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Ja zu dem, was Loyalität stärkt

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David, würdest du lesen?
Psalm 116:12.
Da steht: „Was soll ich Jehova vergelten
für alle seine Wohltaten an mir?“
Wie kann Psalm 116:12 uns
gerade jetzt Mut machen?
Sara.
Na ja, wenn Jehova bis jetzt
immer gut zu uns war,
dann können wir uns sicher sein,
dass er auch weiter dafür sorgt,
dass es uns gut geht.
Danke.
Kai.
Das ist wahr. Jehova hat
immer gut für uns gesorgt.
Aber ich hab gemerkt: Wirklich ent-
scheidend ist, wie wir darauf reagieren.
Für manche in der Versammlung wurde
gerade das zu einer Loyalitätsprüfung. ...
Bevor wir weitermachen, darf ich
euch noch einen Brief vorlesen:
„An alle Versammlungen von Jehovas Zeugen:
Liebe Brüder und Schwestern,
gerne teilen wir euch mit ...“
Sie hatten an allem etwas auszusetzen,
was die Organisation tat
oder eben nicht tat.
„... so wird es uns möglich sein, weiter
Schulter an Schulter zu dienen.
Eure Brüder, Jehovas Zeugen, Zweigbüro.“
In Absatz 12 wird genau erklärt,
wie wir diese spannende
Prophezeiung heute verstehen.
Wir wollen ihn lesen. Bruder Franz,
lies doch bitte Absatz 12 für uns.
Immer, wenn sie mit einer Lehre oder
Veränderung nicht einverstanden waren,
beschwerten sie sich.
Und ob sie es gemerkt haben oder nicht,
sie machten es damit für sich und andere
immer schwerer, loyal zu bleiben.
Bevor wir die Frage zu dem Absatz stellen,
wer möchte gerne Psalm 116:12 lesen?
Ja, Philipp.
Und mit der Zeit haben manche
die Wahrheit verlassen.
Aber wir haben als Familie gemerkt:
Wir können unsere Bindung
zu Jehova stärken —
und zwar, wenn wir dankbar sind
für all das Gute, das er für uns tut.
Daraus hab ich gelernt.
Es hat mich noch dankbarer gemacht —
für alles, was Jehova für uns getan hat
und für seine Organisation.
Ohne Dankbarkeit wären wir nicht hier
und mit Dankbarkeit schaffen wir es auch
durch den Rest der großen Drangsal.
Den Blick kenn’ ich.
Du hast was zu erzählen, oder?
Ja schon, aber ...
Ich kenn’ die Geschichte doch sicher eh.
Na, es ist jetzt nicht unbedingt was, was
ich meinem kleinen Bruder erzählen würde.
Du musst es nicht erzählen.
Mach einfach, wie du denkst.
Ist okay.
Für mich waren meine Gefühle das Problem.
Wirklich?!
Ja.
Aber ich hatte eine Freundin,
die immer für mich da war,
mir zugehört hat und mir geholfen
hat, dagegen anzukämpfen.
Und das war so wichtig.
Ich hab gebetet,
aber manchmal waren die Gefühle
so stark, dass ich nicht damit klarkam.
Es tut mir so leid.
Das muss so schwer für dich sein.
Werde ich mich je wieder anders fühlen?
Du brauchst vor diesen
Gedanken keine Angst haben.
Wir können uns ja überlegen, wie du
sie in den Griff bekommen kannst.
In den Griff bekommen?
Ja. Als Christen sind wir es gewohnt,
um Selbstbeherrschung zu
beten bei unserem Verhalten.
Aber wir brauchen diese Selbstbe-
herrschung auch bei unseren Gedanken.
So hab ich das noch nie gesehen.
Mhm. Aber man kann’s schaffen.
Wollen wir dazu einen Text lesen?
Ja. Das wär schön.
2. Korinther 10, der Vers 5.
Das wird dir gefallen,
Kapitel 10, Vers 5. Magst du’s lesen?
Okay.
„Denn wir stoßen ... Vernunftschlüsse ...
und jede Höhe um, die sich gegen die ...
Erkenntnis Gottes erhebt;
und wir nehmen jeden Gedanken gefangen,
um ihn dem Christus gehorsam zu machen.“
Karin zeigte mir, was es heißt, seine
negativen Gedanken gefangenzunehmen
und sie dann dem Christus
gehorsam zu machen.
Ich musste jeden dieser Gedanken kennen,
jedes Gefühl, und sie aufschreiben.
Und ich musste rausfinden, was
Jehova über diese Gefühle denkt.
Ich hab zu jedem einen
Bibeltext rausgesucht,
an den ich denken konnte,
wenn das Gefühl wieder hochkam.
Diese Liste hatte ich immer dabei.
Es war ein langer Weg, aber mit
Karins Hilfe und mit Jehova
hab ich gelernt, wie man
negative Gedanken bekämpft.
Sara, das war echt mutig von dir.
Naja, was ihr alle erzählt habt,
über eure Kämpfe ...
hat mich erinnert, was ich tun
musste, um treu zu bleiben.
Aber Sara, ich versteh’s nicht ganz,
was hat das denn mit
Treue und Loyalität zu tun?
Also, einer von meinen Versen
ist 1. Korinther 9:25, da steht:
„Außerdem übt jeder, der an einem
Wettkampf teilnimmt, in allen Dingen ...
