00:00:01
Schauen wir uns gemeinsam
den Kontext unseres Tagestextes an.00:00:05
00:00:05
So können wir einen bedeutenden
Grundsatz für uns alle ableiten.00:00:10
00:00:10
Schlagt doch mit mir die Bibel auf00:00:13
00:00:13
in 1. Könige,00:00:15
00:00:16
und zwar 1. Könige, Kapitel 2.00:00:19
00:00:19
In Vers 1 erfahren wir
etwas über die Situation.00:00:22
00:00:22
Also 1. Könige 2:1:00:00:26
00:00:26
„Als Davids Tod näher rückte,00:00:29
00:00:29
gab er seinem Sohn Salomo
folgende Anweisungen.“00:00:32
00:00:32
Jetzt kommen also Davids letzte Worte,
hier im Vers 2, unserem Tagestext:00:00:39
00:00:39
„Sei stark und beweise,
dass du ein Mann bist.“00:00:42
00:00:42
Und jetzt der Vers 3,
hier finden wir unseren Grundsatz.00:00:46
00:00:46
David sagt weiter:00:00:47
00:00:48
„Komm deiner Verpflichtung
gegenüber Jehova, deinem Gott, nach.00:00:52
00:00:52
Geh auf seinen Wegen und
beachte seine Bestimmungen.“00:00:56
00:00:56
David sagt noch mehr, aber
wir lesen mal nur bis hierhin.00:00:59
00:00:59
Wenn wir alles, was David
bis hierhin gesagt hat,00:01:02
00:01:02
zusammenfassen müssten
mit einem Wort,00:01:05
00:01:05
welches wäre das dann?00:01:06
00:01:06
Gehorsam.00:01:07
00:01:08
Was wäre das Ergebnis,
wenn Salomo gehorsam wäre?00:01:13
00:01:13
Wozu würde das führen?00:01:15
00:01:15
Das lesen wir im letzten Teil
von Vers 3:00:01:18
00:01:18
„Dann [das Ergebnis von Gehorsam]
wirst du immer und überall00:01:25
00:01:25
Erfolg haben.“00:01:26
00:01:27
Wow!00:01:28
00:01:28
Diesen Grundsatz sollten
wir uns merken:00:01:31
00:01:31
Gehorsam führt immer zum Erfolg!00:01:37
00:01:37
Und genauso war das bei Salomo.00:01:38
00:01:38
Solange er gehorsam war,
hatte er Erfolg.00:01:42
00:01:42
Wenden wir diesen Grundsatz jetzt
mal auf das Leben von Daniel an.00:01:47
00:01:47
Dieses Prinzip hat sich nämlich auch
auf sein Leben positiv ausgewirkt.00:01:52
00:01:53
Wie hat Gehorsam ihn
zum Erfolg geführt?00:01:55
00:01:55
Öffnen wir unsere Bibel
in Daniel, Kapitel 1.00:01:58
00:01:59
Wir befinden uns in Babylon.00:02:00
00:02:00
Daniel und seine Freunde sind
vor Kurzem hier angekommen.00:02:04
00:02:04
Wir sprechen jetzt darüber,00:02:05
00:02:05
wie sich das, was Daniel damals
getan hat, heute anwenden lässt,00:02:10
00:02:10
und zwar am Beispiel der weltweit tätigen
Krankenhaus-Verbindungskomitees (KVKs).00:02:14
00:02:14
Also schlagen wir Daniel 1 auf.
Achten wir auf unseren Grundsatz.00:02:18
00:02:19
Aus Vers 8 geht hervor,
wie entschlossen Daniel war,00:02:21
00:02:22
Jehova gehorsam zu sein.00:02:23
00:02:23
Daniel 1:8:00:02:25
00:02:25
„Daniel beschloss jedoch
in seinem Herzen,00:02:27
00:02:27
sich nicht mit den Delikatessen und
dem Wein des Königs zu verunreinigen.“00:02:33
00:02:33
Warum wollte er die Delikatessen
des Königs nicht essen?00:02:38
00:02:38
Wahrscheinlich weil das Fleisch
teilweise nicht richtig ausgeblutet war.00:02:43
00:02:43
Und Daniel wollte auf Jehova hören
und kein Blut zu sich nehmen.00:02:47
00:02:47
Das wollen auch wir.00:02:48
00:02:48
Wir sind entschlossen, Gottes Gebot
in Bezug auf Blut zu gehorchen.00:02:52
00:02:52
Daniel wollte gehorsam sein,
aber ihm war klar,00:02:55
00:02:55
dass er dazu die Unterstützung
anderer brauchen würde.00:02:58
00:02:58
Was machte er deshalb?
