schwere Verletzungen
 davongetragen.
Die beiden haben
die medizinische Behandlung erhalten,
die sie benötigen,
und zum Glück
werden sie sich vollständig erholen.
7 weitere Brüder und Schwestern
erlitten überwiegend 
leichte Verletzungen.
6 Häuser oder Wohnungen
 unserer Brüder
wurden zerstört
und 77 weitere beschädigt.
Auch 6 Königreichssäle
 wurden beschädigt.
Das Zweigkomitee koordiniert
die Hilfsmaßnahmen vor Ort,
die auch die Reparaturarbeiten
und den Wiederaufbau umfassen.
In Südamerika und auch
im Süden und Osten Afrikas
leiden einige unserer Brüder
 und Schwestern
unter einer Hungersnot.
Deshalb haben wir Hilfslieferungen
für über 8000 Brüder
und Schwestern
in 6 Ländern organisiert.
Wir danken euch von ganzem Herzen
 für eure Großzügigkeit!
Nur durch eure Spenden
sind solche Hilfsmaßnahmen
 überhaupt möglich.
Wir werden unsere Brüder
 und Schwestern
weiter bei ihren Herausforderungen
 unterstützen.
Wir haben aber auch
ein paar gute Neuigkeiten,
und zwar aus verschiedenen Teilen
 der Welt.
Wir freuen uns,
euch darüber zu informieren,
dass unsere 72 Jahre alte
Schwester Alganesh Tekle
am 12. Februar 2025 aus der Haft
 in Eritrea entlassen wurde.
Und am 12. März 2025
wurde auch 
unsere 80-jährige Schwester
Berekti Gebretatyos
 freigelassen.
Die beiden Schwestern
 sind jetzt wieder
mit ihren Familien vereint
und werden medizinisch versorgt.
Beide Schwestern waren unter den
 23 Brüdern und Schwestern,
von denen wir euch kürzlich
 berichtet haben.
Sie wurden im September 2024
 verhaftet.
Außerdem können wir euch mitteilen,
dass 6 unserer Brüder in Russland
vor Kurzem
aus der Haft entlassen wurden,
nachdem sie ihre Freiheitsstrafe
 verbüßt hatten.
Darunter Dmitri Golik,
der etwa 4 Jahre inhaftiert war.
Bei seiner Freilassung
wurde Dmitri von seiner Frau,
Familienmitgliedern und einigen
Freunden in Empfang genommen.
Auch Bruder Inwer Sijuchow
 wurde freigelassen.
Seine Schwester und sein Schwager
 haben sich gefreut,
ihn wieder in die Arme
 schließen zu können.
Inwer verbrachte etwa 4 Jahre
 in Untersuchungshaft.
Für so lange Zeit war noch kein
Bruder und keine Schwester
in einer Untersuchungshaftanstalt
 gewesen.
Die Bedingungen dort
sind oft noch viel härter
als in einem Straflager.
Trotz allem hat Inwer
durch sein Verhalten
ein gutes Zeugnis abgelegt.
Dazu ein Beispiel.
Ein Mithäftling hat ihm 
einen Dankesbrief geschrieben,
in dem es auszugsweise heißt:
„Danke, dass du so bist, wie du bist!
Du machst die Welt
zu einem besseren Ort,
weil du uns
durch dein Beispiel zeigst,
wie wir sein sollten
und was aus uns werden könnte.
Du strahlst immer so eine Freude
 und Ruhe aus.
Selbst hier hilfst du uns,
 glücklich zu sein,
und wenn es auch nur
 für einen Moment ist.
Du hast mir geholfen,
wieder an das Gute 
im Menschen zu glauben.
Die Welt braucht Menschen wie dich,
 wir brauchen jemanden wie dich!“
Wir sind so stolz auf unsere Brüder
 und Schwestern,
die wegen ihres Glaubens
 in Haft sind!
Obwohl die Bedingungen
 oft sehr schwierig sind,
verherrlichen diese Brüder Jehova
 durch ihr gutes Verhalten.
Sie tun das,
was in Matthäus 5:16
 beschrieben wird:
„So lasst auch ihr euer Licht 
vor den Menschen leuchten,
damit sie eure guten Taten sehen
und euren Vater, der im Himmel ist,
verherrlichen.“
Wir beten darum,
dass Jehova unsere Brüder
 und Schwestern,
die wegen ihres Glaubens
 in Haft sind,
weiter stärkt und unterstützt.
Jetzt zu einer weiteren 
aktuellen Entwicklung:
Im März 2025 hat
die Leitende Körperschaft
Zweigkomiteemitglieder, die 80 Jahre
oder älter sind, gebeten,
über ihre persönlichen
Umstände nachzudenken.
Daraufhin haben einige
 dieser lieben Brüder
für sich die Entscheidung getroffen,
nicht länger als Mitglieder
des Zweigkomitee zu dienen.
Lassen wir einige zu Wort kommen.
Das Alter
stellt sich klammheimlich ein,
und manchmal merkt man gar nicht,
 was für Einschränkungen man hat.
