00:00:02
Guten Morgen, liebe Brüder und Schwestern!00:00:05
00:00:05
Ist es nicht schön, diesen Kongress gemeinsam zu erleben?00:00:09
00:00:12
Wir lieben es,
unsere Kongresse zu besuchen,00:00:15
00:00:15
um dort gemeinsam zu lernen,00:00:17
00:00:17
Jehova anzubeten und zu singen.00:00:21
00:00:21
Aber Kongresse mit Zehntausenden
von Anwesenden00:00:24
00:00:24
waren nicht immer Teil
unserer neuzeitlichen Geschichte.00:00:27
00:00:27
Wie hat alles begonnen?00:00:29
00:00:29
Finden wir es heraus,
in dieser Folge von00:00:32
00:00:32
Unsere Geschichte in Bewegung.00:00:35
00:00:42
Das erste Mal versammelte sich
Jehovas Volk in großer Zahl00:00:45
00:00:45
vor Tausenden von Jahren,00:00:47
00:00:47
um von Jehova belehrt zu werden,
und zwar mit Moses am Berg Sinai.00:00:52
00:00:53
Ab diesem Zeitpunkt00:00:54
00:00:54
kamen die Israeliten
zu drei Festen im Jahr zusammen.00:00:57
00:00:58
Wie unsere Kongresse heute
haben diese Feste00:01:00
00:01:00
unterschiedliche Menschen
zusammengebracht,00:01:02
00:01:02
damit sie Jehova
als große Familie anbeten können.00:01:06
00:01:08
In der Neuzeit
fanden die ersten Kongresse00:01:10
00:01:10
in den späten 1880er Jahren statt.00:01:14
00:01:14
Doch sie unterschieden sich etwas
von unseren Kongressen heute.00:01:17
00:01:18
Es waren eigentlich nur
große Zusammenkünfte,00:01:20
00:01:20
bei denen sich
ein paar 100 Bibelforscher trafen,00:01:23
00:01:23
um das Gedächtnismahl zu feiern.00:01:26
00:01:26
Sie fanden allesamt in Allegheny,
Pennsylvania, statt,00:01:29
00:01:29
in den Vereinigten Staaten.00:01:31
00:01:33
Das änderte sich 1893
mit der Weltausstellung in Chicago.00:01:38
00:01:38
Die Ausstellung zog
Millionen von Menschen an.00:01:41
00:01:41
Es gab vergünstigte Zugfahrkarten
nach Chicago.00:01:44
00:01:44
Für die Bibelforscher
war das die perfekte Gelegenheit00:01:47
00:01:48
Brüder und Schwestern zu einem
5-tägigen Kongress einzuladen.00:01:52
00:01:53
Es kamen ungefähr 360 Besucher –00:01:56
00:01:56
für heutige Verhältnisse
eine relativ kleine Zahl.00:02:00
00:02:00
Aber durch Kongresse wie diesen
erlebten die Bibelforscher,00:02:03
00:02:03
wie schön es ist,00:02:04
00:02:04
sich mit Glaubensbrüdern
von überallher zu treffen.00:02:08
00:02:10
So kam es, dass wir unsere
großen Kongresse jährlich abhielten.00:02:14
00:02:14
Manche fanden
unter freiem Himmel statt00:02:16
00:02:16
oder in einem Zelt –00:02:18
00:02:18
zum Beispiel 1908 in Put-in-Bay,00:02:21
00:02:21
einem Ferienort am Eriesee in Ohio.00:02:24
00:02:24
Dieser Kongress dauerte zehn Tage
und war der größte seiner Zeit,00:02:28
00:02:29
mit schätzungsweise
3500 Anwesenden oder mehr.00:02:33
00:02:33
Für Jung und Alt
eine wunderbare Gelegenheit,00:02:36
00:02:36
durch Gottes Wort
erfrischt zu werden,00:02:39
00:02:39
Zeit miteinander zu verbringen,00:02:41
00:02:41
gemeinsam zu lachen,00:02:43
00:02:43
zu essen00:02:44
00:02:44
und das Band der Liebe
und Freundschaft00:02:46
00:02:46
untereinander zu stärken.00:02:48
00:02:50
Etwas später, im Jahr 1918,00:02:52
00:02:52
litt die Welt unter den Folgen
des Ersten Weltkriegs00:02:55
00:02:55
und der Spanischen Grippe,00:02:56
00:02:56
die schätzungsweise 50 Millionen
Menschenleben forderte.00:03:01
00:03:01
Doch Gottes Volk
ließ sich davon nicht aufhalten.00:03:04
00:03:04
Unsere Liebe und Einheit
