00:00:08
Meine Klassenkameraden
haben jeden Tag über Sex geredet.00:00:12
00:00:12
Sie haben immer davon erzählt,
mit wem sie zusammen sind.00:00:15
00:00:15
Und was sie mit dem- oder derjenigen
am Wochenende gemacht haben00:00:18
00:00:18
oder noch machen wollen.00:00:20
00:00:20
Natürlich wussten sie,
dass ich ein Zeuge Jehovas bin00:00:22
00:00:22
und keinen Sex
vor der Ehe haben würde.00:00:25
00:00:25
Trotzdem haben sie Druck gemacht.00:00:27
00:00:27
Manche Jungs
haben mich richtig bedrängt.00:00:31
00:00:31
Manchmal ... haben sie
sogar versucht, mich anzufassen. 00:00:34
00:00:36
Einmal hat mich eine Mitschülerin
aufgefordert, sie anzufassen.00:00:39
00:00:39
Ich hab mich natürlich geweigert,
woraufhin sie mich beleidigt hat.00:00:43
00:00:43
Sie sagte, ich wär total langweilig
und müsste ja schwul sein.00:00:47
00:00:47
Diese Jungs wollten mich
dazu bringen,00:00:49
00:00:49
einzuknicken
und bei sowas mitzumachen.00:00:51
00:00:51
Aber weil ich nicht nachgegeben habe,00:00:53
00:00:53
war das für sie
nur noch interessanter.00:00:55
00:00:55
Das hat ihnen Spaß gemacht.00:00:57
00:00:57
Es war für sie wie ein Spiel.00:00:59
00:00:59
Das ging sogar so weit,
dass sie mich zwingen wollten.00:01:02
00:01:03
Zwei Mitschüler standen hinter mir
und haben mich geschoben00:01:05
00:01:06
und zwei andere haben jeweils
einen Arm von mir genommen00:01:08
00:01:08
und wollten,
dass ich das Mädel anfasse.00:01:10
00:01:10
Da wusste ich,
ich muss hier dringend weg.00:01:13
00:01:13
Als Zeugin Jehovas00:01:14
00:01:14
war ich in der Schule sowieso schon
anders als die anderen.00:01:18
00:01:18
Und ich war auch noch
sehr schüchtern.00:01:20
00:01:20
Deshalb wollte ich manchmal
nur so sein wie alle anderen,00:01:23
00:01:23
damit ich nicht so auffalle.00:01:25
00:01:26
Aber ich wusste,
das würde Jehova traurig machen.00:01:29
00:01:29
Also ... wenn ich einfach das tun würde,
was die anderen auch machen.00:01:34
00:01:35
Ich hab schnell im Stillen gebetet
und gesagt:00:01:37
00:01:37
„Jehova, bitte hilf mir!“00:01:39
00:01:40
Ich musste sofort an Joseph denken.00:01:41
00:01:41
Er konnte sich
von Potiphars Frau losreißen.00:01:44
00:01:45
Aber das war ihm nur möglich,00:01:46
00:01:46
weil er entschlossen war
Jehova zu gefallen.00:01:49
00:01:49
Und genau das hab ich auch gemacht.00:01:51
00:01:51
Ich bin einfach
aus dem Klassenraum gerannt. 00:01:53
00:01:55
Persönlich zu studieren
war da besonders wichtig.00:01:58
00:01:59
Dadurch ist Jehova
für mich immer realer geworden.00:02:01
00:02:02
Und je realer er wurde,
desto wichtiger war es mir,00:02:05
00:02:05
ihn auf keinen Fall zu enttäuschen.00:02:07
00:02:07
Jehova als meinen Freund zu haben
und ihm zu vertrauen,00:02:10
00:02:10
hat mir immer geholfen,
treu zu bleiben,00:02:13
00:02:13
wenn ich dazu gehören wollte
oder so sein wollte, wie die anderen.00:02:17
00:02:17
Mich nicht auf das Mädchen
einzulassen, war nicht einfach.00:02:20
00:02:20
Aber ich wusste,
das war das Richtige.00:02:22
00:02:22
Interessanterweise
hatte mich meine Oma00:02:24
00:02:24
schon kurz davor
