00:00:05
Juliana und ich kennen uns
schon seit einigen Jahren.00:00:09
00:00:09
Aber seit ein paar Monaten
sind wir fest befreundet.00:00:13
00:00:15
Alles läuft gut bei uns.00:00:17
00:00:17
Als Nick mich gefragt hat,00:00:19
00:00:19
ob wir uns mit ein paar Freunden
im Park treffen wollen,00:00:22
00:00:22
und dann unsere Familien dort waren,00:00:24
00:00:24
hab ich mich schon gewundert.00:00:26
00:00:26
Ich hab „Ja!“ gesagt.00:00:29
00:00:33
Kaum zu glauben,
dass sie nichts geahnt hat.00:00:36
00:00:37
Wir waren überglücklich!00:00:39
00:00:39
Und wie schnell es sich
herumgesprochen hat.00:00:41
00:00:41
In der nächsten Zusammenkunft
hat uns jeder gratuliert,00:00:45
00:00:45
natürlich auch meine Freundin Natalie.00:00:48
00:00:48
Sie hatte auch gleich ganz viele Ideen.00:00:51
00:00:52
Ich hab sofort Pläne gemacht.00:00:55
00:00:57
Ich wusste gar nicht,
woran man alles denken muss.00:01:00
00:01:00
Und jeder hatte seine Vorstellungen,00:01:02
00:01:02
was wir brauchen — selbst mein Papa.00:01:04
00:01:04
Wir mussten überlegen,
wen wir einladen;00:01:07
00:01:07
wir mussten die Blumen aussuchen, die Deko,00:01:09
00:01:09
einen Anzug für Nick
und natürlich ein Kleid für mich.00:01:14
00:01:15
Wie aufregend! — Dachte ich am Anfang.00:01:20
00:01:21
Ich hab schnell gemerkt,00:01:23
00:01:23
dass sich eine ganze Industrie
aufs Heiraten spezialisiert hat.00:01:27
00:01:27
Sie versuchen zwar zu helfen,00:01:30
00:01:30
aber sie wollen damit auch Geld verdienen.00:01:32
00:01:32
Und irgendwie war auch
nichts Anständiges dabei.00:01:36
00:01:36
Und dann der Preis für ein Kleid,00:01:38
00:01:38
das ich nur einen Tag
tragen würde — zu teuer!00:01:43
00:01:44
Jeder hat sich mit mir gefreut,00:01:46
00:01:46
aber innerlich hab ich mich
unter Druck gesetzt gefühlt.00:01:50
00:01:51
Als wir wieder bei Juliana zu Hause waren,00:01:54
00:01:54
war ich ziemlich verwundert.00:01:57
00:01:57
Vor ein paar Tagen
war sie noch so glücklich,00:01:59
00:01:59
aber jetzt sah sie ziemlich gestresst aus.00:02:02
00:02:02
Irgendwie hat sich keiner
für unsere Wünsche interessiert.00:02:06
00:02:06
Aber ehrlich gesagt, wussten wir selbst
noch gar nicht, was wir wollten. 00:02:10
00:02:10
Vielleicht sollten wir erst mal
darüber nachdenken,00:02:13
00:02:13
wie eine Hochzeit aussieht,
die Jehova gefällt.00:02:18
00:02:20
Am nächsten Tag haben wir
Bruder Grey und Bruder Sharp gefragt,00:02:23
00:02:23
ob unsere Hochzeit
im Königreichssaal stattfinden kann.00:02:26
00:02:26
Sie haben uns an ein paar Dinge erinnert.00:02:28
00:02:28
Das fand ich sehr nett.00:02:30
00:02:31
Zum Beispiel an
1. Korinther 10:31:00:02:35
00:02:35
„Ob ihr esst oder trinkt
oder sonst etwas tut,00:02:38
00:02:38
tut alles zur Verherrlichung Gottes.“ 00:02:41
00:02:41
Bruder Sharp hat erwähnt, dass
die Hochzeit ein heiliger Anlass ist00:02:45
00:02:45
und dass es wichtig ist,00:02:47
00:02:47
bei unseren Planungen
Jehovas Grundsätze zu berücksichtigen.00:02:51
00:02:51
Bruder Grey hat mit uns
1. Johannes 2:15, 16 gelesen:00:02:58
00:02:58
„Liebt nicht die Welt
noch die Dinge in der Welt ...00:03:02
