00:00:06
Steinböcke sind für Naturliebhaber gar
nicht so leicht zu Gesicht zu bekommen.00:00:11
00:00:11
Sie sind nämlich wahre Kletterkünstler.00:00:15
00:00:16
Was ist ihr Geheimnis?00:00:18
00:00:18
Ihre beiden Hufzehen sind so geformt,00:00:21
00:00:21
dass sie sich weit
auseinanderspreizen lassen.00:00:25
00:00:37
Dadurch kann der Steinbock selbst auf
schmalen Felsvorsprüngen rennen,00:00:41
00:00:41
springen und weiden.00:00:45
00:00:48
Er hat einen festen Halt,
sogar an fast senkrechten Hängen.00:00:54
00:00:54
Man hat versucht von der
Machart seiner Hufe zu lernen,00:00:58
00:00:58
um bessere Bergschuhe zu entwickeln —
ohne allzu großen Erfolg.00:01:03
00:01:17
Ein Pferd bringt es im Galopp
auf bis zu 50 Stundenkilometer.00:01:22
00:01:25
Besonders beeindruckend dabei ist,
wie wenig Energie es dafür braucht.00:01:30
00:01:31
Woran liegt das?00:01:32
00:01:33
Das Pferdebein funktioniert
ähnlich wie eine Sprungfeder.00:01:38
00:01:38
Beim Auftreten wird
die Kraft darin gespeichert00:01:41
00:01:41
und beim Weiterlaufen
blitzschnell wieder abgegeben.00:01:45
00:01:45
Spezielle Muskeln übernehmen dabei
die Aufgabe eines Stoßdämpfers.00:01:50
00:01:52
Die Forschung versucht das zu kopieren,
stößt aber an ihre Grenzen.00:01:57
00:02:19
Wenn ein Adler seine Bahnen zieht,00:02:22
00:02:22
sind die Federn an den Flügelspitzen
stark nach oben gebogen.00:02:26
00:02:27
So hat der Adler maximalen Auftrieb
bei minimalem Kraftaufwand.00:02:32
00:02:32
Flugzeugentwickler haben Adler und ähnliche
Vögel erforscht, um herauszufinden,00:02:37
00:02:37
wie sie sparsamere Flugzeuge bauen können.00:02:41
00:02:41
Das führte zu einem neuen Flügeldesign:00:02:44
00:02:45
Tragflächen mit hochgebogenen Spitzen.00:02:48
00:02:52
Flugzeuge sind seither um bis
zu 15 Prozent leistungsfähiger.00:02:56
00:02:56
Sie können mit weniger Treibstoff weiter
fliegen und schwerer beladen werden.00:03:02
00:03:03
Dadurch spart man weltweit
Milliarden Liter Treibstoff.00:03:07
00:03:11
Nicht nur die Flügel des Adlers
sind genial konstruiert.00:03:15
00:03:18
Seine Augen stellen beim Jagen ständig
neu scharf, und das blitzschnell.00:03:23
00:03:24
So behält er seine Beute sogar im
rasanten Tiefflug immer klar im Blick.00:03:30
00:03:31
Welche Kamera kann auch nur
annähernd so schnell neu fokussieren?00:03:37
00:03:56
Der Behemoth, von dem
in Hiob gesprochen wird,00:03:59
00:04:00
ist wahrscheinlich das Flusspferd.00:04:02
00:04:03
Ein ausgewachsenes Tier kann
4 bis 5 Meter lang werden00:04:09
00:04:09
und gut dreieinhalb Tonnen
auf die Waage bringen.00:04:12
00:04:14
Um dieses Gewicht tragen zu können, hat
das Flusspferd enorm starke Knochen,00:04:19
00:04:19
besonders in der Wirbelsäule.00:04:22
00:04:22
Zu seinem Lebensraum
gehören felsige Flussbetten.00:04:26
00:04:26
