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Ihren Glauben nachahmen: Rebekka

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Auf der Suche nach einer Frau
 für seinen Sohn Isaak
schickte Abraham
seinen Diener Elieser los.
Er wusste,
Gottes Vorsatz erforderte
eine Frau mit einem starken Glauben.
Aber welche Frau würde bereit sein,
ihr Zuhause zu verlassen
und ins Unbekannte aufzubrechen?
Rebekka!
Rebekka!
Mutter, ich bin zu Hause.
Hallo, meine Liebe.
Rebekka!
Deine Cousine hat dich schon gesucht.
Anna, ich bin hier!
Rebekka, kannst du das Vater bringen?
Ja.
Arbeitet er noch?
Er arbeitet noch.
Rebekka, ich hab dich gesucht.
Kann ich mitkommen?
Na klar.
Hallo, Vater!
Laban sagt, du brauchst das hier.
Ah, danke.
Kann ich helfen?
Du kannst mit zum Brunnen kommen.
Okay.
Anna, nicht heute.
Du sollst mir helfen,
 Essen zu machen.
Na gut.
– Hallo!
– Hallo, Rebekka.
Hallo!
Schönen Tag dir.
Bitte,
gib mir einen kleinen Schluck Wasser
 aus deinem Krug.
Trink, mein Herr.
Ich schöpfe auch
für deine Kamele Wasser.
Du hattest eine lange Reise.
Entschuldige mich mein Herr ...
Sag mir bitte,
wessen Tochter du bist.
Hat dein Vater in seinem Haus
Platz für uns zum Übernachten?
Ich esse erst, wenn ich gesagt habe,
 was ich zu sagen habe.
Bitte, sprich!
Ich bin Abrahams Diener.
Jehova hat meinen Herrn
 sehr gesegnet.
Sara, die Frau meines Herrn,
hat ihm einen Sohn geboren,
als sie schon alt war.
Ich musste meinem Herrn
 etwas schwören.
Er sagte:
„Geh zum Haus meines Vaters
 und meiner Familie
und hol eine Frau
für meinen Sohn.“
Doch ich sagte zu meinem Herrn:
„Was ist,
wenn die Frau nicht mitkommen will?“
Er antwortete mir:
„Jehova wird seinen Engel
 mit dir schicken
und deiner Reise ganz bestimmt
 Erfolg schenken.“
Als ich heute zur Quelle kam,
da sagte ich: „Jehova,
du Gott meines Herrn Abraham,
wenn du willst,
dass meine Reise erfolgreich ist,
soll Folgendes passieren:
Ich stehe hier an einer Quelle.
Wenn eine junge Frau
zum Wasserschöpfen herauskommt,
werde ich zu ihr sagen:
‚Lass mich bitte etwas Wasser
 aus deinem Krug trinken.‘
Und wenn sie antwortet:
‚Trink, und ich schöpfe auch Wasser
 für deine Kamele‘,
soll sie die Frau sein,
die Jehova für den Sohn
meines Herrn ausgesucht hat.“
Kaum hatte ich das gesagt,
da kam auch schon Rebekka mit
ihrem Krug auf der Schulter heraus.
Danach fragte ich sie:
„Wessen Tochter bist du?“
Sie antwortete:
„Ich bin die Tochter von Bethuel.“
Da legte ich ihr den Nasenring
 und die Armreife an.
Sagt mir nun,
ob ihr gegenüber meinem Herrn
loyale Liebe
und Treue zeigen wollt.
Wenn aber nicht,
dann sagt es mir auch,
damit ich meinen Weg
in die eine oder andere Richtung
fortsetzen kann.
Das kommt von Jehova!
Sie soll die Frau des Sohnes
 deines Herrn werden,
so wie Jehova es gesagt hat.
Der Negeb ist weit weg.
Wann kommst du zurück?
Warum kannst du nicht hier bleiben?
Du hast doch meinen Vater gehört:
„Das kommt von Jehova.“
Du kannst Jehova doch hier dienen!
Ja, das stimmt.
Aber du weißt,
Jehova kann dich
auf eine Weise segnen,
die du dir momentan
noch gar nicht vorstellen kannst.
Noch sind wir ja zusammen.
Lasst uns das Beste
aus dieser Zeit machen.
Jehova, warum ich?
Ruf alle zusammen.
Bereitet alles vor und holt
die Kamele. Wir brechen bald auf.
Ja, sofort.
Wieso packt ihr jetzt schon
alles zusammen?
Bitte,
lasst mich zu meinem Herrn gehen.
Lass die junge Frau bei uns bleiben,
 für zehn Tage.
Wenigstens noch zehn Tage.
Dann kann sie gehen.
Haltet mich nicht auf.
Wie ihr seht, hat Jehova
meine Reise zum Erfolg gemacht.
Lasst mich gehen,
damit ich zu meinem Herrn
 zurückkehren kann.
Rufen wir die junge Frau
und fragen wir sie selbst.
Rebekka, Elieser will aufbrechen –
 jetzt schon!
Darf ich bitte?
Wirst du mit diesem Mann mitgehen?
Ja, ich gehe mit.
Ich liebe dich.
Rebekka!
Unsere Schwester,
du sollst zu Tausenden
mal Zehntausend werden,
und deine Nachkommen sollen
das Tor derer in Besitz nehmen,
von denen sie gehasst werden.
Preist Jehova!
Preist Jehova!
Du wirst mir fehlen.
Ich hab dich lieb!
Rebekka wusste nicht,
wie ihre Zukunft aussehen würde,
und es gibt keinen Bericht darüber,
dass sie ihre Familie
 jemals wiedersah.
Sie bewies Glauben,
als sie die Sicherheit
ihres Zuhauses verließ.
Jehova belohnte sie,
indem er sie zu einer Vorfahrin
 des Messias machte.
Es lohnt sich,
ihren Glauben nachzuahmen.