war deutlich zu erkennen,00:03:06
00:03:07
und zwar 1919 in Cedar Point, Ohio.00:03:10
00:03:11
Das war der erste große Kongress00:03:13
00:03:13
nachdem Bruder Rutherford
und seine Gefährten00:03:15
00:03:15
aus dem Gefängnis entlassen wurden.00:03:17
00:03:17
Begeistert darüber, dass man sich
endlich wieder versammeln konnte,00:03:21
00:03:21
strömten immer mehr Bibelforscher
zum Kongress, insgesamt 7 000,00:03:26
00:03:27
so dass das Programm schließlich
nach draußen verlegt werden musste.00:03:30
00:03:32
Nur drei Jahre später, im Jahr 1922,00:03:36
00:03:36
fand in Cedar Point
ein Kongress statt,00:03:38
00:03:38
der noch mehr Begeisterung auslöste.00:03:40
00:03:40
Im Durchschnitt waren jeden Tag
etwa 10 000 Personen anwesend.00:03:45
00:03:46
Gottes Volk wurde motiviert,00:03:47
00:03:47
die gute Botschaft
mit noch mehr Eifer zu verkünden.00:03:51
00:03:53
In den Jahren danach haben
viele Kongresse dazu beigetragen,00:03:57
00:03:57
Gottes Volk noch mehr zu vereinen,00:03:59
00:04:00
darunter der unvergessliche Kongress
1931 in Columbus, Ohio.00:04:06
00:04:06
Stell dir vor, wie du die Halle
auf dem Messegelände betrittst,00:04:10
00:04:10
15 000 Anwesende,00:04:12
00:04:13
die Halle platzt aus allen Nähten.00:04:16
00:04:16
Auf der Titelseite
deines Programmhefts00:04:18
00:04:18
stehen zwei große Buchstaben: JW.00:04:22
00:04:22
Die ersten beiden Tage
des Kongresses rätseln alle,00:04:25
00:04:25
was das wohl zu bedeuten hat.00:04:27
00:04:27
JW? Was mag das sein?00:04:30
00:04:31
Schließlich betritt
Bruder Rutherford die Bühne.00:04:34
00:04:34
Gegen Ende seines Vortrags
liest er eine Resolution vor,00:04:38
00:04:38
die mit diesen Worten
ihren Höhepunkt erreicht:00:04:42
00:04:42
„Wir wünschen unter folgendem
Namen bekannt zu sein00:04:44
00:04:44
und genannt zu werden:00:04:46
00:04:46
Jehovas Zeugen.“00:04:49
00:04:54
In den 40er Jahren
hinterließ der Zweite Weltkrieg00:04:56
00:04:57
viele Länder gespalten und verwüstet,00:05:00
00:05:02
aber unter Jehovas Zeugen
herrschte Einheit00:05:04
00:05:04
und sie nahmen an Zahl zu.00:05:07
00:05:07
1946 versammelten sie sich
in Cleveland, Ohio00:05:11
00:05:11
zum theokratischen Kongress
„Fröhliche Nationen“.00:05:14
00:05:14
Das Motto hätte
nicht passender sein können.00:05:17
00:05:17
Es war wirklich
ein internationaler Kongress00:05:21
00:05:21
mit 55 000 Delegierten
aus 33 verschiedenen Ländern.00:05:26
00:05:27
Manche übernachteten sogar
im Zelt oder Wohnwagen.00:05:30
00:05:30
Zeltstädte waren in dieser Zeit bei
Kongressen nichts Ungewöhnliches.00:05:35
00:05:35
Da unsere Glaubensfamilie
immer weiter wuchs,00:05:38
00:05:38
fanden ab den 50er Jahren00:05:40
00:05:40
auch in anderen Teilen der Welt
große Kongresse statt,00:05:44
00:05:44
selbst in Gegenden,00:05:45
00:05:45
in denen nur begrenzte Mittel
zur Verfügung standen.00:05:48
00:05:49
Ein herausragendes Beispiel00:05:51
00:05:51
für den internationalen Charakter
unserer Kongresse00:05:54
00:05:54
war 1958 in New York zu beobachten.00:05:58
00:05:58
Der internationale Kongress
„Göttlicher Wille“,00:06:01
00:06:01
der dort stattfand,00:06:02
00:06:02
wurde von mehr als
einer Viertelmillion Menschen00:06:04
00:06:05
aus 123 Ländern besucht!00:06:07
00:06:08
Das war der größte
internationale Kongress,00:06:10
00:06:10