00:03:02
Denn alles in der Welt
die Begierde des Fleisches00:03:05
00:03:05
und die Begierde der Augen
und die auffällige Zurschaustellung00:03:08
00:03:08
der Mittel, die jemand zum Leben hat —
... stammt von der Welt.“00:03:13
00:03:14
Was die Welt als normal ansieht,00:03:16
00:03:16
ist weit weg von den
christlichen Standards00:03:18
00:03:18
und, wie Bruder Grey sagte,
sind wir ein gutes Vorbild,00:03:22
00:03:22
wenn wir so planen, dass unsere
Entscheidungen Jehova ehren.00:03:26
00:03:27
Sie haben uns dann noch ein paar Artikel00:03:30
00:03:30
zum Thema Hochzeit gegeben,
weil sie wollten,00:03:32
00:03:32
dass wir eine schöne Feier haben,00:03:34
00:03:34
bei der wir hinterher
nichts zu bereuen hätten.00:03:36
00:03:36
Ich hab Bruder Sharp gefragt,
ob er unser Festleiter sein könnte.00:03:41
00:03:41
Er hat gesagt, dass wir das ja später00:03:44
00:03:44
beim Abendessen besprechen können.00:03:47
00:03:48
Auf dem Weg dorthin sind wir
an einem Fotostudio vorbeigekommen.00:03:52
00:03:52
Unglaublich, wie aufwendig
und protzig manche Hochzeiten sind.00:03:56
00:03:58
Da geht’s mehr ums Partymachen00:03:59
00:03:59
als darum, Jehova zu ehren.00:04:02
00:04:02
Das hat mich an den Text erinnert:00:04:04
00:04:04
„Nun sind die Werke des Flesches ...
Trinkgelage, 00:04:07
00:04:07
Schwelgereien oder: wilde Partys
und dergleichen Dinge.“00:04:11
00:04:11
Das wollten wir auf keinen Fall.00:04:14
00:04:14
Wir haben uns beide hingesetzt00:04:16
00:04:16
und die Artikel unter Gebet studiert.00:04:19
00:04:20
Die Grundsätze aus der Bibel
können sogar dabei helfen,00:04:23
00:04:23
eine bezahlbare Hochzeit zu planen,00:04:26
00:04:26
bei der sich jeder wohlfühlt
und die Jehova ehrt.00:04:29
00:04:29
Wir mussten einfach ein bisschen umdenken.00:04:33
00:04:33
Nicht alles, was wir wollten,
konnten wir auch so umsetzen.00:04:37
00:04:37
Manches war einfach zu teuer.00:04:41
00:04:41
Und wir wollten sichergehen,00:04:43
00:04:44
dass keine Entscheidung
den Geist der Welt widerspiegelt.00:04:47
00:04:47
Also haben wir noch mal
von vorn angefangen, diesmal richtig.00:04:52
00:04:52
Für einen Christen kommt es darauf an,00:04:55
00:04:55
sich so anzuziehen,
wie es in Timotheus gesagt wird:00:04:58
00:04:58
„in wohlgeordnetem Kleid [oder:
angemessen] mit Bescheidenheit00:05:03
00:05:03
und gesundem Sinn“.00:05:05
00:05:07
Wir mussten zwar
ein bisschen länger suchen,00:05:09
00:05:09
aber wir haben etwas gefunden,
was bezahlbar war,00:05:13
00:05:13
angemessen und wunderschön.00:05:17
00:05:19
Ich hab einen schönen Anzug gefunden.00:05:23
00:05:23
Den trag ich selbst heute noch.00:05:26
00:05:26
Und natürlich sind die Mädels
vorbeigekommen00:05:28
00:05:28
und haben dafür gesorgt,
dass alles zusammenpasst.00:05:32
00:05:32
Die Zeit verging wie im Flug.00:05:35
00:05:35
Ich hab Bruder Sharp angerufen,00:05:37
00:05:37
damit bei der Hochzeit
alles nach Plan verläuft.00:05:40
00:05:43
Und dann haben wir auch schon
die Einladungen verschickt00:05:46
00:05:46
und die letzten Sachen erledigt.00:05:47
00:05:47
Ich war so aufgeregt,00:05:53