Selbstbeherrschung.“
Wenn Jehova also sagt,
ich muss mich beherrschen ...
in allen Dingen, auch in meinen Gedanken,
dann bin ich loyal, wenn ich’s versuche.
Sara, das hast du wirklich gut gemacht.
Und danke, dass du’s uns erzählt hast.
Hey.
Denise!
– Hey.
Denise!
– Hey.
Oah, ich bin so froh, dass
euch nichts passiert ist.
Da draußen wird’s echt übel.
Konntet ihr die anderen Gruppen
alle besuchen, Martin?
Ja, sie sind alle vollzählig, Robert.
Danke.
Ihr habt jetzt alle Gruppen besucht,
obwohl’s da draußen so zugeht?
Ja, auch wenn’s manchmal echt brenzlig war.
Aber wir wollen uns um alle Gruppen
kümmern, so lang es noch geht.
Die Brüder lieben euch dafür,
wie selbstlos ihr euch einsetzt.
Und Denise, es ist toll,
wie du Martin unterstützt.
Geht’s allen gut?
Ja, alles gut. Sie kommen
inzwischen mit dem Nötigsten aus.
Für manche eine neue Erfahrung.
Denise und du seid ein gutes
Vorbild mit eurem Lebensstil.
Danke. Aber das war ehrlich
gesagt nicht immer so.
Echt? Warum?
Ich weiß noch, wie wir mal den Film „Wir
führen ein einfaches Leben“ gesehen haben.
Da haben wir uns gefragt, ob
wir ... das auch könnten?
Wir waren beide Pionier, aber unser
Lebensstil, der war noch ziemlich bequem.
Da haben wir uns gedacht: Wir sind doch
Pioniere geworden, weil wir Jehova lieben —
aber lieben wir ihn auch so sehr,
dass wir den nächsten Schritt gehen?
Wir haben überlegt und gebetet
und dann war’s irgendwann klar.
Wir haben unser Haus verkauft, uns
’ne kleine Wohnung im Gebiet gesucht.
Das war schon ’ne Umgewöhnung,
aber wie sich das auf unsere Freundschaft
zu Jehova ausgewirkt hat,
das war’s wirklich mehr als wert.
Und jetzt, ohne Ballast, konnten wir auf
die Schule für Königreichsverkündiger.
Und dann kamen wir zu euch.
Ich weiß noch wie ihr
hierher gezogen seid:
alle eure Sachen in
einem Auto mit Anhänger.
Ja.
Wie lang soll das denn
noch so weitergehen?
Martin, würdest du
nochmal mit uns beten?
Und dann schauen wir uns noch ein
paar Bibeltexte an, die uns helfen.
Habt ihr was gefunden?
Wo sind sie?
Wo sind die Zeugen?
Psalm 27 ist jetzt genau das Richtige:
„Jehova ist mein Licht und meine Rettung.
Vor wem soll ich mich fürchten?
Jehova ist die Feste meines Lebens.
Vor wem soll ich erschrecken?
Als böse Menschen auf mich losgingen,
um mich zu verschlingen,
waren es meine Gegner und Feinde,
die stolperten und fielen.
Wenn auch ein Heer gegen
mich das Zelt aufschlagen sollte,
wird sich mein Herz nicht fürchten.
Wenn sich auch Krieg
gegen mich erheben sollte,
selbst dann werde ich
zuversichtlich bleiben. ...
Wo wäre ich, wenn ich
nicht den Glauben hätte,
dass ich im Land der Lebenden
sehen werde, wie gut Jehova ist?
Hoffe auf Jehova. Sei mutig und dein
Herz sei stark. Ja, hoffe auf Jehova.“
Danke dir, Robert. Dieser
Psalm ist echt glaubensstärkend.
Ja, Martin! Besonders
die Frage in Vers 13:
„Wo wäre ich, wenn ich
nicht Glauben hätte?“
Ich mein, diese Frage könnte
doch jeder von uns auch stellen!
Ja, wirklich! Ohne Glauben
wäre keiner von uns hier.
Wir alle hier
und die Brüder und Schwestern, die in
diesem Moment überall zusammen sind,
wir haben wirklich alles dafür gegeben,
Jehova voll und ganz zu vertrauen.
Wir haben uns nicht dazu verleiten
lassen, ihm nur halbherzig zu dienen,
nur wegen einem Datum,
nur aus Eigennutz.
Wir waren nicht nur nach außen hin
Nachfolger Jesu — unser Glaube ist echt.
Wir haben ihn gelebt.
Paulus nennt das „Glauben,
frei von Heuchelei“.
Und wenn ich daran denk,
wie ihr euch diesen Glauben
erarbeitet habt,
wird mir ganz warm ums Herz.
Ihr habt Gottes Wort studiert,
um besser zu verstehen, wie er
ist und was er uns verspricht.
Deswegen ist euer Glaube heute stark.
Ihr habt euch daran erinnert, was
ihr mit Jehova schon erlebt habt.
So konntet ihr loyal zu ihm halten,
auch wenn es schwierig wurde.
Euer Glaube hat euch hierher gebracht —
als treue Diener Jehovas,
und ihr wisst, dass Psalm 97:10
für euch gilt:
„Jehova rettet das Leben derer,
die treu zu ihm halten.“
Wo sind sie?
Durchsucht den Keller!
Da, die Tür!
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