den es jemals
in einer Stadt gegeben hat.00:06:13
00:06:14
Das Yankee Stadium00:06:15
00:06:15
und die Polo Grounds in der Nähe
waren voll besetzt.00:06:18
00:06:19
„Dieser Tag bildet den Auftakt zur größten Versammlung,00:06:22
00:06:22
die wahre Christen je veranstalteten.00:06:24
00:06:24
Wir sind überzeugt,00:06:26
00:06:26
es ist Jehovas Wille, dass wir hier sind.“00:06:29
00:06:31
Die Einheit kam aber
nicht nur dadurch zustande,00:06:34
00:06:34
dass so viele Brüder und Schwestern00:06:35
00:06:35
bei diesen Kongressen
zusammenkamen.00:06:37
00:06:37
Ausschlaggebend
war die biblische Belehrung,00:06:41
00:06:41
fesselnde Vorträge
und Vortragsreihen,00:06:44
00:06:44
neue Veröffentlichungen00:06:45
00:06:46
und ab den 60er Jahren spannende
Bibeldramen als Bühnenaufführung00:06:50
00:06:50
mit originalgetreuen Kostümen.00:06:53
00:06:53
Diese Kongresse
waren Geschenke von Jehova,00:06:55
00:06:56
bei denen man alte Freunde
wiedersehen00:06:58
00:06:58
und neue Freunde finden konnte –00:07:00
00:07:01
ein echter Segen!00:07:03
00:07:04
Doch manchmal
gab es auch Schwierigkeiten.00:07:07
00:07:07
In Georgien, wo unsere Brüder lange
mit Widerstand zu kämpfen hatten,00:07:11
00:07:11
sollte 2006
in der Philharmonie in Tiflis00:07:14
00:07:14
der Bezirkskongress „Befreiung
greifbar nahe!“ abgehalten werden.00:07:19
00:07:19
Aber dann machte
die Verwaltung der Philharmonie00:07:21
00:07:21
den Vertrag plötzlich rückgängig –00:07:23
00:07:23
nur eine Woche vor dem Kongress!00:07:26
00:07:26
Also hat eine riesige Schar
von Freiwilligen in nur wenigen Tagen00:07:30
00:07:31
zwei große Ackerflächen
in eine Kongressstätte verwandelt –00:07:35
00:07:37
sie haben die Kartoffeln geerntet,00:07:39
00:07:40
eine Bühne und Sitzbänke gezimmert00:07:43
00:07:43
und die Lautsprecheranlage
installiert.00:07:46
00:07:47
Pünktlich zum ersten Kongresstag
war alles bereit.00:07:51
00:07:51
17 000 verfolgten das Programm,00:07:54
00:07:54
entweder persönlich
oder per Telefon-Zuschaltung.00:07:57
00:07:57
Der Kongress war ein voller Erfolg.00:08:00
00:08:00
Aber nicht nur das,00:08:01
00:08:01
die Anwesenden wurden auch mit
einem besonderen Geschenk überrascht:00:08:05
00:08:05
der Neuen-Welt-Übersetzung
in Georgisch.00:08:08
00:08:08
Dadurch fühlten sie sich
mit ihren Brüdern und Schwestern00:08:10
00:08:10
auf der ganzen Welt
noch mehr verbunden.00:08:13
00:08:16
Internationale Kongresse
und Sonderkongresse00:08:18
00:08:18
gab es in den letzten Jahrzehnten
rund um den Globus.00:08:22
00:08:22
Und als Präsenz-Veranstaltungen
nicht möglich waren,00:08:25
00:08:25
wurden die Kongresse eben
online abgehalten!00:08:28
00:08:29
Von Polen bis Korea,
von Australien bis Südafrika –00:08:33
00:08:33
unsere Kongresse waren und sind00:08:36
00:08:36
immer wieder Freudenfeste
für Jehovas Volk.00:08:39
00:08:39
Sie motivieren uns, machen uns Mut,00:08:42
00:08:42
stärken die Einheit –00:08:44
00:08:44
und am wichtigsten:
sie bringen uns Jehova näher.00:08:48
Unsere Geschichte in Bewegung: Kongresse
-
Unsere Geschichte in Bewegung: Kongresse
<i>Guten Morgen, </i>
<i>liebe Brüder und Schwestern!</i>
<i>Ist es nicht schön, diesen Kongress</i>
<i> </i><i>gemeinsam zu erleben</i><i>?</i>
Wir lieben es,
unsere Kongresse zu besuchen,
um dort gemeinsam zu lernen,
Jehova anzubeten und zu singen.
