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Aktueller Lagebericht der Leitenden Körperschaft, Nr. 2 (2026)

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Liebe Brüder und Schwestern,
wir freuen uns, euch 
ein paar Neuigkeiten zu erzählen.
In dieser Zeit des Jahres
denken wir viel
über den Tod Jesu Christi nach.
Die Gedenkfeier
findet am 2. April statt.
Und in der Woche vom 23. März
wird der Sondervortrag
mit dem Titel
„Wer wird die Erde retten?“ gehalten.
Nutzen wir in den kommenden Wochen
die Gelegenheit,
so viele wie möglich zum Sondervortrag
und zum Abendmahl einzuladen.
Vielleicht ist es dir ja möglich,
in dieser Zeit Hilfspionier zu sein.
Im März und April
kannst du dir aussuchen,
ob du den Hilfspionierdienst mit 15
oder mit 30 Stunden durchführst.
Wenn wir die Berichte
über Jesu Tod und Auferstehung lesen
und darüber nachdenken,
ist das eine gute Einstimmung auf
die kommende Gedächtnismahlfeier.
Das ist in Übereinstimmung
mit dem Grundsatz aus Hebräer 12:3.
Dort lesen wir:
„Betrachtet den genau,
der ... Anfeindungen erduldete,
damit ihr nicht müde werdet
und aufgebt.“
Wenn wir über das Vorbild
von Jesus nachdenken,
vertiefen wir dadurch
unsere Wertschätzung für das,
was er für uns getan hat.
Die Liebe zu unserem
himmlischen Vater Jehova wird dadurch stärker
sowie der Wunsch, auszuharren.
Vor Kurzem wurde das
Bibelleseprogramm für das Gedächtnismahl
als eigenständige Publikation in
der JW Library®-App zur Verfügung gestellt.
In diesem Programm sind
Schlüsselpassagen aus den Evangelien 
aufgelistet und entsprechend verlinkt.
Die Publikation ist in der App
unter dem Reiter „Broschüren“ zu finden.
Es könnte hilfreich sein,
sich das Programm
unter den Favoriten abzuspeichern.
Es wird auch wieder
ein biblisches Morgenprogramm
zum Gedächtnismahl geben.
Es wird am 26. März
auf jw.org hochgeladen.
Wie schön, dass Jehovas Diener
auf der ganzen Welt
dieses Programm
am Donnerstag, den 2. April ansehen können!
In der Zeit nach dem Gedächtnismahl
wollen wir uns natürlich weiter
um diejenigen kümmern,
die Interesse gezeigt haben
und da waren.
Unser Ziel ist es,
mit so vielen wie möglich
einen Bibelkurs zu beginnen.
Natürlich wollen wir auch 
unsere Zeitschriften für die Öffentlichkeit
im Predigtdienst nutzen.
Im März und April können wir
das Erwachet! anbieten
mit dem Titel
„Stress – was hilft?“.
Die wertvollen Anregungen darin
brauchen die Menschen heute
mehr als je zuvor.
Wie ihr bereits wisst,
wird das Zweigbüro in Italien
von Rom in neue Räumlichkeiten
in Bologna umziehen.
Sehen wir uns
den Projektfortschritt an.
2019 wurde auf jw.org
bekannt gegeben,
dass das italienische Zweigbüro
von Rom nach Bologna
verlegt werden würde.
Es hieß dort:
„Wir bitten Jehova darum,
dass er diese Bemühungen segnet
und dass dank dieser Veränderungen
das Predigtwerk in Italien weiter wächst,
ein Feld,
das reif ist ‚für die Ernte‘“.
Diese Gebete hat Jehova erhört,
vor allem
wenn Schwierigkeiten aufkamen.
Wir freuen uns,
euch vom aktuellen Stand zu berichten.
Im September 2020
konnte das Wohngebäude Via Freud –
trotz der Einschränkungen
durch die Corona-Pandemie –
fertiggestellt werden.
Darin gab es 41 Wohneinheiten
für die Baumannschaft.
Im Januar 2022 wurden dann
Verträge unterzeichnet
für 3 weitere Wohngebäude
und das Bürogebäude,
das wir 2018 gekauft hatten.
Ein weiterer Meilenstein war die Eröffnung
des Besucherzentrums in Bologna.