00:05:53
als mein Papa mich
in den Königreichssaal geführt hat.00:05:56
00:05:57
Juliana sah umwerfend aus.00:06:00
00:06:01
Und die Trauung war einfach perfekt.00:06:05
00:06:09
Und wir wollten natürlich sichergehen,00:06:11
00:06:11
dass auch rechtlich alles stimmt.00:06:13
00:06:16
Wenn ich die Fotos anschaue,00:06:18
00:06:18
erinnert mich das an
so viele schöne Momente.00:06:22
00:06:22
Ich war froh, dass alles
so gut gelaufen ist.00:06:25
00:06:25
Und wie viel Mühe sich unsere Freunde
mit der Deko gemacht haben —00:06:29
00:06:29
einfach unglaublich!00:06:31
00:06:31
wirklich perfekt — einfach, aber würdig.00:06:36
00:06:36
Unsere Freunde haben gesagt,00:06:38
00:06:38
dass es eine der schönsten
Hochzeiten für sie war.00:06:41
00:06:41
Alles war so,
wie wir’s uns vorgestellt hatten.00:06:44
00:06:44
Und es blieb finanziell im Rahmen.00:06:47
00:06:49
Und das Wichtigste:00:06:50
00:06:50
Mit Jehova hatten wir
einen guten Start in die Ehe.00:06:53
00:06:53
Ich bin so glücklich,
dass wir uns gefunden haben.00:06:58
00:06:59
Ich auch, mein Schatz. 00:07:00
00:07:00
Und wir bleiben glücklich,00:07:02
00:07:02
wenn Jehova immer
an erster Stelle steht.00:07:14
Eine Hochzeit, die Jehova ehrt
-
Eine Hochzeit, die Jehova ehrt
Juliana und ich kennen uns
schon seit einigen Jahren.
Aber seit ein paar Monaten
sind wir fest befreundet.
Alles läuft gut bei uns.
Als Nick mich gefragt hat,
ob wir uns mit ein paar Freunden
im Park treffen wollen,
und dann unsere Familien dort waren,
hab ich mich schon gewundert.
Ich hab „Ja!“ gesagt.
Kaum zu glauben,
dass sie nichts geahnt hat.
Wir waren überglücklich!
Und wie schnell es sich
herumgesprochen hat.
In der nächsten Zusammenkunft
hat uns jeder gratuliert,
natürlich auch meine Freundin Natalie.
Sie hatte auch gleich ganz viele Ideen.
Ich hab sofort Pläne gemacht.
Ich wusste gar nicht,
woran man alles denken muss.
Und jeder hatte seine Vorstellungen,
was wir brauchen — selbst mein Papa.
Wir mussten überlegen,
wen wir einladen;
wir mussten die Blumen aussuchen, die Deko,
einen Anzug für Nick
und natürlich ein Kleid für mich.
Wie aufregend! — Dachte ich am Anfang.
Ich hab schnell gemerkt,
dass sich eine ganze Industrie
aufs Heiraten spezialisiert hat.
Sie versuchen zwar zu helfen,
aber sie wollen damit auch Geld verdienen.
Und irgendwie war auch
nichts Anständiges dabei.
Und dann der Preis für ein Kleid,
das ich nur einen Tag
tragen würde — zu teuer!
Jeder hat sich mit mir gefreut,
aber innerlich hab ich mich
unter Druck gesetzt gefühlt.
Als wir wieder bei Juliana zu Hause waren,
war ich ziemlich verwundert.
Vor ein paar Tagen
war sie noch so glücklich,
aber jetzt sah sie ziemlich gestresst aus.
Irgendwie hat sich keiner
für unsere Wünsche interessiert.
Aber ehrlich gesagt, wussten wir selbst
noch gar nicht, was wir wollten.
Vielleicht sollten wir erst mal
darüber nachdenken,
wie eine Hochzeit aussieht,
die Jehova gefällt.
Am nächsten Tag haben wir
Bruder Grey und Bruder Sharp gefragt,
ob unsere Hochzeit
im Königreichssaal stattfinden kann.
Sie haben uns an ein paar Dinge erinnert.
Das fand ich sehr nett.
