00:00:05
Ich bin Dmitri Korschunow.00:00:09
00:00:09
Seit meiner Geburt lebe ich in Kowrow.00:00:13
00:00:16
Das ist eine größere Stadt
im Westen von Russland.00:00:20
00:00:25
Ich fühlte mich sofort
zu Dmitri hingezogen,00:00:28
00:00:28
weil er so freundlich und offen war,
und er meinte es ehrlich mit mir.00:00:34
00:00:36
Wir waren zwei Jahre zusammen
und heirateten dann.00:00:40
00:00:40
Noch im selben Jahr kam
unsere Tochter zur Welt.00:00:44
00:00:45
Ich arbeitete als Elektriker.00:00:48
00:00:53
Viele hatten kaum Geld und oft
bezahlten sie mich mit Alkohol.00:00:58
00:01:03
Das Leben mit einem Alkoholiker00:01:07
00:01:08
ist wie das Leben auf einem aktiven Vulkan.00:01:14
00:01:16
Nüchtern war er freundlich,
aufmerksam, ein guter Ehemann.00:01:22
00:01:23
Aber betrunken war er
ein völlig anderer Mensch.00:01:28
00:01:30
Er wurde schnell böse,00:01:33
00:01:33
ließ sich nichts sagen.00:01:36
00:01:45
Einmal klopfte es an der Tür.00:01:48
00:01:48
Sie zeigten mir etwas aus der Bibel.00:01:52
00:01:57
Sie zeigten mir, warum
es so viel Leid gibt00:02:00
00:02:00
und warum Menschen so viele
Ängste und Sorgen haben.00:02:05
00:02:10
Meine Frau las es komplett durch.00:02:13
00:02:13
Ich sah, dass es ihr gefiel.00:02:17
00:02:18
Was die beiden Frauen beim nächsten
Mal erzählten, gefiel mir wirklich gut,00:02:23
00:02:23
besonders, dass Gott versprochen hat,
die Erde zu einem Paradies zu machen,00:02:28
00:02:28
in dem die Menschen glücklich sind.00:02:32
00:02:33
Also begann ich mit einem Bibelkurs.00:02:37
00:02:38
Sie fragten oft:00:02:40
00:02:40
„Wollen Sie sich dazusetzen?“00:02:42
00:02:42
Aber ich sagte immer:00:02:44
00:02:44
„Nein. Vielleicht ein andermal.“00:02:48
00:02:50
Irgendwann war ich kurz
vor dem Zusammenbruch.00:02:54
00:02:54
Ich fragte Lubo:00:02:56
00:02:56
„Was soll ich bloß machen?“00:02:59
00:03:00
Ich schlug ihm vor, die Bibel zu lesen.00:03:04
00:03:04
Er fragte mich: „Wo soll ich anfangen?“00:03:08
00:03:08
Ich empfahl ihm: „Bei Matthäus.“00:03:11
00:03:13
Ich las die ganze Nacht.00:03:16
00:03:16
Ich fühlte mich mitten im Geschehen00:03:18
00:03:18
und war wirklich tief berührt.00:03:22
00:03:23
Damals beschloss ich, keinen
Tropfen Alkohol anzurühren,00:03:27
00:03:27
bis ich die ganze Bibel durchgelesen hatte.00:03:31
00:03:33
Offensichtlich hat es ihn so sehr berührt,
dass er sich ändern wollte,00:03:38
00:03:38
seinen Lebensstil, sein Verhalten.00:03:43
00:03:45
Und die Veränderung war groß.00:03:48
00:03:48
In dieser Zeit kehrte zu Hause Ruhe ein.00:03:53
00:03:57
Ich las die ganze Bibel00:03:59
00:03:59
und trank sieben Monate lang
nicht einen Schluck.00:04:03
00:04:04
Mein Leben widerte mich an.00:04:07
00:04:07
So wollte ich nicht weiterleben.00:04:11
00:04:14
Durch die Bibel wurde mir klar,
dass es nur zwei Wege im Leben gibt;00:04:20
00:04:20
und ich war auf dem falschen.00:04:24
00:04:24
Ich flehte Gott an, mir zu helfen.00:04:28
00:04:30
Manchmal brach er das Bibelstudium ab00:04:32
00:04:32
und griff wieder zur Flasche.00:04:36
00:04:37
Dann war es schwer, wieder weiterzumachen,00:04:41
00:04:42
sich vom Rückschlag zu erholen
und weiter die Bibel zu studieren00:04:47
00:04:47
Mir wurde klar:00:04:48
00:04:48
Ohne die Hilfe von Gott komme
ich nicht aus diesem Loch.00:04:53
00:04:53
Niemals.00:04:55
00:04:58
Die Bibel hat Dmitri grundlegend verändert.00:05:03
00:05:03
Früher hatte ich das Gefühl,
ich bin nur Luft für ihn,00:05:06
00:05:06
außer wenn er irgendetwas gebraucht hat.00:05:10
00:05:13
Aber jetzt ist er ein ganz anderer Mensch.00:05:17
00:05:17
Wenn wir als Familie zusammen sind00:05:20
00:05:20
und über die Bibel reden,00:05:22
00:05:22
ist das immer eine ganz herzliche
und entspannte Atmosphäre.00:05:27
00:05:27
Wir unterhalten uns über unseren Glauben00:05:31
00:05:31
und wir verstehen,
was den anderen bewegt00:05:35
00:05:35
und mit Jehova verbindet.00:05:39
00:05:42
Das kurze Glücksgefühl,00:05:45
00:05:45
das durch Alkohol oder Drogen kommt,00:05:48
00:05:48
ist nichts im Vergleich zu der Freude,00:05:51
00:05:51
die ich heute jeden Tag spüre.00:05:55
00:05:59
Mein Leben hat sich komplett verändert00:06:03
00:06:03
und das verdanke ich Jehova.00:06:07
00:06:08
Sein Wort hat mich zu dem
gemacht, der ich heute bin.00:06:13
00:06:14
Darum kann ich wirklich sagen:00:06:16
00:06:16
„Ich bin glücklich.“00:06:19
00:06:31
.00:06:32
„Mein Leben widerte mich an“
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„Mein Leben widerte mich an“
Ich bin Dmitri Korschunow.