Den Besuchern wird gezeigt,
was es in unserem Zweiggebiet
alles für Möglichkeiten gibt,
sich für Jehova einzusetzen.
In nur 15 Monaten haben wir
über 50 000 Besucher willkommen geheißen
und Führungen
in 15 Sprachen angeboten.
Viele haben gesagt,
dass der Besuch
ihnen Freude gemacht hat
und dass sie jetzt
noch mehr Wertschätzung
für die Einheit
in unserer Glaubensfamilie haben.
Die enge Zusammenarbeit
mit der Weltzentrale
und der Besuch von Brüdern
der Leitenden Körperschaft
und ihren Vertretern hat uns gezeigt,
dass Jehova hinter dem Projekt steht.
Ihre Ruhe und Gelassenheit
haben uns geholfen,
den Zeitplan geduldig
in Jehovas Händen zu lassen.
Wir konnten auch sehen,
wie wichtig es ist,
allen Helfern
Wertschätzung entgegenzubringen.
Die Brüder und Schwestern vor Ort
haben uns großartig unterstützt.
Sie haben gern ihre Zeit, Kraft,
Fähigkeiten und Mittel
zur Verfügung gestellt.
Viele haben unter Gebet überlegt,
was sie tun können.
Manche haben ihre Arbeitszeit reduziert
oder sogar gekündigt.
Und wie es sich für Italien gehört,
haben sie immer
für fantastisches Essen gesorgt.
Aber dieses Projekt kommt
nicht nur uns Zeugen Jehovas zugute,
sondern auch der Nachbarschaft.
Was wir aus einem
verlassenen Industriegelände
und einem leeren Bürogebäude
gemacht haben,
ist wirklich gut angekommen –
und dass wir
einen öffentlichen Park angelegt haben.
Vielleicht fragt ihr euch,
wie weit wir inzwischen sind.
Am 1. März 2025 wurde
der Königreichssaal,
der zum neuen Zweigbüro gehört,
fertiggestellt.
Inzwischen wird er
von 4 Versammlungen genutzt.
Am 30. Januar 2026 hat die Fremdfirma
ihre Arbeiten an unserem Bürogebäude
abgeschlossen.
Jetzt haben unsere Bauhelfer
den Innenausbau
und die restlichen Arbeiten
übernommen.
Unser Ziel ist es,
dass Bethelabteilungen ab Juni 2026
das neue Gebäude nutzen können.
Als nächstes sollen dann
die 3 Wohngebäude fertiggestellt werden.
Durch das kernsanierte Bürogebäude
werden wir viele Kosten sparen.
Außerdem bietet es
eine schöne Arbeitsumgebung
und hat viele weitere Vorteile.
Die meisten Betheliten werden
in den neuen Wohngebäuden
untergebracht werden können.
Dadurch wird es leichter,
sie mit allem zu versorgen,
was sie brauchen.
In Psalm 127:1 steht:
„Wenn Jehova das Haus nicht baut,
ist es umsonst,
dass die Bauleute
hart daran arbeiten.“
Wir beten weiter darum,
dass Jehova dieses Haus baut
und dass die neuen Gebäude
seinem Namen Ehre machen.
Wir danken Jehova
für seine Großzügigkeit
und euch lieben Brüdern
für eure Unterstützung.
Möge Jehovas reicher Segen
weiter auf unseren 
theokratischen Bauprojekten ruhen.
Überall auf der Welt leiden
unsere Brüder und Schwestern
unter den Folgen von
Naturkatastrophen.
In Malawi haben Trockenheit
und Überflutungen Ernten vernichtet.
Dadurch sind Nahrungsmittel
knapp geworden.
Es wurden
2 Katastrophenhilfskomitees eingesetzt.
Bisher wurden fast 4000 unserer
lieben Brüder und Schwestern
mit Nahrungsmitteln
und anderen Hilfsgütern versorgt.
Anfang Februar traf Zyklon „Gezani“
auf Madagaskar.
Glücklicherweise kam
von unseren Brüdern und Schwestern
niemand ums Leben
oder wurde ernsthaft verletzt.
Aber 199 Häuser von Brüdern
wurden zerstört
und 237 wurden beschädigt.