Wir lesen weiter:00:03:01
00:03:01
„Er bat den obersten Hofbeamten
also um Erlaubnis,00:03:05
00:03:05
sich nicht auf diese Weise
verunreinigen zu müssen.“00:03:08
00:03:08
Und auch wir brauchen Hilfe.00:03:10
00:03:10
Um das Gebot Jehovas in Bezug
auf Blut befolgen zu können,00:03:13
00:03:13
brauchen wir die Unterstützung
von Ärzten –00:03:16
00:03:16
Ärzten, die bereit sind, unseren
Standpunkt zu respektieren.00:03:20
00:03:20
Der Vers sagt:
„Er bat den obersten Hofbeamten.“00:03:24
00:03:24
Denkt ihr, er hat das
nur einmal gemacht?00:03:26
00:03:26
Interessanterweise hieß es früher:00:03:28
00:03:28
„Er erbat sich ... wiederholt“,
immer wieder.00:03:32
00:03:32
Und so ist es auch heute.00:03:34
00:03:35
Die Brüder vom KVK
bleiben kontinuierlich dran.00:03:38
00:03:38
Sie stellen Kontakte mit Ärzten her
und pflegen diese auch.00:03:42
00:03:43
Und dadurch wird so viel Gutes bewirkt.00:03:45
00:03:45
Genauso war das auch bei Daniel.00:03:47
00:03:47
Schauen wir uns an,
was Vers 9 dazu sagt.00:03:49
00:03:49
Wir lesen in Vers 9:
„Der wahre Gott sorgte dafür,00:03:53
00:03:53
dass der oberste Hofbeamte
gut zu Daniel war“,00:03:56
00:03:56
oder, wie es die Fußnote sagt,
ihm „seine Gunst schenkte“.00:04:00
00:04:00
Daniel war erfolgreich.00:04:02
00:04:02
Und heute – durch die gute Arbeit,00:04:04
00:04:04
die von den KVKs weltweit
seit vielen Jahren geleistet wird –00:04:08
00:04:08
gibt es mittlerweile auf der
ganzen Welt über 100 000 Ärzte,00:04:12
00:04:13
die gern bereit sind,00:04:14
00:04:14
den Standpunkt von Jehovas Zeugen
in Bezug auf Blut zu respektieren.00:04:18
00:04:18
Schauen wir jetzt in Vers 10.
Hier ändert sich etwas.00:04:21
00:04:21
Dort heißt es:
„Der oberste Hofbeamte sagte zu Daniel:00:04:25
00:04:25
‚Ich fürchte mich vor
meinem Herrn und König.‘“00:04:28
00:04:28
Plötzlich hat er Bedenken,
macht sich Sorgen.00:04:31
00:04:31
Das kann auch heute passieren.00:04:33
00:04:33
Manchmal zögern Ärzte vielleicht,
einen Zeugen Jehovas zu behandeln.00:04:37
00:04:37
Woran kann das liegen?00:04:38
00:04:38
Vielleicht fehlt es ihnen an Erfahrung,
an der richtigen Ausrüstung.00:04:42
00:04:42
Oder sie haben bestimmte Vorgaben
oder Anweisungen,00:04:45
00:04:45
die sie nicht verletzen wollen.00:04:47
00:04:47
So ging es auch dem obersten
Hofbeamten, der im Prinzip sagte:00:04:50
00:04:50
„Ich will mich nicht
dem König widersetzen.“00:04:52
00:04:52
Hat Daniel einfach aufgegeben00:04:54
00:04:54
nach dem Motto:
„Jehova, ich hab alles versucht.“?00:04:58
00:04:58
Nein, er hat nicht aufgegeben.
Sehen wir uns dazu Vers 11 an:00:05:02
00:05:02
„Da wandte sich Daniel
an den Aufseher,00:05:05
00:05:05
den der oberste Hofbeamte ...
eingesetzt hatte.“ 00:05:08
00:05:08
Er wandte sich an jemand anders.00:05:10
00:05:11
Genauso geben sich die Brüder
vom KVK auch heute nicht00:05:14
00:05:14
mit einigen wenigen Ärzten zufrieden,
die mit uns zusammenarbeiten.00:05:17
00:05:17
Sie suchen immer weiter.00:05:19
00:05:19
Sie sind ständig auf der Suche
nach Ärzten, die respektieren,00:05:22
00:05:23
dass wir uns an Jehovas Gesetz
in Bezug auf Blut halten möchten.00:05:27
00:05:27
Wie ging es bei Daniel aus?