Aber Kongresse mit Zehntausenden
von Anwesenden
waren nicht immer Teil
unserer neuzeitlichen Geschichte.
Wie hat alles begonnen?
Finden wir es heraus,
in dieser Folge von
<i>Unsere Geschichte in Bewegung</i>.
Das erste Mal versammelte sich
Jehovas Volk in großer Zahl
vor Tausenden von Jahren,
um von Jehova belehrt zu werden,
und zwar mit Moses am Berg Sinai.
Ab diesem Zeitpunkt
kamen die Israeliten
zu drei Festen im Jahr zusammen.
Wie unsere Kongresse heute
haben diese Feste
unterschiedliche Menschen
zusammengebracht,
damit sie Jehova
als große Familie anbeten können.
In der Neuzeit
fanden die ersten Kongresse
in den späten 1880er Jahren statt.
Doch sie unterschieden sich etwas
von unseren Kongressen heute.
Es waren eigentlich nur
große Zusammenkünfte,
bei denen sich
ein paar 100 Bibelforscher trafen,
um das Gedächtnismahl zu feiern.
Sie fanden allesamt in Allegheny,
Pennsylvania, statt,
in den Vereinigten Staaten.
Das änderte sich 1893
mit der Weltausstellung in Chicago.
Die Ausstellung zog
Millionen von Menschen an.
Es gab vergünstigte Zugfahrkarten
nach Chicago.
Für die Bibelforscher
war das die perfekte Gelegenheit
Brüder und Schwestern zu einem
5-tägigen Kongress einzuladen.
Es kamen ungefähr 360 Besucher –
für heutige Verhältnisse
eine relativ kleine Zahl.
Aber durch Kongresse wie diesen
erlebten die Bibelforscher,
wie schön es ist,
sich mit Glaubensbrüdern
von überallher zu treffen.
So kam es, dass wir unsere
großen Kongresse jährlich abhielten.
Manche fanden
unter freiem Himmel statt
oder in einem Zelt –
zum Beispiel 1908 in Put-in-Bay,
einem Ferienort am Eriesee in Ohio.
Dieser Kongress dauerte zehn Tage
und war der größte seiner Zeit,
mit schätzungsweise
3500 Anwesenden oder mehr.
Für Jung und Alt
eine wunderbare Gelegenheit,
durch Gottes Wort
erfrischt zu werden,
Zeit miteinander zu verbringen,
gemeinsam zu lachen,
zu essen
und das Band der Liebe
und Freundschaft
untereinander zu stärken.
Etwas später, im Jahr 1918,
litt die Welt unter den Folgen
des Ersten Weltkriegs
und der Spanischen Grippe,
die schätzungsweise 50 Millionen
Menschenleben forderte.
Doch Gottes Volk
ließ sich davon nicht aufhalten.
Unsere Liebe und Einheit
war deutlich zu erkennen,
und zwar 1919 in Cedar Point, Ohio.
Das war der erste große Kongress
nachdem Bruder Rutherford
und seine Gefährten
aus dem Gefängnis entlassen wurden.
Begeistert darüber, dass man sich
endlich wieder versammeln konnte,
strömten immer mehr Bibelforscher
zum Kongress, insgesamt 7 000,
so dass das Programm schließlich
nach draußen verlegt werden musste.
Nur drei Jahre später, im Jahr 1922,
fand in Cedar Point
ein Kongress statt,
der noch mehr Begeisterung auslöste.
Im Durchschnitt waren jeden Tag
etwa 10 000 Personen anwesend.
Gottes Volk wurde motiviert,
die gute Botschaft
mit noch mehr Eifer zu verkünden.
In den Jahren danach haben
viele Kongresse dazu beigetragen,
Gottes Volk noch mehr zu vereinen,
darunter der unvergessliche Kongress
1931 in Columbus, Ohio.
Stell dir vor, wie du die Halle
auf dem Messegelände betrittst,
15 000 Anwesende,
die Halle platzt aus allen Nähten.
Auf der Titelseite
deines Programmhefts
stehen zwei große Buchstaben: JW.
Die ersten beiden Tage
des Kongresses rätseln alle,
was das wohl zu bedeuten hat.