Auch ein Kongresssaal und
3 Königreichsäle wurden beschädigt.
Im Moment helfen
2 Katastrophenhilfskomitees den Brüdern,
ihre Häuser wieder instand zu setzen.
Kurz nach dem Sturm
organisierte das Zweigkomitee
eine besondere Zusammenkunft 
für alle,
die besonders stark
von dem Sturm betroffen waren.
Das Programm tat ihnen sehr gut.
Wie in anderen Lageberichten erwähnt,
wurden im letzten Jahr
einige karibische Inseln
vom Hurrikan „Melissa“ heimgesucht.
Vor Kurzem hat Bruder Jacob Rumph
von der Leitenden Körperschaft
die Brüder und Schwestern
in Jamaika besucht.
Betroffene Versammlungen
auf der Insel
wurden zu einer
besonderen Zusammenkunft eingeladen
und mit biblischen Gedanken
getröstet.
Ende letzten Jahres
gab es auf den Philippinen
innerhalb von nur 7 Wochen
gleich mehrere Naturkatastrophen.
Bruder Paul Gillies,
ein Helfer des Koordinatorenkomitees,
besuchte die Region vor Kurzem
und traf sich mit Brüdern und Schwestern
aus den betroffenen Gegenden.
Wir beten weiter
für unsere Brüder und Schwestern,
die mit Naturkatastrophen
zurechtkommen müssen.
Psalm 145:18 sichert uns zu:
„Allen, die ihn anrufen,
ist Jehova nah.“
Wir möchten euch allen
für eure großzügigen Spenden danken,
weil sie uns erlauben,
unseren Brüdern und Schwestern
zu helfen,
die unter verheerenden Katastrophen
leiden müssen.
Jehova wird euch bestimmt für eure Liebe
und Großzügigkeit belohnen.
In Russland geht die Verfolgung
unserer Brüder und Schwestern weiter.
Viele von denen, die wegen
ihres Glaubens inhaftiert sind,
haben ernste Gesundheitsprobleme.
Da ist zum Beispiel
Bruder Rustam Diarow.
Am 17. Februar 2026
wurde ihm aufgrund seines
kritischen Gesundheitszustands
eine Haftaussetzung gewährt.
Er war 2021 zu einer
8-jährigen Haftstrafe verurteilt worden.
Nach seiner Entlassung wurde er sofort
nach Usbekistan abgeschoben.
Dort erhält er jetzt
eine Krebstherapie.
Als er und seine Frau Jelena
in Usbekistan ankamen,
wurden sie am Flughafen
herzlich von den Brüdern
und Schwestern empfangen.
Mit Stand vom 16. März
sind 280 Brüder und Schwestern
auf der ganzen Welt
wegen ihres Glaubens in Haft,
181 von ihnen in Russland.
Von ihnen haben mindestens 35
körperliche Einschränkungen
oder ernste Gesundheitsprobleme.
Wir beten weiter
für diese treuen Diener Jehovas,
für ihre Familien
und für ihre Versammlungen.
Jehova Gott hat uns das Leben geschenkt
und er erwartet von uns,
dass wir dieses Geschenk achten.
Unter anderem zeigen wir Achtung
vor dem Geschenk des Lebens,
indem wir uns an Jehovas
Gebote zum Umgang mit Blut halten.
Jehova gab Noah
und seinen Nachkommen ein Gebot,
das für immer gilt:
„Fleisch mit seinem Leben –
seinem Blut – dürft ihr nicht essen.“
Ähnlich wies er die Christen an,
sich „von Erwürgtem
und von Blut“ zu „enthalten“.
Und als Zeugen Jehovas
befolgen wir dieses Gebot gewissenhaft.
Es beeinflusst auch
unsere Entscheidungen
zu medizinischen Behandlungsmethoden.
Wenn wir Entscheidungen
zum Thema Blut treffen mussten,
haben wir uns viele Jahre lang
daran orientiert,
was im mosaischen Gesetz
in 3. Mose 17:13 steht:
„Wenn ein Israelit oder ein Fremder,
der bei euch lebt,
auf der Jagd einen Vogel
oder ein anderes Tier fängt,
das gegessen werden darf,
soll er das Blut auslaufen lassen
und es mit Staub bedecken.“
Gilt dieses Gebot aber auch
für uns als Christen?
Die einfache Antwort lautet:
Nein. Warum nicht?