Schauen wir uns Vers 12 an.00:05:30
00:05:30
In Vers 12 lesen wir, was Daniel
zum Aufseher sagt. Es heißt dort:00:05:34
00:05:34
„Mach bitte mit deinen Dienern
10 Tage einen Test.“00:05:38
00:05:38
Er präsentiert ihm einen Vorschlag.
Er sagt praktisch zu dem Aufseher:00:05:43
00:05:43
„Ich habe eine Idee. Können wir
eine Alternative ausprobieren?“00:05:47
00:05:47
Genauso macht es das KVK.00:05:49
00:05:49
Gibt es eine alternative
Behandlungsmethode,00:05:52
00:05:52
ein anderes Vorgehen,
einen anderen Ansatz?00:05:55
00:05:55
Was hat Daniel erreicht? Vers 14:
Der Aufseher war einverstanden.00:06:00
00:06:00
„Er ging auf ihren Vorschlag ein00:06:02
00:06:02
und [er] machte den
zehntägigen Test mit ihnen.“00:06:05
00:06:06
Und auch hier gehen die Brüder
vom KVK auf eine ähnliche Weise vor.00:06:10
00:06:10
In den letzten Jahren hat die
Organisation den KVKs00:06:14
00:06:14
eine PowerPoint-Präsentation
zur Verfügung gestellt,00:06:16
00:06:16
die sie im Gespräch mit Ärzten
verwenden können.00:06:19
00:06:19
Sehen wir uns mal die ersten
3 Folien dieser Präsentation an.00:06:23
00:06:23
Die erste Folie soll
Ärzten deutlich machen,00:06:26
00:06:26
dass wir an einem
kollaborativen Ansatz interessiert sind.00:06:29
00:06:29
Wir möchten nicht
mit Ärzten streiten – 00:06:31
00:06:31
wir wollen mit ihnen zusammenarbeiten.00:06:33
00:06:34
Die zweite Folie soll zeigen,
dass es so aussehen könnte,00:06:37
00:06:37
als würde zwischen den Ansichten von
Zeugen Jehovas und denen von Ärzten00:06:42
00:06:42
eine große Kluft bestehen.00:06:44
00:06:44
Das Ziel dieser Präsentation,
ja eigentlich das Ziel der KVKs ist,00:06:48
00:06:48
eine Brücke zu bauen –00:06:50
00:06:50
eine Brücke zwischen Ärzten und
Patienten, die Zeugen Jehovas sind.00:06:54
00:06:54
Wir freuen uns sehr darüber,00:06:56
00:06:56
dass diese Vorgehensweise schon zu
vielen guten Ergebnissen geführt hat.00:07:00
00:07:00
Vielen Dank fürs Einblenden der Folien.00:07:02
00:07:02
Allein im Zweiggebiet der
Vereinigten Staaten00:07:05
00:07:05
wurde diese Präsentation im
letzten Jahr über 3600 Mal gezeigt.00:07:11
00:07:12
So konnte vielen Ärzten
dieser kollaborative Ansatz00:07:15
00:07:15
zur Behandlung von Zeugen
Jehovas nähergebracht werden.00:07:19
00:07:19
Also unser Grundsatz –
wir sehen ihn am Beispiel von Daniel.00:07:23
00:07:23
Er war gehorsam, und Jehova
hat seinen Gehorsam gesegnet.00:07:27
00:07:27
Das gilt auch heute:00:07:29
00:07:29
Wenn wir gehorsam sind und uns
von Blut enthalten, segnet uns Jehova.00:07:33
00:07:33
Die aufopferungsvolle und unermüdliche
Arbeit der Brüder im KVK00:07:39
00:07:39
zeigt gute Ergebnisse.00:07:40
00:07:41
Viele Ärzte sind bereit, auf unsere
Behandlungswünsche einzugehen.00:07:45
00:07:45
Und jetzt eine Frage für uns:00:07:47
00:07:47
Wie können wir diese
wertvolle Einrichtung,00:07:49
00:07:50
diese liebevolle Vorkehrung
von Jehova unterstützen?00:07:53
00:07:53
Schauen wir uns zwei Dinge an.00:07:56
00:07:56
Erstens können wir uns an die Anweisung
der Leitenden Körperschaft halten,00:08:00
00:08:00
die wir vor etwas mehr als 2 Jahren
erhalten haben, im Januar 2023.00:08:05
00:08:05
Wir wurden dazu ermuntert, das KVK
so früh wie möglich zu kontaktieren,00:08:10
00:08:10
wenn wir vor einer medizinischen
Behandlung stehen –00:08:13
00:08:13
und zwar auch dann, wenn wir denken,
dass Blut überhaupt keine Rolle spielt.00:08:18
00:08:18
Hier gilt:
je früher, desto besser.00:08:22
00:08:22
Und wir sind sehr glücklich
darüber, zu sehen,00:08:24
00:08:24
dass die Brüder weltweit
diesem Rat folgen.00:08:27
00:08:27
Das Ergebnis ist,00:08:29
00:08:29
dass die Zahl der Notfälle, die wir
verzeichnen, zurückgegangen ist.00:08:33
00:08:33
Und es tut so gut, das zu sehen.
