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Eisen schärft Eisen: Freundlichkeit

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Hi, ich bin Jonathan.
Willkommen bei Eisen schärft Eisen.
Die Eigenschaft,
über die wir heute sprechen,
hat die unterschiedlichsten Menschen –
Sünder, Kranke und Kinder
zu Jesus hingezogen: Freundlichkeit.
Wie Jehova war Jesus freundlich
zu guten und schlechten Menschen.
Jesu Freundlichkeit
hing nicht davon ab,
ob andere auch freundlich
zu ihm waren oder ob sie ihn mochten.
Im Gegenteil:
Jesus war immer freundlich.
Er war sich bewusst, wie diese
Eigenschaft auf Menschen wirkt
und dass sie Jehova ehrt.
Und was ist mit uns? Zu wem können
wir freundlich sein und wann?
Tschuldigung, die Besuchszeit ist um.
Sie müssen jetzt alle gehen.
Oh, Entschuldigung.
Ich dachte, wir haben noch Zeit.
Es sind doch noch 5 Minuten.
Schon okay, Emily. Torri wir gehen
besser, aber wir kommen bald wieder.
Unsere Schwester
hat wirklich Größe gezeigt.
Sie ist mit den anderen
einfach ruhig weggegangen,
obwohl sie noch
ein paar Minuten gehabt hätten.
Aber hätte sie noch mehr tun können?
Ja, und das bringt uns zu unserem
ersten Punkt: Einfühlungsvermögen.
Frag dich,
was beschäftigt dein Gegenüber.
Was könnte er oder sie brauchen?
Dann hör gut zu und zeig,
dass es dir nicht egal ist.
Geht schon mal weiter.
Ich will noch kurz ...
Hi.
Hi.
Ich wollte mich
einfach nur kurz bedanken,
dass Sie sich so gut
um meine Freundin kümmern.
Gern.
Tut mir leid,
dass ich eben so unfreundlich war.
Es ist nur, wir sind unterbesetzt
und haben so viel zu tun.
Großartig, was ein einfaches
„Danke“ bewirken kann.
Der Krankenschwester
hat das bestimmt gut getan.
Wenn sich jemand öffnet,
über seine Gefühle spricht,
dann wollen wir freundlich
und respektvoll sein.
Das ist unser zweiter Punkt:
Wenn wir mit anderen
aufrichtig mitfühlen,
zeigt sich das an der Art,
wie wir reden.
Wir achten auf unsere Wortwahl
und unseren Tonfall
und würden nichts sagen,
was andere vor den Kopf stößt.
Es ist nur, wir sind unterbesetzt
und haben so viel zu tun.
Sie brauchen sich
nicht zu entschuldigen.
Ihre Arbeit ist so wertvoll,
aber bestimmt nicht immer einfach.
Ja, das können Sie laut sagen!
Da tut ein Tee bestimmt gut.
Ja, wenn ich ihn
nicht verschüttet hätte.
Und ich konnte mir
noch keinen neuen holen.
Oha, das klingt wirklich
nach nem harten Tag.
Ja.
Ich bin übrigens Mandy.
Mary.
War nett, Sie kennenzulernen.
Dann lasse ich Sie
mal weiterarbeiten.
Hat Mandy das nicht klasse gemacht?
Sie hat Mary den Tag versüßt.
Und jetzt, da sie mehr über sie weiß,
könnte sie etwas für sie tun.
Das ist unser dritter Punkt:
Zum Freundlichsein gehört mehr
als Gedanken und Worte,
dazu gehören auch Taten.
Wir suchen also nach Gelegenheiten,
anderen zu helfen.
Aber wird uns das nicht etwas kosten,
vielleicht Zeit und Energie?
Kann schon sein, 
aber es wird sich lohnen.
Hier, den haben Sie sich verdient.
Oh, das wär doch nicht nötig gewesen.
Doch, ich wollte das gern.
Vielen Dank.
Darf ich Sie noch was fragen?
Die Frau, die Sie besucht haben –
wer ist das?
Ich sehe, dass sie immer
so viel Besuch bekommt.
Sie ist eine sehr gute Freundin
von uns –
eigentlich Familie.
Wir sind Zeugen Jehovas.
Ah, Sie sind immer alle so nett.
Danke.
Tori ist für mich
eine richtig gute Freundin.
Unser Beweggrund, freundlich zu sein,
ist Liebe zu den Menschen.
Das heißt, wir sind freundlich,
auch wenn es nicht zu einem Gespräch
über die Bibel führt.
Auf jeden Fall
hören uns andere eher zu,
wenn sie spüren,
dass uns etwas an ihnen liegt.
So, fassen wir zusammen: Wir hatten
3 Punkte zum Thema Freundlichkeit.
Erstens:
Versetz dich in den anderen hinein.
Frag dich, was ihn beschäftigt
und was er brauchen könnte.
Und wenn die Person über
ihre Gefühle spricht, hör gut zu.
Zweitens:
Sei freundlich und respektvoll.
Andere merken an unserem Tonfall
und an unserer Wortwahl,
ob wir wirklich mitfühlen.
Drittens:
Sei hilfsbereit.
Achten wir
auf Gelegenheiten zu helfen
und vielleicht können wir am Ende
auch über die Wahrheit sprechen.
Aber wichtiger
als irgendeine Methode ist es,
genau wie Jesus,
Menschen zu lieben.
So wie es in der Bibel heißt:
„Die Liebe ist ... gütig“ –
also freundlich.