Seit meiner Geburt lebe ich in Kowrow.
Das ist eine größere Stadt
im Westen von Russland.
Ich fühlte mich sofort
zu Dmitri hingezogen,
weil er so freundlich und offen war,
und er meinte es ehrlich mit mir.
Wir waren zwei Jahre zusammen
und heirateten dann.
Noch im selben Jahr kam
unsere Tochter zur Welt.
Ich arbeitete als Elektriker.
Viele hatten kaum Geld und oft
bezahlten sie mich mit Alkohol.
Das Leben mit einem Alkoholiker
ist wie das Leben auf einem aktiven Vulkan.
Nüchtern war er freundlich,
aufmerksam, ein guter Ehemann.
Aber betrunken war er
ein völlig anderer Mensch.
Er wurde schnell böse,
ließ sich nichts sagen.
Einmal klopfte es an der Tür.
Sie zeigten mir etwas aus der Bibel.
Sie zeigten mir, warum
es so viel Leid gibt
und warum Menschen so viele
Ängste und Sorgen haben.
Meine Frau las es komplett durch.
Ich sah, dass es ihr gefiel.
Was die beiden Frauen beim nächsten
Mal erzählten, gefiel mir wirklich gut,
besonders, dass Gott versprochen hat,
die Erde zu einem Paradies zu machen,
in dem die Menschen glücklich sind.
Also begann ich mit einem Bibelkurs.
Sie fragten oft:
„Wollen Sie sich dazusetzen?“
Aber ich sagte immer:
„Nein. Vielleicht ein andermal.“
Irgendwann war ich kurz
vor dem Zusammenbruch.
Ich fragte Lubo:
„Was soll ich bloß machen?“
Ich schlug ihm vor, die Bibel zu lesen.
Er fragte mich: „Wo soll ich anfangen?“
Ich empfahl ihm: „Bei Matthäus.“
Ich las die ganze Nacht.
Ich fühlte mich mitten im Geschehen
und war wirklich tief berührt.
Damals beschloss ich, keinen
Tropfen Alkohol anzurühren,
bis ich die ganze Bibel durchgelesen hatte.
Offensichtlich hat es ihn so sehr berührt,
dass er sich ändern wollte,
seinen Lebensstil, sein Verhalten.
Und die Veränderung war groß.
In dieser Zeit kehrte zu Hause Ruhe ein.
Ich las die ganze Bibel
und trank sieben Monate lang
nicht einen Schluck.
Mein Leben widerte mich an.
So wollte ich nicht weiterleben.
Durch die Bibel wurde mir klar,
dass es nur zwei Wege im Leben gibt;
und ich war auf dem falschen.
Ich flehte Gott an, mir zu helfen.
Manchmal brach er das Bibelstudium ab
und griff wieder zur Flasche.
Dann war es schwer, wieder weiterzumachen,
sich vom Rückschlag zu erholen
und weiter die Bibel zu studieren
Mir wurde klar:
Ohne die Hilfe von Gott komme
ich nicht aus diesem Loch.
Niemals.
Die Bibel hat Dmitri grundlegend verändert.
Früher hatte ich das Gefühl,
ich bin nur Luft für ihn,
außer wenn er irgendetwas gebraucht hat.
Aber jetzt ist er ein ganz anderer Mensch.
Wenn wir als Familie zusammen sind
und über die Bibel reden,
ist das immer eine ganz herzliche
und entspannte Atmosphäre.
Wir unterhalten uns über unseren Glauben
und wir verstehen,
was den anderen bewegt
und mit Jehova verbindet.
Das kurze Glücksgefühl,
das durch Alkohol oder Drogen kommt,
ist nichts im Vergleich zu der Freude,
die ich heute jeden Tag spüre.
Mein Leben hat sich komplett verändert
und das verdanke ich Jehova.
Sein Wort hat mich zu dem
gemacht, der ich heute bin.
Darum kann ich wirklich sagen:
„Ich bin glücklich.“
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