Denn dadurch werden Leben gerettet.00:08:37
00:08:37
Ja, es geht um Leben.00:08:38
00:08:38
Das trifft besonders auf Schwestern zu,
die ein Kind erwarten.00:08:41
00:08:42
Denn bei einer Schwangerschaft
geht es nicht nur um ein Leben –00:08:44
00:08:44
es geht dabei um zwei.00:08:46
00:08:46
Besonders hier wirkt es sich so gut aus,00:08:49
00:08:49
das KVK so früh wie
möglich zu kontaktieren.00:08:51
00:08:51
Dazu ein Beispiel aus Afrika.00:08:54
00:08:54
Eine schwangere Schwester und ihr
Mann haben sich an das KVK gewandt.00:08:58
00:08:58
Das KVK hat ihnen geholfen,
einen Arzt zu finden,00:09:01
00:09:01
der ihren Standpunkt respektiert.00:09:03
00:09:03
Im ersten Trimester der Schwangerschaft
ist alles gut gelaufen.00:09:06
00:09:06
Auch im zweiten Trimester
gab es keine Probleme.00:09:09
00:09:09
Aber im dritten sind dann
Komplikationen aufgetreten.00:09:13
00:09:13
Die Schwester hat sich
an den Arzt gewandt.00:09:14
00:09:15
Er war im Urlaub.00:09:16
00:09:16
Doch er hat seinen Urlaub abgebrochen,00:09:18
00:09:18
um sich um unsere liebe
Schwester zu kümmern.00:09:21
00:09:21
Er sagte ihr später, dass es gut war,
dass sie sich an ihn gewandt hat,00:09:25
00:09:25
weil ihr Leben und das des Kindes
in Gefahr waren.00:09:28
00:09:28
Es geht zu Herzen, wenn man sieht,
wie gut es sich auswirkt,00:09:32
00:09:32
der Anleitung von Jehovas
Organisation gehorsam zu folgen.00:09:36
00:09:36
Also was ist das Erste,
das wir tun können?00:09:39
00:09:39
Kontaktieren wir das KVK
so früh wie möglich,00:09:41
00:09:41
und ermuntern wir auch
unsere Brüder und Schwestern,00:09:44
00:09:44
das zu tun.00:09:45
00:09:45
Und das Zweite:00:09:46
00:09:46
Beten wir für die Brüder im KVK
und ihre Familien.00:09:49
00:09:49
Stell dir mal vor, jemand ist jeden Tag
24 Stunden für dich erreichbar.00:09:53
00:09:53
Was würdest du ihm bezahlen?00:09:55
00:09:55
Genau das trifft auf
die Brüder vom KVK zu.00:09:58
00:09:58
Wir sind Jehova so dankbar für
diese Brüder und ihre Familien,00:10:02
00:10:02
die sich für uns aufopfern
und uns unterstützen.00:10:05
00:10:05
Sie helfen uns, dem Gebot
Jehovas zu gehorchen,00:10:08
00:10:08
und das hat schon zu vielen
guten Ergebnissen geführt.00:10:10
00:10:11
Also wir haben im Fall von Daniel
den Grundsatz kennengelernt.00:10:14
00:10:14
Er war gehorsam und
wurde dafür gesegnet.00:10:18
00:10:18
Wenn wir das auch machen –
Jehovas Anleitung folgen –,00:10:21
00:10:21
dann wird Jehova auch uns segnen.00:10:24
00:10:24
Erinnern wir uns immer
an diesen Grundsatz:00:10:27
00:10:27
Gehorsam führt immer zum Erfolg.