Dafür ist es mit seinen stabilen Rippen00:04:29
00:04:29
und seiner dicken Haut
hervorragend ausgerüstet.00:04:32
00:04:34
Ob Flusspferd oder nicht:00:04:36
00:04:36
Die Stabilität von Knochen
lässt einen staunen.00:04:41
00:04:43
Für zahllose Lebewesen sind
Knochen unverzichtbar.00:04:48
00:04:56
Wissenschaftler sagen,00:04:58
00:04:58
dass Knochen nach dem gleichen
Prinzip aufgebaut sind wie Stahlbeton:00:05:03
00:05:05
Der Stahl sorgt für
Reiß- und Zugfestigkeit;00:05:09
00:05:09
Zement, Sand und Steine
sorgen für Druckfestigkeit.00:05:13
00:05:18
Stahlbeton kann erstaunlich
viel Druck standhalten —00:05:22
00:05:22
aber Knochen sind stabiler.00:05:25
00:05:26
Auch ansonsten ist Knochengewebe
Stahlbeton deutlich überlegen.00:05:30
00:05:31
Wachstum und Entwicklung von Knochen
wird durch Botenstoffe gesteuert.00:05:36
00:05:37
Knochen können sich
sogar selbst reparieren.00:05:40
00:05:43
Und ähnlich wie Muskeln werden Knochen
bei zunehmender Beanspruchung stärker.00:05:49
00:06:02
Der Leviathan, wahrscheinlich das Krokodil,
kann unglaublich fest zubeißen —00:06:08
00:06:08
fast 3-mal so fest wie ein Löwe.00:06:12
00:06:14
Aber gleichzeitig hat das Krokodil
mehr Gefühl im Maul00:06:18
00:06:18
als wir in unseren Fingerspitzen.00:06:20
00:06:21
Durch viele kleine Öffnungen
im Kieferknochen00:06:24
00:06:24
kommen nämlich unzählige
Nervenenden hervor.00:06:27
00:06:31
Deshalb kann eine Krokodilmama ihren
Nachwuchs ganz behutsam ins Maul nehmen00:06:36
00:06:36
und mit sich herumtragen.00:06:38
00:06:56
Keine Frage: Alles, was
Jehova erschaffen hat,00:07:00
00:07:00
hilft uns, seine unsichtbaren Eigen-
schaften deutlich wahrzunehmen.00:07:06
00:07:07
Auch von den anderen Tieren, die in Hiob
erwähnt werden, können wir viel lernen:00:07:12
00:07:13
zum Beispiel vom Wildstier,00:07:15
00:07:16
vom Storch00:07:18
00:07:20
und vom Strauß.00:07:23
00:07:28
Wie wärs denn,00:07:29
00:07:29
wenn wir uns beim Familienstudium
mit diesen Tieren beschäftigen00:07:33
00:07:34
und so noch mehr darüber
herausfinden, wie Jehova ist?00:07:41
Lehren über Loyalität aus dem Buch Hiob – Tierwelt
-
Lehren über Loyalität aus dem Buch Hiob – Tierwelt
Steinböcke sind für Naturliebhaber gar
nicht so leicht zu Gesicht zu bekommen.
Sie sind nämlich wahre Kletterkünstler.
Was ist ihr Geheimnis?
Ihre beiden Hufzehen sind so geformt,
dass sie sich weit
auseinanderspreizen lassen.
Dadurch kann der Steinbock selbst auf
schmalen Felsvorsprüngen rennen,
springen und weiden.
Er hat einen festen Halt,
sogar an fast senkrechten Hängen.
Man hat versucht von der
Machart seiner Hufe zu lernen,
um bessere Bergschuhe zu entwickeln —
ohne allzu großen Erfolg.
Ein Pferd bringt es im Galopp
auf bis zu 50 Stundenkilometer.
Besonders beeindruckend dabei ist,
wie wenig Energie es dafür braucht.
Woran liegt das?