Aber auf diese Weise
hat die Leitende Körperschaft
 uns geholfen,
die Realität – das Altwerden
und die Konsequenzen –
zu akzeptieren.
Während meiner fast 77 Jahre
 im Vollzeitdienst
habe ich immer verspürt,
dass Jehovas Anleitung
durch den treuen Sklaven
Freude und Zufriedenheit bringt.
Ich glaube wirklich,
dass dieses Vorgehen
ein Ausdruck von Jehovas
tiefer Liebe zu uns ist.
Selbst wenn sich unsere Aufgaben
 weiterhin ändern –
ganz gleich, 
um welche Aufgaben es sich handelt –,
auf diese Weise können wir weiter
Freude an unserem Dienst haben
und gleichzeitig darüber nachdenken, 
wie wir auch Jehova Freude machen.
Das ist die Antwort auf ein Gebet.
Wir können nicht mehr mithalten,
jetzt müssen andere übernehmen,
Jüngere, Kräftigere,
und sie machen das gut.
Ich freue mich sehr,
dass jetzt jüngere Brüder
 im Zweigkomitee sind,
und sie machen wirklich
 eine tolle Arbeit.
Und ich weiß,
Platz für jüngere Brüder zu machen,
das ist gut für die Organisation.
Es hilft mir zu sehen,
wie gut es ist, zu tun, was man kann,
und nicht, was man nicht kann,
und es zu lieben.
Folge Jehovas Leitung
und du wirst immer glücklich sein.
Die Leitende Körperschaft
liebt und schätzt
diese wertvollen Brüder von Herzen.
Wenn es ihre Umstände erlauben,
können sie weiter
Lehraufgaben übernehmen,
zum Beispiel den Vorsitz
beim biblischen Morgenprogramm
der Bethelfamilie.
Sie können
als Vertreter des Zweigbüros
auf Kreiskongressen dienen
und auch Vorträge 
auf regionalen Kongressen halten.
Auf diese Weise
können unsere Brüder und Schwestern
auch weiterhin
von der jahrelangen Erfahrung
dieser treuen Brüder profitieren.
Wir freuen uns schon alle auf
den Kongress 2025 „Reine Anbetung“.
Die Kongresse haben am Wochenende
 vom 9. bis 11. Mai 2025 angefangen
und werden noch
bis Anfang 2026 stattfinden.
Es wird in dieser Zeit
auch 19 Sonderkongresse
in 13 verschiedenen Ländern geben.
Der erste Sonderkongress
fand am Wochenende vom 9. bis 11. Mai
in Santa Cruz in Bolivien statt.
Die Anwesendenhöchstzahl war 12 380,
und 177 haben sich taufen lassen.
Wir freuen uns sicher
 alle schon darauf,
den diesjährigen
Kongress zu besuchen.
Eine kleine Erinnerung:
Damit alle möglichst viel
aus dem Kongressprogramm
für sich mitnehmen können,
bittet
die Leitende Körperschaft euch,
rechtzeitig auf den Plätzen zu sein,
damit wir alle das einleitende
Musikprogramm genießen können.
So können wir uns gedanklich
 und auch gefühlsmäßig
auf das Kongressprogramm einstimmen.
Wo wir von Kongressen sprechen:
Es gibt noch eine Neuigkeit.
Die Brüder in der Weltzentrale
haben kürzlich die Bedürfnisse von 20
 afrikanischen Zweigen untersucht,
was die Audio-
und Videoausrüstung
für Kongressstätten betrifft.
Die Anwesendenzahl
in diesen 20 Zweiggebieten
ist beeindruckenderweise
zweieinhalb Mal so hoch
wie die Zahl der Verkündiger.
Wir sprechen hier von fast
 5 Millionen Anwesenden!
Aber nicht alle Veranstaltungsorte
haben die nötige
Audio-Videoausrüstung,
damit unsere Brüder den Kongress
so genießen können
wie in anderen Ländern.
Wir freuen uns, euch mitzuteilen,
dass die Leitende Körperschaft
 für die nächsten 3 Jahre
ein Budget von 21,1 Millionen Dollar
 genehmigt hat.
Damit kann zusätzliche Audio-
 und Videoausrüstung
für Kongresse in Afrika
 gekauft werden.
Die Ausrüstung wird in mehreren
 Phasen eingekauft und verteilt.
Und zwar für Kongresssäle,
angemietete Räumlichkeiten,
erweiterbare Königreichssäle
und Veranstaltungsorte
 unter freiem Himmel.
Für 2026 ist das Ziel,
die Kongresse mit einer
ausreichenden Audioausrüstung
und mit genügend Generatoren
auszustatten.
An einigen Orten werden wir auch
 die Voraussetzungen schaffen,
das bestehende Video-Setup
 zu verbessern
oder ein komplett neues 
Video-Setup einzurichten.
Vielen Dank euch allen 
für eure Großzügigkeit!
So macht ihr es uns möglich,
unsere Brüder und Schwestern
mit dieser Ausrüstung zu versorgen,
von der sie und viele interessierte 
Menschen sehr profitieren werden.