Das ist sicher!00:10:31
Betty Georges: Gehorsam führt immer zum Erfolg (1. Kö. 2:3)
-
Betty Georges: Gehorsam führt immer zum Erfolg (1. Kö. 2:3)
Schauen wir uns gemeinsam
den Kontext unseres Tagestextes an.
So können wir einen bedeutenden
Grundsatz für uns alle ableiten.
Schlagt doch mit mir die Bibel auf
in 1. Könige,
und zwar 1. Könige, Kapitel 2.
In Vers 1 erfahren wir
etwas über die Situation.
Also 1. Könige 2:1:
„Als Davids Tod näher rückte,
gab er seinem Sohn Salomo
folgende Anweisungen.“
Jetzt kommen also Davids letzte Worte,
hier im Vers 2, unserem Tagestext:
„Sei stark und beweise,
dass du ein Mann bist.“
Und jetzt der Vers 3,
hier finden wir unseren Grundsatz.
David sagt weiter:
„Komm deiner Verpflichtung
gegenüber Jehova, deinem Gott, nach.
Geh auf seinen Wegen und
beachte seine Bestimmungen.“
David sagt noch mehr, aber
wir lesen mal nur bis hierhin.
Wenn wir alles, was David
bis hierhin gesagt hat,
zusammenfassen müssten
mit einem Wort,
welches wäre das dann?
Gehorsam.
Was wäre das Ergebnis,
wenn Salomo gehorsam wäre?
Wozu würde das führen?
Das lesen wir im letzten Teil
von Vers 3:
„Dann [das Ergebnis von Gehorsam]
wirst du immer und überall
Erfolg haben.“
Wow!
Diesen Grundsatz sollten
wir uns merken:
Gehorsam führt immer zum Erfolg!
Und genauso war das bei Salomo.
Solange er gehorsam war,
hatte er Erfolg.
Wenden wir diesen Grundsatz jetzt
mal auf das Leben von Daniel an.
Dieses Prinzip hat sich nämlich auch
auf sein Leben positiv ausgewirkt.
Wie hat Gehorsam ihn
zum Erfolg geführt?
Öffnen wir unsere Bibel
in Daniel, Kapitel 1.
Wir befinden uns in Babylon.
Daniel und seine Freunde sind
vor Kurzem hier angekommen.
Wir sprechen jetzt darüber,
wie sich das, was Daniel damals
getan hat, heute anwenden lässt,
und zwar am Beispiel der weltweit tätigen
Krankenhaus-Verbindungskomitees (KVKs).
Also schlagen wir Daniel 1 auf.
Achten wir auf unseren Grundsatz.
Aus Vers 8 geht hervor,
wie entschlossen Daniel war,
Jehova gehorsam zu sein.
Daniel 1:8:
„Daniel beschloss jedoch
in seinem Herzen,
sich nicht mit den Delikatessen und
dem Wein des Königs zu verunreinigen.“
Warum wollte er die Delikatessen
des Königs nicht essen?
Wahrscheinlich weil das Fleisch
teilweise nicht richtig ausgeblutet war.
Und Daniel wollte auf Jehova hören
und kein Blut zu sich nehmen.
Das wollen auch wir.
Wir sind entschlossen, Gottes Gebot
in Bezug auf Blut zu gehorchen.
Daniel wollte gehorsam sein,
aber ihm war klar,
dass er dazu die Unterstützung
anderer brauchen würde.
Was machte er deshalb?
Wir lesen weiter:
„Er bat den obersten Hofbeamten
also um Erlaubnis,
sich nicht auf diese Weise
verunreinigen zu müssen.“
Und auch wir brauchen Hilfe.
Um das Gebot Jehovas in Bezug
auf Blut befolgen zu können,
brauchen wir die Unterstützung
von Ärzten –
Ärzten, die bereit sind, unseren
Standpunkt zu respektieren.
Der Vers sagt:
„Er bat den obersten Hofbeamten.“
Denkt ihr, er hat das
nur einmal gemacht?
