00:00:14
Das ist meine Mitbewohnerin, Camille.00:00:18
00:00:19
Und ... das bin ich.00:00:23
00:00:24
Ich war in letzter Zeit nicht gut drauf.00:00:27
00:00:28
Seit ein paar Jahren bin ich Pionier.00:00:31
00:00:32
Zuerst war ich wirklich eifrig.00:00:36
00:00:37
Doch allmählich verschwand das gute Gefühl.00:00:41
00:00:47
Ich hatte bald zu gar nichts mehr Lust.00:00:50
00:00:57
Ich wusste wirklich nicht warum.00:01:00
00:01:04
Es war nicht so,
dass ich etwas Schlechtes tat.00:01:07
00:01:07
Ich dachte: „Vielleicht bin ich nur müde.“00:01:11
00:01:14
Aber es wurde nicht besser.00:01:18
00:01:20
Was war nur los mit mir?00:01:23
00:01:23
Ich liebte Jehova.00:01:25
00:01:25
Ich liebte die Versammlung,00:01:28
00:01:29
aber für meinen Dienst
hatte ich keinen Antrieb.00:01:33
00:01:34
Irgendetwas fehlte.00:01:37
00:01:47
Mit nachlassender Begeisterung litt
auch mein Zusammenkunftsbesuch.00:01:52
00:01:58
Das bemerkten die Ältesten zum Glück00:02:01
00:02:03
und sorgten für Hilfe.00:02:06
00:02:11
Die Brüder besuchten mich.00:02:14
00:02:19
Sie hörten mir wirklich zu00:02:22
00:02:23
und fragten nach meinen
geistigen Gewohnheiten.00:02:27
00:02:27
„Ich les’ in der Bibel jeden Tag ...“,00:02:30
00:02:30
aber, gab ich zu, ich studiere nicht gern.00:02:34
00:02:35
Sie erinnerten mich an das Beispiel
Marias, der Mutter Jesu.00:02:39
00:02:39
Der Zusammenhang wurde mir erst klar,
als wir den Bibelbericht lasen.00:02:44
00:02:55
Maria war als gläubige Frau bekannt.00:02:59
00:03:00
Doch wodurch blieb ihr Glaube stark?00:03:04
00:03:11
Der Bibelbericht sagt,00:03:13
00:03:14
dass Maria geistig bedeutsamen
Worten sehr aufmerksam zuhörte,00:03:20
00:03:21
später darüber nachsann00:03:24
00:03:24
und „Folgerungen zog in ihrem Herzen“.00:03:27
00:03:31
Maria stärkte ihren Glauben
und ihren Eifer00:03:35
00:03:35
durch Nachsinnen über geistige Dinge.00:03:39
00:03:44
Jetzt ist es mir klar:
Ich las geistige Speise,00:03:48
00:03:48
aber ich nahm mir keine Zeit,
sie zu verdauen.00:03:51
00:03:51
Deswegen, gelangte sie nicht in mein Herz.00:03:54
00:03:54
So war ich auf dem direkten Weg
zum geistigen Burnout.00:03:58
00:03:58
Ich musste schnell etwas ändern.00:04:01
00:04:01
Ich fing mit meinem vollen Terminplan an.00:04:04
00:04:04
Bibellesen jeden Morgen bekam Vorrang.00:04:08
00:04:10
Ich suchte mir ruhige Plätze,
um über das Gelesene nachzudenken.00:04:15
00:04:16
Sinnvolles Bibelstudium und Nachsinnen
unter Gebet rückten meinen Wunsch,00:04:21
00:04:21
Jehova zu dienen wieder in den Mittelpunkt.00:04:25
00:04:32
Mit der Zeit gewann ich
durch diese Änderungen00:04:34
00:04:34
meine Freude im Dienst für Jehova zurück.00:04:37
00:04:47
Die Bibel sagt:00:04:49
00:04:49
Wenn wir uns Zeit zum Lesen
geistiger Dinge nehmen und nachsinnen,00:04:54
00:04:54
werden wir wie ein Baum an Wasserbächen,
dessen Laub nicht welkt. 00:05:00
00:05:02
Und uns wird alles gelingen.00:05:06
00:05:24
.00:05:25
Durch Studium und Nachsinnen die Freude zurückgewinnen
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Durch Studium und Nachsinnen die Freude zurückgewinnen
Das ist meine Mitbewohnerin, Camille.
Und ... das bin ich.
Ich war in letzter Zeit nicht gut drauf.
Seit ein paar Jahren bin ich Pionier.
Zuerst war ich wirklich eifrig.
Doch allmählich verschwand das gute Gefühl.
Ich hatte bald zu gar nichts mehr Lust.
Ich wusste wirklich nicht warum.
Es war nicht so,
dass ich etwas Schlechtes tat.
Ich dachte: „Vielleicht bin ich nur müde.“
Aber es wurde nicht besser.
Was war nur los mit mir?
Ich liebte Jehova.
Ich liebte die Versammlung,
aber für meinen Dienst
hatte ich keinen Antrieb.
Irgendetwas fehlte.
Mit nachlassender Begeisterung litt
auch mein Zusammenkunftsbesuch.
Das bemerkten die Ältesten zum Glück
und sorgten für Hilfe.
Die Brüder besuchten mich.
Sie hörten mir wirklich zu
und fragten nach meinen
geistigen Gewohnheiten.
„Ich les’ in der Bibel jeden Tag ...“,
aber, gab ich zu, ich studiere nicht gern.
Sie erinnerten mich an das Beispiel
Marias, der Mutter Jesu.
Der Zusammenhang wurde mir erst klar,
als wir den Bibelbericht lasen.
Maria war als gläubige Frau bekannt.
Doch wodurch blieb ihr Glaube stark?
Der Bibelbericht sagt,
dass Maria geistig bedeutsamen
Worten sehr aufmerksam zuhörte,
später darüber nachsann
und „Folgerungen zog in ihrem Herzen“.
Maria stärkte ihren Glauben
und ihren Eifer
durch Nachsinnen über geistige Dinge.
Jetzt ist es mir klar:
Ich las geistige Speise,
aber ich nahm mir keine Zeit,
sie zu verdauen.
Deswegen, gelangte sie nicht in mein Herz.
So war ich auf dem direkten Weg
zum geistigen Burnout.
Ich musste schnell etwas ändern.
Ich fing mit meinem vollen Terminplan an.
Bibellesen jeden Morgen bekam Vorrang.
Ich suchte mir ruhige Plätze,
um über das Gelesene nachzudenken.
Sinnvolles Bibelstudium und Nachsinnen
unter Gebet rückten meinen Wunsch,
Jehova zu dienen wieder in den Mittelpunkt.
Mit der Zeit gewann ich
durch diese Änderungen
meine Freude im Dienst für Jehova zurück.
Die Bibel sagt:
Wenn wir uns Zeit zum Lesen
geistiger Dinge nehmen und nachsinnen,
werden wir wie ein Baum an Wasserbächen,
dessen Laub nicht welkt.
Und uns wird alles gelingen.
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