auf sowas vorbereitet.00:02:27
00:02:27
Sie hat Wachtturm-Artikel
für mich rausgesucht,00:02:29
00:02:29
in denen es um das Thema
Versuchungen ging.00:02:32
00:02:32
Mit meiner Oma darüber zu reden
war mir natürlich mega unangenehm.00:02:36
00:02:37
Aber ehrlich gesagt,
hat‘s mir geholfen stark zu bleiben00:02:39
00:02:39
und der Versuchung zu widerstehen.00:02:41
00:02:42
Ich hab oft über die Worte
meiner Eltern nachgedacht.00:02:45
00:02:45
Sie haben immer gesagt:00:02:47
00:02:47
„Überleg dir gut,
was die Folgen sind.“00:02:50
00:02:50
Also, wie sich mein Verhalten
auf meine Zukunft auswirkt00:02:54
00:02:54
und auf meine Freundschaft mit Jehova00:02:56
00:02:56
oder auf meine Familie
und meine Freunde.00:02:59
00:02:59
Eigentlich muss man einfach nur
auf Jehova vertrauen, weil,00:03:03
00:03:03
wenn man das macht,
dann wird am Ende alles gut.00:03:07
00:03:10
Am meisten hat mir das Buch geholfen00:03:11
00:03:11
Fragen junger Leute,
Band 2, Kapitel 5.00:03:14
00:03:14
„Wieso ist es gut,
mit Sex zu warten?“00:03:17
00:03:17
Das Buch hat mich echt gerettet.00:03:19
00:03:19
Als ich gelesen habe, dass andere
Jugendliche auf der ganzen Welt00:03:23
00:03:23
mit den gleichen Versuchungen
zu kämpfen haben wie ich,00:03:26
00:03:26
hat mir das richtig gutgetan.00:03:27
00:03:28
Ich hab mich nicht mehr
allein mit meinen Problemen gefühlt. 00:03:30
00:03:31
Ich bin Jehova und der Organisation
total dankbar,00:03:35
00:03:35
dass sie sich so lieb
um uns Jugendliche kümmern.00:03:38
00:03:39
Dadurch fühlen wir uns
nicht alleine gelassen00:03:41
00:03:41
und kommen mit solchen
schwierigen Situationen besser klar.00:03:44
00:03:45
Das Buch Fragen junger Leute,
Band 2, Kapitel 14,00:03:50
00:03:50
„Wie kann ich mich
vor Gewalt schützen?“00:03:53
00:03:53
hat mir den Mut gegeben,
nicht einzuknicken00:03:55
00:03:56
und in der Schule treu zu bleiben,00:03:58
00:03:58
damit Jehova sich über mich freut.00:04:01
00:04:01
Ich bin Jehova so dankbar,00:04:02
00:04:02
dass er mich an Bibeltexte erinnert hat,
wie 1. Korinther 6:18.00:04:06
00:04:10
Und ich bin froh,
dass ich das geschafft habe.00:04:12
00:04:12
Aber am meisten
freue ich mich darüber,00:04:14
00:04:14
dass ich Jehova
glücklich gemacht habe.00:04:16
00:04:16
Ein besseres Gefühl als das
gibt es nicht.00:04:19
Mein Leben als Teenager: Wie kann ich dem Druck widerstehen, Sex zu haben?
-
Mein Leben als Teenager: Wie kann ich dem Druck widerstehen, Sex zu haben?
Meine Klassenkameraden
haben jeden Tag über Sex geredet.
Sie haben immer davon erzählt,
mit wem sie zusammen sind.
Und was sie mit dem- oder derjenigen
am Wochenende gemacht haben
oder noch machen wollen.
Natürlich wussten sie,
dass ich ein Zeuge Jehovas bin
und keinen Sex
vor der Ehe haben würde.
Trotzdem haben sie Druck gemacht.
Manche Jungs
haben mich richtig bedrängt.
Manchmal ... haben sie
sogar versucht, mich anzufassen.
Einmal hat mich eine Mitschülerin
aufgefordert, sie anzufassen.
Ich hab mich natürlich geweigert,
woraufhin sie mich beleidigt hat.
Sie sagte, ich wär total langweilig
und müsste ja schwul sein.