Interessanterweise hieß es früher:
„Er erbat sich ... wiederholt“,
immer wieder.
Und so ist es auch heute.
Die Brüder vom KVK
bleiben kontinuierlich dran.
Sie stellen Kontakte mit Ärzten her
und pflegen diese auch.
Und dadurch wird so viel Gutes bewirkt.
Genauso war das auch bei Daniel.
Schauen wir uns an,
was Vers 9 dazu sagt.
Wir lesen in Vers 9:
„Der wahre Gott sorgte dafür,
dass der oberste Hofbeamte
gut zu Daniel war“,
oder, wie es die Fußnote sagt,
ihm „seine Gunst schenkte“.
Daniel war erfolgreich.
Und heute – durch die gute Arbeit,
die von den KVKs weltweit
seit vielen Jahren geleistet wird –
gibt es mittlerweile auf der
ganzen Welt über 100 000 Ärzte,
die gern bereit sind,
den Standpunkt von Jehovas Zeugen
in Bezug auf Blut zu respektieren.
Schauen wir jetzt in Vers 10.
Hier ändert sich etwas.
Dort heißt es:
„Der oberste Hofbeamte sagte zu Daniel:
‚Ich fürchte mich vor
meinem Herrn und König.‘“
Plötzlich hat er Bedenken,
macht sich Sorgen.
Das kann auch heute passieren.
Manchmal zögern Ärzte vielleicht,
einen Zeugen Jehovas zu behandeln.
Woran kann das liegen?
Vielleicht fehlt es ihnen an Erfahrung,
an der richtigen Ausrüstung.
Oder sie haben bestimmte Vorgaben
oder Anweisungen,
die sie nicht verletzen wollen.
So ging es auch dem obersten
Hofbeamten, der im Prinzip sagte:
„Ich will mich nicht
dem König widersetzen.“
Hat Daniel einfach aufgegeben
nach dem Motto:
„Jehova, ich hab alles versucht.“?
Nein, er hat nicht aufgegeben.
Sehen wir uns dazu Vers 11 an:
„Da wandte sich Daniel
an den Aufseher,
den der oberste Hofbeamte ...
eingesetzt hatte.“
Er wandte sich an jemand anders.
Genauso geben sich die Brüder
vom KVK auch heute nicht
mit einigen wenigen Ärzten zufrieden,
die mit uns zusammenarbeiten.
Sie suchen immer weiter.
Sie sind ständig auf der Suche
nach Ärzten, die respektieren,
dass wir uns an Jehovas Gesetz
in Bezug auf Blut halten möchten.
Wie ging es bei Daniel aus?
Schauen wir uns Vers 12 an.
In Vers 12 lesen wir, was Daniel
zum Aufseher sagt. Es heißt dort:
„Mach bitte mit deinen Dienern
10 Tage einen Test.“
Er präsentiert ihm einen Vorschlag.
Er sagt praktisch zu dem Aufseher:
„Ich habe eine Idee. Können wir
eine Alternative ausprobieren?“
Genauso macht es das KVK.
Gibt es eine alternative
Behandlungsmethode,
ein anderes Vorgehen,
einen anderen Ansatz?
Was hat Daniel erreicht? Vers 14:
Der Aufseher war einverstanden.
„Er ging auf ihren Vorschlag ein
und [er] machte den
zehntägigen Test mit ihnen.“
Und auch hier gehen die Brüder
vom KVK auf eine ähnliche Weise vor.
In den letzten Jahren hat die
Organisation den KVKs
eine PowerPoint-Präsentation
zur Verfügung gestellt,
die sie im Gespräch mit Ärzten
verwenden können.
Sehen wir uns mal die ersten
3 Folien dieser Präsentation an.
Die erste Folie soll
Ärzten deutlich machen,
dass wir an einem
kollaborativen Ansatz interessiert sind.
Wir möchten nicht
mit Ärzten streiten –
wir wollen mit ihnen zusammenarbeiten.
Die zweite Folie soll zeigen,
dass es so aussehen könnte,
als würde zwischen den Ansichten von
Zeugen Jehovas und denen von Ärzten
eine große Kluft bestehen.
Das Ziel dieser Präsentation,
ja eigentlich das Ziel der KVKs ist,
eine Brücke zu bauen –
eine Brücke zwischen Ärzten und
Patienten, die Zeugen Jehovas sind.
