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„Geben macht glücklicher“

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Ich hab meine Familie sehr lieb.
Wir haben nicht viel. Aber
zum Glück haben wir uns.
Mama arbeitet wirklich hart,
um für uns zu sorgen.
Es gibt ja nur uns vier.
In letzter Zeit sind wir alle
ein bisschen traurig.
Mama ist sehr müde und
macht sich viele Sorgen.
Ich versuche, überall mitzuhelfen.
Manchmal helfe ich den anderen,
damit sie für die
Versammlung fertig sind.
Irgendwie klappt schon alles.
Aber es ist gar nicht so leicht.
Ich glaub, die Ältesten
haben mitbekommen,
dass es uns nicht so gut geht.
Sie sind uns besuchen gekommen.
Sie waren so lieb zu uns.
Sie haben Mama wirklich zugehört
und haben ihr sogar ein paar
Bibelstellen vorgelesen.
Sie haben ihr gezeigt, dass
wir alle Jehova wichtig sind
und dass die Versammlung
uns ja auch sehr liebhat.
Danach ging es Mama viel besser.
Bei unserem nächsten
Familienstudium
hat uns Mama
2. Korinther 8:1-4 vorgelesen.
Da geht’s um die Mazedonier.
Wir sollten die Augen zumachen
und uns das Ganze vorstellen.
Die Mazedonier waren sehr arm,
aber sie gaben anderen,
was sie konnten.
Und das machte sie sehr glücklich.
Sie haben die Apostel
sogar darum gebeten,
etwas geben zu dürfen.
Dann haben wir Apostel-
geschichte 20:35 gelesen.
Da steht:
Meine Schwester hat gesagt:
„Aber wir haben doch gar nichts,
was wir geben können.“
Da hat Mama gesagt:
„Doch. Wir haben doch uns!“
Darüber mussten wir nachdenken.
Mama hatte eine tolle Idee.
Den Rest vom Studium haben wir
für die Brüder und Schwestern
in der Versammlung
Geschenke gebastelt.
Es ist echt unglaublich!
Obwohl wir gar nicht viel haben,
können wir so viel geben.
Wir können jede Woche ein bisschen
in den Spendenkasten tun
und wir können
beim Saalputzen helfen.
Die schönste Art,
anderen etwas zu geben,
ist aber der Predigtdienst.
Jetzt halten wir als Familie
noch besser zusammen.
Und wir haben gelernt, dass
Geben wirklich glücklicher macht!