Weil Christen
nicht das mosaische Gesetz befolgen müssen.
Der Apostel Paulus drückte das
gemäß Kolosser 2:13, 14 so aus:
Gott hat
„die handschriftliche Urkunde,
die aus Verordnungen bestand
und gegen uns war, ungültig gemacht.
Er hat sie aus dem Weg geräumt,
indem er sie an den Marterpfahl nagelte.“
Deshalb gilt für Christen
nicht das Gebot,
dass Blut ausgegossen
und mit Staub bedeckt werden muss.
Allerdings sagt die Bibel
nichts darüber,
wie bei medizinischen Behandlungen
mit Eigenblut umgegangen werden sollte.
Unser Standpunkt
zur Verwendung von Eigenblut
wurde im Wachtturm vom 15. Oktober 2000
folgendermaßen erklärt. Dort stand:
„Ein Christ muss selbst entscheiden,
wie sein eigenes Blut im Verlauf
eines chirurgischen Eingriffs,
eines medizinischen
Untersuchungsverfahrens
oder einer laufenden Therapie
verwendet werden soll.“
Deshalb können viele Christen
einfache Verfahren wie Blutabnahmen
mit ihrem Gewissen vereinbaren.
Aber auch kompliziertere Verfahren,
bei denen 
ihr eigenes Blut verwendet wird.
Dazu gehören der Einsatz
einer Herz-Lungen-Maschine
oder Verfahren wie Hämodialyse
und Blutrückgewinnung.
Und es werden ständig
neue Behandlungsmethoden entwickelt.
Vor diesem Hintergrund
hat die Leitende Körperschaft
nach vielen Gebeten
und gründlichem Bibelstudium entschieden,
unseren Standpunkt zur Verwendung
von Eigenblut
in medizinischen Angelegenheiten
anzupassen.
Das Ergebnis ist Folgendes:
Bei medizinischen Behandlungen
und chirurgischen Eingriffen
muss ein Christ selbst entscheiden,
wie sein eigenes Blut
verwendet werden soll.
Er kann selbst entscheiden,
ob er zustimmt,
dass sein Blut entnommen, gelagert
und ihm wieder zugeführt wird.
Was heißt das?
Manche Brüder und Schwestern
könnten sich entscheiden,
ihr Blut lagern zu lassen,
damit es ihnen später
wieder zugeführt wird.
Andere würden das vielleicht
nicht machen.
Es ist die persönliche Entscheidung
jedes einzelnen Christen,
wie sein eigenes Blut im Rahmen
einer medizinischen Behandlung
oder eines chirurgischen Eingriffs
verwendet wird.
Zur Wiederholung:
Christen unterstehen
nicht dem mosaischen Gesetz,
aber wir halten uns an das Gebot
aus der Apostelgeschichte,
uns „von Blut“ zu „enthalten“.
Allerdings sagt die Bibel
nichts über die Verwendung von Eigenblut
im Rahmen
einer medizinischen Behandlung.
Also, wie auch bei anderen
Entscheidungen zum Thema Gesundheit,
muss jeder Christ selbst entscheiden,
wie sein eigenes Blut im Rahmen
einer medizinischen Behandlung
oder eines chirurgischen Eingriffs
verwendet wird.
In diesem Lagebericht
haben wir gesehen,
welche Fortschritte der Bau
des neuen Zweigbüros in Italien macht
und wie es unseren Brüdern
in Russland geht.
Wir haben auch gesehen,
wie Jehova bei Naturkatastrophen
für seine Diener sorgt.
Und sicherlich schätzen wir
das angepasste Verständnis
zur medizinischen Verwendung
unseres eigenen Blutes.
Alle diese Beispiele zeigen uns,
dass sich Jehova um sein Volk kümmert.
Er sorgt nicht nur
durch seine Organisation für sie,
sondern auch,
indem er ihnen die Kraft gibt,
bei Schwierigkeiten durchzuhalten.
Jetzt in der Zeit
vor dem Gedächtnismahl
wollen wir Jehova weiter näher kommen,
in dem festen Vertrauen,
dass er diejenigen,
die loyal zu ihm halten, niemals vergisst.
Ihr liegt uns alle sehr am Herzen!
Das war JW Broadcasting®
aus der Weltzentrale von Jehovas Zeugen.