Diese Jungs wollten mich
dazu bringen,
einzuknicken
und bei sowas mitzumachen.
Aber weil ich nicht nachgegeben habe,
war das für sie
nur noch interessanter.
Das hat ihnen Spaß gemacht.
Es war für sie wie ein Spiel.
Das ging sogar so weit,
dass sie mich zwingen wollten.
Zwei Mitschüler standen hinter mir
und haben mich geschoben
und zwei andere haben jeweils
einen Arm von mir genommen
und wollten,
dass ich das Mädel anfasse.
Da wusste ich,
ich muss hier dringend weg.
Als Zeugin Jehovas
war ich in der Schule sowieso schon
anders als die anderen.
Und ich war auch noch
sehr schüchtern.
Deshalb wollte ich manchmal
nur so sein wie alle anderen,
damit ich nicht so auffalle.
Aber ich wusste,
das würde Jehova traurig machen.
Also ... wenn ich einfach das tun würde,
was die anderen auch machen.
Ich hab schnell im Stillen gebetet
und gesagt:
„Jehova, bitte hilf mir!“
Ich musste sofort an Joseph denken.
Er konnte sich
von Potiphars Frau losreißen.
Aber das war ihm nur möglich,
weil er entschlossen war
Jehova zu gefallen.
Und genau das hab ich auch gemacht.
Ich bin einfach
aus dem Klassenraum gerannt.
Persönlich zu studieren
war da besonders wichtig.
Dadurch ist Jehova
für mich immer realer geworden.
Und je realer er wurde,
desto wichtiger war es mir,
ihn auf keinen Fall zu enttäuschen.
Jehova als meinen Freund zu haben
und ihm zu vertrauen,
hat mir immer geholfen,
treu zu bleiben,
wenn ich dazu gehören wollte
oder so sein wollte, wie die anderen.
Mich nicht auf das Mädchen
einzulassen, war nicht einfach.
Aber ich wusste,
das war das Richtige.
Interessanterweise
hatte mich meine Oma
schon kurz davor
auf sowas vorbereitet.
Sie hat <i>Wachtturm</i>-Artikel
für mich rausgesucht,
in denen es um das Thema
Versuchungen ging.
Mit meiner Oma darüber zu reden
war mir natürlich mega unangenehm.
Aber ehrlich gesagt,
hat‘s mir geholfen stark zu bleiben
und der Versuchung zu widerstehen.
Ich hab oft über die Worte
meiner Eltern nachgedacht.
Sie haben immer gesagt:
„Überleg dir gut,
was die Folgen sind.“
Also, wie sich mein Verhalten
auf meine Zukunft auswirkt
und auf meine Freundschaft mit Jehova
oder auf meine Familie
und meine Freunde.
Eigentlich muss man einfach nur
auf Jehova vertrauen, weil,
wenn man das macht,
dann wird am Ende alles gut.
Am meisten hat mir das Buch geholfen
<i>Fragen junger Leute</i>,
Band 2, Kapitel 5.
„Wieso ist es gut,
mit Sex zu warten?“
Das Buch hat mich echt gerettet.
Als ich gelesen habe, dass andere
Jugendliche auf der ganzen Welt
mit den gleichen Versuchungen
zu kämpfen haben wie ich,
hat mir das richtig gutgetan.
Ich hab mich nicht mehr
allein mit meinen Problemen gefühlt.
Ich bin Jehova und der Organisation
total dankbar,
dass sie sich so lieb
um uns Jugendliche kümmern.
Dadurch fühlen wir uns
nicht alleine gelassen
und kommen mit solchen
schwierigen Situationen besser klar.
Das Buch <i>Fragen junger Leute</i>,
Band 2, Kapitel 14,
„Wie kann ich mich
vor Gewalt schützen?“
hat mir den Mut gegeben,
nicht einzuknicken
und in der Schule treu zu bleiben,
damit Jehova sich über mich freut.
Ich bin Jehova so dankbar,
dass er mich an Bibeltexte erinnert hat,
wie 1. Korinther 6:18.
Und ich bin froh,
dass ich das geschafft habe.
Aber am meisten
freue ich mich darüber,
dass ich Jehova
glücklich gemacht habe.
Ein besseres Gefühl als das
gibt es nicht.
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