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Wer hat es erfunden? Künstlerische Kreaturen

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Wir sind davon gefesselt.
Ob episch, oder minimalistisch –
der Wirkung von Kunst
kann man sich kaum entziehen.
Und manchmal begegnen wir
dieser Schönheit ganz unerwartet.
Viele Meeresschnecken zum Beispiel
 tragen kräftige Farben,
vermutlich, um potenzielle
Fressfeinde abzuschrecken.
Doch gleichzeitig ist dieses
Farbenspiel ein echtes Kunstwerk.
Das Chamäleon
ist für seine Fähigkeit
die Farbe zu wechseln bekannt:
Mal um andere abzuschrecken ...
mal um das Interesse einer
potenziellen Partnerin zu wecken.
Mitunter begegnet man
völlig unterschiedlichen Tierarten,
die aber anscheinend
auf der gleichen Kunstschule waren –
wie der Pfauenspinne
und ihrem Namensvetter.
Anders als reglose Gemälde
nutzen viele Tiere Bewegung,
um ihr Spektrum an Farben,
Strukturen und Formen zu erweitern.
Nahezu unübertroffen
ist die Extravaganz
männlicher Paradiesvögel.
Renntaucher gehen bei ihrer
Darbietung noch einen Schritt weiter.
In ihrem Tanz ist
jede Bewegung perfekt getimt
und präzise aufeinander abgestimmt.
Das ultimative Wasserballett.
Die Männchen der Laubenvögel
decken noch einen weiteren
 Bereich der Kunst ab.
Sie arrangieren Materialien
 aus ihrer Umgebung
zu kleinen Bauwerken,
die auch für das menschliche
 Auge ästhetisch sind.
Und dann gibt es da
ein künstlerisch anmutendes Tier,
dessen Werke im Verhältnis zur
Körpergröße geradezu kolossal sind.
Der Weißflecken-Kugelfisch
 verziert den Meeresboden
mit anspruchsvollen Mustern,
die auch uns Menschen faszinieren.
Mit seinem Werk
versucht das Männchen,
ein Weibchen auf sich aufmerksam
zu machen und für sich zu gewinnen.
Was soll man glauben?
Haben sich
die künstlerischen Veranlagungen
im Tierreich entwickelt?
Oder ...