Das Pferdebein funktioniert
ähnlich wie eine Sprungfeder.
Beim Auftreten wird
die Kraft darin gespeichert
und beim Weiterlaufen
blitzschnell wieder abgegeben.
Spezielle Muskeln übernehmen dabei
die Aufgabe eines Stoßdämpfers.
Die Forschung versucht das zu kopieren,
stößt aber an ihre Grenzen.
Wenn ein Adler seine Bahnen zieht,
sind die Federn an den Flügelspitzen
stark nach oben gebogen.
So hat der Adler maximalen Auftrieb
bei minimalem Kraftaufwand.
Flugzeugentwickler haben Adler und ähnliche
Vögel erforscht, um herauszufinden,
wie sie sparsamere Flugzeuge bauen können.
Das führte zu einem neuen Flügeldesign:
Tragflächen mit hochgebogenen Spitzen.
Flugzeuge sind seither um bis
zu 15 Prozent leistungsfähiger.
Sie können mit weniger Treibstoff weiter
fliegen und schwerer beladen werden.
Dadurch spart man weltweit
Milliarden Liter Treibstoff.
Nicht nur die Flügel des Adlers
sind genial konstruiert.
Seine Augen stellen beim Jagen ständig
neu scharf, und das blitzschnell.
So behält er seine Beute sogar im
rasanten Tiefflug immer klar im Blick.
Welche Kamera kann auch nur
annähernd so schnell neu fokussieren?
Der Behemoth, von dem
in Hiob gesprochen wird,
ist wahrscheinlich das Flusspferd.
Ein ausgewachsenes Tier kann
4 bis 5 Meter lang werden
und gut dreieinhalb Tonnen
auf die Waage bringen.
Um dieses Gewicht tragen zu können, hat
das Flusspferd enorm starke Knochen,
besonders in der Wirbelsäule.
Zu seinem Lebensraum
gehören felsige Flussbetten.
Dafür ist es mit seinen stabilen Rippen
und seiner dicken Haut
hervorragend ausgerüstet.
Ob Flusspferd oder nicht:
Die Stabilität von Knochen
lässt einen staunen.
Für zahllose Lebewesen sind
Knochen unverzichtbar.
Wissenschaftler sagen,
dass Knochen nach dem gleichen
Prinzip aufgebaut sind wie Stahlbeton:
Der Stahl sorgt für
Reiß- und Zugfestigkeit;
Zement, Sand und Steine
sorgen für Druckfestigkeit.
Stahlbeton kann erstaunlich
viel Druck standhalten —
aber Knochen sind stabiler.
Auch ansonsten ist Knochengewebe
Stahlbeton deutlich überlegen.
Wachstum und Entwicklung von Knochen
wird durch Botenstoffe gesteuert.
Knochen können sich
sogar selbst reparieren.
Und ähnlich wie Muskeln werden Knochen
bei zunehmender Beanspruchung stärker.
Der Leviathan, wahrscheinlich das Krokodil,
kann unglaublich fest zubeißen —
fast 3-mal so fest wie ein Löwe.
Aber gleichzeitig hat das Krokodil
mehr Gefühl im Maul
als wir in unseren Fingerspitzen.
Durch viele kleine Öffnungen
im Kieferknochen
kommen nämlich unzählige
Nervenenden hervor.
Deshalb kann eine Krokodilmama ihren
Nachwuchs ganz behutsam ins Maul nehmen
und mit sich herumtragen.
Keine Frage: Alles, was
Jehova erschaffen hat,
hilft uns, seine unsichtbaren Eigen-
schaften deutlich wahrzunehmen.
Auch von den anderen Tieren, die in Hiob
erwähnt werden, können wir viel lernen:
zum Beispiel vom Wildstier,
vom Storch
und vom Strauß.
Wie wärs denn,
wenn wir uns beim Familienstudium
mit diesen Tieren beschäftigen
und so noch mehr darüber
herausfinden, wie Jehova ist?
-