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Ausharren – die Schöpfung zeigt uns wie

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Wie hält ein Kamel es in dieser
unwirtlichen Gegend aus?
Jehova hat Kamele für die
Wüste bestens ausgerüstet.
Was steckt in so einem Kamelhöcker?
Hauptsächlich Fett.
Der Höcker eines gesunden
Kamels wiegt etwa 36 Kilo.
Wenn Nahrung knapp wird,
zehrt es von dieser Fettreserve.
Ein durstiges Kamel kann in wenigen
Minuten bis zu 95 Liter Wasser trinken.
Selbst bei extremer Hitze ver-
lieren Kamele kaum Flüssigkeit.
Sie kommen also einige Wochen
oder Monate ohne Wasser aus.
Da das Kamel so viel Nahrung
und Wasser speichert,
kann es unter schwierigen
Bedingungen ausharren.
Hoch in den Bergen Nordamerikas
herrschen für viele Pflanzen
denkbar ungünstige Bedingungen.
Doch die Langlebige Grannen-Kiefer
wächst und gedeiht sogar
in 3000 Metern Höhe.
Diese Bäume können mehrere
Tausend Jahre alt werden.
Eine große Rolle dabei spielen die Wurzeln.
Flache, weitverzweigte Wurzeln
nehmen so viel Wasser auf wie möglich.
Große, kräftige Wurzeln geben
dem Baum den nötigen Halt,
um heftigem Wind zu trotzen.
Diese Bäume sind wie dafür geschaffen,
selbst unter extremen
Bedingungen zu wachsen.
Daher zählen sie zu den
ältesten Lebewesen auf der Erde.
Schmetterlinge sind wichtig
für die Bestäubung von Blüten.
Sie vollbringen auch wahre Meister-
leistungen in puncto Ausharren.
Rund 300 Millionen Monarchfalter
aus Kanada und dem Norden Amerikas
gehen jedes Jahr auf eine etwa
4000 Kilometer lange Reise —
ihr Ziel ist ein Waldstück in Mexiko.
Schmetterlinge sind auch
echte Überlebenskünstler.
Selbst wenn 70 Prozent
ihrer Flügelfläche fehlt,
können manche Schmetterlinge
immer noch fressen und fliegen.
So zart und zerbrechlich
Schmetterlinge auch wirken —
diese kleinen Wesen haben
enormes Durchhaltevermögen.
Küstenseeschwalben brüten
hoch im Norden,
dort nutzen sie den
kurzen arktischen Sommer,
um ihre Küken zu füttern
und aufzuziehen.
Doch wenn der Winter naht, fliegen
sie nach Süden in die Antarktis —
pünktlich zum Sommeranfang
auf der Südhalbkugel.
Am Ende des Sommers
kehren sie in die Arktis zurück
und vollenden so die längste
bekannte Zugstrecke in der Tierwelt.
Was führt die Küstensee-
schwalbe so sicher ans Ziel?
Wie Wissenschaftler meinen,
nehmen Küstenseeschwalben
das Magnetfeld der Erde wahr
und orientieren sich daran.
Doch wie das funktioniert,
ist immer noch ein Rätsel.
Jehova hat für das
Navigationssystem gesorgt,
das die Küstenseeschwalbe
so sicher ans Ziel bringt.
Der Schmiedekiebitz — ein
Regenpfeifer — lebt in Afrika.
Er nistet am Boden —
gern in Wassernähe.
Dadurch bekommt er es oft
mit viel größeren Tieren zu tun.
Gerät sein Nest in Gefahr,
schlägt der Kiebitz sofort Alarm.
Manchmal versucht der
Kiebitz, einen Eindringling
von seinem Nest wegzulocken,
oder er hält mutig die Stellung —
mit gespreizten Flügeln
und schrillem Ruf.
Kiebitze sind für Angriffe
auf Menschen bekannt.
Sie bauen sich sogar mutig
vor Elefanten und Büffeln auf
und stoßen mit ihrem
spitzen Schnabel auch mal zu.
Jehova hat dem Kiebitz
den Mut eingepflanzt,
das Leben seiner Jungen zu schützen.
In der Wüstengegend des
Sinai fällt sehr wenig Regen.
Hier wachsen kaum Bäume —
abgesehen von Akazien.
Akazienholz ist hart, robust
und resistent gegen Insekten.
Manche Akazienarten schützen
sich mit einer dicken Rinde
und langen, spitzen Dornen.
Akazien stehen oft in engen Gruppen.
Ihre Äste wachsen ineinander und bilden
ein dichtes Dach aus Baumkronen.
Andere Akazien werden zu einem
undurchdringlichen Dickicht.
Diese natürliche Abwehr
erhält den Baum stark.