Und jetzt
noch ein paar Gedanken zur Planung
von theokratischen Aktivitäten.
Auf der Nordhalbkugel,
wo der Sommer vor der Tür steht,
haben viele in den nächsten Wochen
 ihren regionalen Kongress.
Und auch auf der Südhalbkugel
werden in den nächsten Monaten
 viele Kongresse abgehalten.
Und vielleicht plant ihr noch
 andere Sachen,
zum Beispiel auch euren Urlaub.
Welcher Grundsatz hilft uns,
wenn es um die Planung
der nächsten Monate geht?
Am glücklichsten
und zufriedensten sind wir,
wenn wir unserem großartigen Gott
 Jehova etwas geben können.
In Sprüche 3:9, 10 heißt es:
„Ehre Jehova mit dem Kostbaren,
 das du besitzt,
mit dem ersten Ertrag von allem,
 was dein Land abwirft.
Dann werden deine Vorratshäuser
 randvoll werden
und deine Keltern 
werden von neuem Wein überfließen.“
Denken wir also beim Planen 
der nächsten Monate darüber nach,
was für Möglichkeiten wir haben,
uns im Dienst für Jehova
 besonders einzusetzen.
Ihr jungen Leute,
wenn ihr jetzt
in der nächsten Zeit Ferien habt,
könntet ihr dann vielleicht
mehr in den Predigtdienst gehen?
In den Wochen
vor dem regionalen Kongress
laden wir ja auch immer andere ein,
den Kongress zu besuchen.
Das ist eine hervorragende
Gelegenheit, mehr im Dienst zu tun.
Könntest du Hilfspionier sein?
Viele von uns
haben richtig schöne Erinnerungen
an ihren Hilfspionierdienst
 in den Ferien.
Aber natürlich ist das
nicht nur etwas für Jüngere.
Wir wollen alle darüber nachdenken,
 ob wir Hilfspionier sein könnten.
Vielleicht könnt ihr sogar
als ganze Familie
im Hilfspionierdienst stehen.
Könnten wir in nicht zugeteiltem
oder selten bearbeitetem
 Gebiet predigen?
Durch so etwas werden wir
ganz sicher tiefe Zufriedenheit
und große Freude verspüren.
Ein paar von euch
werden in den nächsten Monaten
mit der Schule fertig.
Wenn das bei dir so ist:
Hast du schon einmal unter 
Gebet über das Ziel nachgedacht,
Pionier zu werden?
Nur noch ein paar Monate
und das neue Dienstjahr geht los.
Hast du schon mal
darüber nachgedacht,
eine Bewerbung auszufüllen?
Es besteht auch die Möglichkeit,
bei der Königreichssaal-Instandhaltung
 oder beim Bau mitzuhelfen.
Könntest du dich vielleicht
 dafür bewerben?
Und denk daran:
Getaufte Brüder und Schwestern
können sich mittlerweile
ab 18 Jahren
für den Dienst im Bethel bewerben.
Das ist noch eine wunderschöne
 Möglichkeit,
sich für Jehova einzusetzen.
Außerdem ist gerade
 ein guter Zeitpunkt,
um über die Schule
für Königreichsverkündiger
nachzudenken.
Erst kürzlich hat
die Leitende Körperschaft
jungen Menschen das Ziel
des Missionardienstes
ans Herz gelegt.
Die SKE ist die Tür 
zum Missionardienst.
Hast du deine Bewerbung
für die SKE schon abgegeben?
Zur Erinnerung:
Wer kann sich bewerben?
Getaufte Brüder
und Schwestern ab 21 Jahren,
die seit mindestens 2 Jahren 
im allgemeinen Pionierdienst stehen.
Es gibt also wirklich viele
spannende Möglichkeiten!
Bitte denk darüber nach,
welche davon
vielleicht für dich etwas wäre.
Und natürlich
vergessen wir auch nicht,
unseren Kongressbesuch zu planen –
in Präsenz,
wenn es uns möglich ist.
Auch wenn wir eingeschränkt sind
 oder nicht viel Kraft haben:
Könnten wir vielleicht nur einen Tag
oder einen halben Kongresstag
 vor Ort sein?
Dann haben wir die Möglichkeit
zu erleben,
wie schön es ist,
gemeinsam zu beten, 
gemeinsam zu singen
und einfach mit unseren
lieben Brüdern und Schwestern
zusammen zu sein.
In diesem Lagebericht
haben wir uns mit verschiedenen
 Möglichkeiten beschäftigt,
wie wir uns im Dienst für Jehova
 einsetzen können.
Mit guter Planung
können wir sehr viel erreichen.
Was wir uns für euch alle wünschen,
wird gut in Psalm 20:4 ausgedrückt:
„Er erfülle dir deine Herzenswünsche
und alle deine Pläne
 lasse er gelingen.“
Liebe Brüder und Schwestern, 
wir lieben euch alle wirklich sehr!
Das war JW Broadcasting®
aus der Weltzentrale 
von Jehovas Zeugen.