Zum Beispiel an
1. Korinther 10:31:
„Ob ihr esst oder trinkt
oder sonst etwas tut,
tut alles zur Verherrlichung Gottes.“
Bruder Sharp hat erwähnt, dass
die Hochzeit ein heiliger Anlass ist
und dass es wichtig ist,
bei unseren Planungen
Jehovas Grundsätze zu berücksichtigen.
Bruder Grey hat mit uns
1. Johannes 2:15, 16 gelesen:
„Liebt nicht die Welt
noch die Dinge in der Welt ...
Denn alles in der Welt
die Begierde des Fleisches
und die Begierde der Augen
und die auffällige Zurschaustellung
der Mittel, die jemand zum Leben hat —
... stammt von der Welt.“
Was die Welt als normal ansieht,
ist weit weg von den
christlichen Standards
und, wie Bruder Grey sagte,
sind wir ein gutes Vorbild,
wenn wir so planen, dass unsere
Entscheidungen Jehova ehren.
Sie haben uns dann noch ein paar Artikel
zum Thema Hochzeit gegeben,
weil sie wollten,
dass wir eine schöne Feier haben,
bei der wir hinterher
nichts zu bereuen hätten.
Ich hab Bruder Sharp gefragt,
ob er unser Festleiter sein könnte.
Er hat gesagt, dass wir das ja später
beim Abendessen besprechen können.
Auf dem Weg dorthin sind wir
an einem Fotostudio vorbeigekommen.
Unglaublich, wie aufwendig
und protzig manche Hochzeiten sind.
Da geht’s mehr ums Partymachen
als darum, Jehova zu ehren.
Das hat mich an den Text erinnert:
„Nun sind die Werke des Flesches ...
Trinkgelage,
Schwelgereien oder: wilde Partys
und dergleichen Dinge.“
Das wollten wir auf keinen Fall.
Wir haben uns beide hingesetzt
und die Artikel unter Gebet studiert.
Die Grundsätze aus der Bibel
können sogar dabei helfen,
eine bezahlbare Hochzeit zu planen,
bei der sich jeder wohlfühlt
und die Jehova ehrt.
Wir mussten einfach ein bisschen umdenken.
Nicht alles, was wir wollten,
konnten wir auch so umsetzen.
Manches war einfach zu teuer.
Und wir wollten sichergehen,
dass keine Entscheidung
den Geist der Welt widerspiegelt.
Also haben wir noch mal
von vorn angefangen, diesmal richtig.
Für einen Christen kommt es darauf an,
sich so anzuziehen,
wie es in Timotheus gesagt wird:
„in wohlgeordnetem Kleid [oder:
angemessen] mit Bescheidenheit
und gesundem Sinn“.
Wir mussten zwar
ein bisschen länger suchen,
aber wir haben etwas gefunden,
was bezahlbar war,
angemessen und wunderschön.
Ich hab einen schönen Anzug gefunden.
Den trag ich selbst heute noch.
Und natürlich sind die Mädels
vorbeigekommen
und haben dafür gesorgt,
dass alles zusammenpasst.
Die Zeit verging wie im Flug.
Ich hab Bruder Sharp angerufen,
damit bei der Hochzeit
alles nach Plan verläuft.
Und dann haben wir auch schon
die Einladungen verschickt
und die letzten Sachen erledigt.
Ich war so aufgeregt,
als mein Papa mich
in den Königreichssaal geführt hat.
Juliana sah umwerfend aus.
Und die Trauung war einfach perfekt.
Und wir wollten natürlich sichergehen,
dass auch rechtlich alles stimmt.
Wenn ich die Fotos anschaue,
erinnert mich das an
so viele schöne Momente.
Ich war froh, dass alles
so gut gelaufen ist.
Und wie viel Mühe sich unsere Freunde
mit der Deko gemacht haben —
einfach unglaublich!
wirklich perfekt — einfach, aber würdig.
Unsere Freunde haben gesagt,
dass es eine der schönsten
Hochzeiten für sie war.
Alles war so,
wie wir’s uns vorgestellt hatten.
Und es blieb finanziell im Rahmen.
Und das Wichtigste:
Mit Jehova hatten wir
einen guten Start in die Ehe.
Ich bin so glücklich,
dass wir uns gefunden haben.
Ich auch, mein Schatz.
Und wir bleiben glücklich,
wenn Jehova immer
an erster Stelle steht.
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