Wir freuen uns sehr darüber,
dass diese Vorgehensweise schon zu
vielen guten Ergebnissen geführt hat.
Vielen Dank fürs Einblenden der Folien.
Allein im Zweiggebiet der
Vereinigten Staaten
wurde diese Präsentation im
letzten Jahr über 3600 Mal gezeigt.
So konnte vielen Ärzten
dieser kollaborative Ansatz
zur Behandlung von Zeugen
Jehovas nähergebracht werden.
Also unser Grundsatz –
wir sehen ihn am Beispiel von Daniel.
Er war gehorsam, und Jehova
hat seinen Gehorsam gesegnet.
Das gilt auch heute:
Wenn wir gehorsam sind und uns
von Blut enthalten, segnet uns Jehova.
Die aufopferungsvolle und unermüdliche
Arbeit der Brüder im KVK
zeigt gute Ergebnisse.
Viele Ärzte sind bereit, auf unsere
Behandlungswünsche einzugehen.
Und jetzt eine Frage für uns:
Wie können wir diese
wertvolle Einrichtung,
diese liebevolle Vorkehrung
von Jehova unterstützen?
Schauen wir uns zwei Dinge an.
Erstens können wir uns an die Anweisung
der Leitenden Körperschaft halten,
die wir vor etwas mehr als 2 Jahren
erhalten haben, im Januar 2023.
Wir wurden dazu ermuntert, das KVK
so früh wie möglich zu kontaktieren,
wenn wir vor einer medizinischen
Behandlung stehen –
und zwar auch dann, wenn wir denken,
dass Blut überhaupt keine Rolle spielt.
Hier gilt:
je früher, desto besser.
Und wir sind sehr glücklich
darüber, zu sehen,
dass die Brüder weltweit
diesem Rat folgen.
Das Ergebnis ist,
dass die Zahl der Notfälle, die wir
verzeichnen, zurückgegangen ist.
Und es tut so gut, das zu sehen.
Denn dadurch werden Leben gerettet.
Ja, es geht um Leben.
Das trifft besonders auf Schwestern zu,
die ein Kind erwarten.
Denn bei einer Schwangerschaft
geht es nicht nur um <i>ein</i> Leben –
es geht dabei um zwei.
Besonders hier wirkt es sich so gut aus,
das KVK so früh wie
möglich zu kontaktieren.
Dazu ein Beispiel aus Afrika.
Eine schwangere Schwester und ihr
Mann haben sich an das KVK gewandt.
Das KVK hat ihnen geholfen,
einen Arzt zu finden,
der ihren Standpunkt respektiert.
Im ersten Trimester der Schwangerschaft
ist alles gut gelaufen.
Auch im zweiten Trimester
gab es keine Probleme.
Aber im dritten sind dann
Komplikationen aufgetreten.
Die Schwester hat sich
an den Arzt gewandt.
Er war im Urlaub.
Doch er hat seinen Urlaub abgebrochen,
um sich um unsere liebe
Schwester zu kümmern.
Er sagte ihr später, dass es gut war,
dass sie sich an ihn gewandt hat,
weil ihr Leben und das des Kindes
in Gefahr waren.
Es geht zu Herzen, wenn man sieht,
wie gut es sich auswirkt,
der Anleitung von Jehovas
Organisation gehorsam zu folgen.
Also was ist das Erste,
das wir tun können?
Kontaktieren wir das KVK
so früh wie möglich,
und ermuntern wir auch
unsere Brüder und Schwestern,
das zu tun.
Und das Zweite:
Beten wir für die Brüder im KVK
und ihre Familien.
Stell dir mal vor, jemand ist jeden Tag
24 Stunden für dich erreichbar.
Was würdest du ihm bezahlen?
Genau das trifft auf
die Brüder vom KVK zu.
Wir sind Jehova so dankbar für
diese Brüder und ihre Familien,
die sich für uns aufopfern
und uns unterstützen.
Sie helfen uns, dem Gebot
Jehovas zu gehorchen,
und das hat schon zu vielen
guten Ergebnissen geführt.
Also wir haben im Fall von Daniel
den Grundsatz kennengelernt.
Er war gehorsam und
wurde dafür gesegnet.
Wenn wir das auch machen –
Jehovas Anleitung folgen –,
dann wird Jehova auch uns segnen.
Erinnern wir uns immer
an diesen Grundsatz:
Gehorsam führt immer zum Erfolg.
Das ist sicher!
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