JW? Was mag das sein?
Schließlich betritt
Bruder Rutherford die Bühne.
Gegen Ende seines Vortrags
liest er eine Resolution vor,
die mit diesen Worten
ihren Höhepunkt erreicht:
„Wir wünschen unter folgendem
Namen bekannt zu sein
und genannt zu werden:
Jehovas Zeugen.“
In den 40er Jahren
hinterließ der Zweite Weltkrieg
viele Länder gespalten und verwüstet,
aber unter Jehovas Zeugen
herrschte Einheit
und sie nahmen an Zahl zu.
1946 versammelten sie sich
in Cleveland, Ohio
zum theokratischen Kongress
„Fröhliche Nationen“.
Das Motto hätte
nicht passender sein können.
Es war wirklich
ein internationaler Kongress
mit 55 000 Delegierten
aus 33 verschiedenen Ländern.
Manche übernachteten sogar
im Zelt oder Wohnwagen.
Zeltstädte waren in dieser Zeit bei
Kongressen nichts Ungewöhnliches.
Da unsere Glaubensfamilie
immer weiter wuchs,
fanden ab den 50er Jahren
auch in anderen Teilen der Welt
große Kongresse statt,
selbst in Gegenden,
in denen nur begrenzte Mittel
zur Verfügung standen.
Ein herausragendes Beispiel
für den internationalen Charakter
unserer Kongresse
war 1958 in New York zu beobachten.
Der internationale Kongress
„Göttlicher Wille“,
der dort stattfand,
wurde von mehr als
einer Viertelmillion Menschen
aus 123 Ländern besucht!
Das war der größte
internationale Kongress,
den es jemals
in einer Stadt gegeben hat.
Das Yankee Stadium
und die Polo Grounds in der Nähe
waren voll besetzt.
<i>„Dieser Tag bildet den Auftakt</i>
<i> zur größten Versammlung,</i>
<i>die wahre Christen je veranstalteten.</i>
<i>Wir sind überzeugt,</i>
<i>es ist Jehovas Wille,</i>
<i> dass wir hier sind.“</i>
Die Einheit kam aber
nicht nur dadurch zustande,
dass so viele Brüder und Schwestern
bei diesen Kongressen
zusammenkamen.
Ausschlaggebend
war die biblische Belehrung,
fesselnde Vorträge
und Vortragsreihen,
neue Veröffentlichungen
und ab den 60er Jahren spannende
Bibeldramen als Bühnenaufführung
mit originalgetreuen Kostümen.
Diese Kongresse
waren Geschenke von Jehova,
bei denen man alte Freunde
wiedersehen
und neue Freunde finden konnte –
ein echter Segen!
Doch manchmal
gab es auch Schwierigkeiten.
In Georgien, wo unsere Brüder lange
mit Widerstand zu kämpfen hatten,
sollte 2006
in der Philharmonie in Tiflis
der Bezirkskongress „Befreiung
greifbar nahe!“ abgehalten werden.
Aber dann machte
die Verwaltung der Philharmonie
den Vertrag plötzlich rückgängig –
nur eine Woche vor dem Kongress!
Also hat eine riesige Schar
von Freiwilligen in nur wenigen Tagen
zwei große Ackerflächen
in eine Kongressstätte verwandelt –
sie haben die Kartoffeln geerntet,
eine Bühne und Sitzbänke gezimmert
und die Lautsprecheranlage
installiert.
Pünktlich zum ersten Kongresstag
war alles bereit.
17 000 verfolgten das Programm,
entweder persönlich
oder per Telefon-Zuschaltung.
Der Kongress war ein voller Erfolg.
Aber nicht nur das,
die Anwesenden wurden auch mit
einem besonderen Geschenk überrascht:
der <i>Neuen-Welt-Übersetzung</i>
in Georgisch.
Dadurch fühlten sie sich
mit ihren Brüdern und Schwestern
auf der ganzen Welt
noch mehr verbunden.
Internationale Kongresse
und Sonderkongresse
gab es in den letzten Jahrzehnten
rund um den Globus.
Und als Präsenz-Veranstaltungen
nicht möglich waren,
wurden die Kongresse eben
online abgehalten!
Von Polen bis Korea,
von Australien bis Südafrika –
unsere Kongresse waren und sind
immer wieder Freudenfeste
für Jehovas Volk.
Sie motivieren uns, machen uns Mut,
stärken die Einheit –
und am wichtigsten:
sie bringen uns Jehova näher.
-