00:00:01
Unseren heutigen Text finden wir
in Offenbarung, Kapitel 7.00:00:05
00:00:05
Dieses Kapitel enthält
unglaublich interessante Details.00:00:08
00:00:08
Die 144 000, die mit Jesus
im Himmel regieren werden,00:00:11
00:00:11
erhalten das endgültige Siegel.00:00:13
00:00:14
Und eine große Volksmenge
wird beschrieben,00:00:16
00:00:16
die aus der großen Drangsal
kommen wird.00:00:19
00:00:19
Und für jeden von uns ist es spannend,
sich damit zu beschäftigen,00:00:22
00:00:22
egal ob wir eine himmlische
Hoffnung haben oder eine irdische.00:00:26
00:00:27
Aber gleichzeitig wissen wir
aus den Prophezeiungen der Bibel,00:00:30
00:00:30
dass die Menschheit
auf die schwerste Zeit zusteuert,00:00:34
00:00:34
die sie jemals erlebt hat.00:00:37
00:00:37
So beschreibt es auch Daniel 12:1:00:00:40
00:00:40
„Es wird eine schwere Zeit geben,00:00:42
00:00:42
wie es sie seit der Entstehung
eines Volkes00:00:45
00:00:45
bis zu jener Zeit noch nie gegeben hat.“00:00:47
00:00:48
Ja, die vor uns liegende Zeit
wird für alle schwierig.00:00:51
00:00:52
Was sollten wir deswegen tun?00:00:55
00:00:55
Behalten wir die Versprechen,
die uns Jehova für die Zukunft,00:00:59
00:00:59
also für die Zeit nach der
großen Drangsal, gegeben hat,00:01:02
00:01:02
fest im Sinn –00:01:03
00:01:03
die Segnungen,
die die große Volksmenge00:01:05
00:01:06
und die Gesalbten erwarten.00:01:07
00:01:07
Warum?00:01:08
00:01:08
Weil wir so unsere Hoffnung
lebendig erhalten00:01:11
00:01:11
und uns unseren Mut bewahren.00:01:14
00:01:14
Stellen wir uns einmal vor,
worauf sich die Gesalbten freuen.00:01:17
00:01:17
Erinnert ihr euch noch daran,
wie Bruder Herd00:01:19
00:01:19
bei der letzten Jahresversammlung
darüber gesprochen hat,00:01:22
00:01:22
wie die Gesalbten
über ihre Hoffnung denken?00:01:24
00:01:24
Sie sprechen im Gebet
mit Jehova darüber.00:01:27
00:01:27
Sie können es kaum erwarten.00:01:28
00:01:28
Und dann könnten wir
uns damit beschäftigen,00:01:30
00:01:30
was der Apostel Johannes
an andere Gesalbte schrieb.00:01:34
00:01:34
Das finden wir in 1. Johannes 3:2:00:01:37
00:01:37
„Wir werden [Jehova] so sehen,
wie er ist.“00:01:42
00:01:42
Wie das wohl sein wird,
wenn sie Jehova vorgestellt werden,00:01:46
00:01:46
wenn sie Jesus treffen, die Engel
und die anderen Gesalbten –00:01:50
00:01:50
wahrscheinlich wird das
alles übertreffen,00:01:52
00:01:52
was sie sich jemals vorgestellt haben.00:01:56
00:01:56
Und was ist mit uns anderen?
Was erwartet die große Volksmenge?00:02:00
00:02:00
In Hesekiel, Kapitel 47,
finden wir Hesekiels Vision vom Tempel.00:02:05
00:02:05
Das Wasser, das von dort fließt,
steht für all die Segnungen,00:02:09
00:02:09
die wir im Paradies erwarten.00:02:11
00:02:11
Zuerst ist es ein Rinnsal,00:02:13
00:02:13
aber im Laufe der 1000 Jahre
wird aus dem Rinnsal00:02:16
00:02:16
ein regelrechter Strom
an Segnungen von Jehova.00:02:20
00:02:20
Und am Ende wird es besser sein,
als wir es uns jemals ausmalen könnten.00:02:25
00:02:26
Schaffst du es, zwischendurch
immer mal wieder innezuhalten00:02:29
00:02:29
und über Jehovas Versprechen
an dich nachzudenken00:02:32
00:02:32
und dich davon zu überzeugen,
dass sie wirklich eintreffen?00:02:37
00:02:37
Machen wir das mal
mit 3 von Jehovas Versprechen.00:02:40
00:02:40
Schlagen wir mal
Jesaja 65:21, 22 auf.00:02:51
00:02:51
„Sie werden Häuser bauen
und sie bewohnen00:02:53
00:02:53
und sie werden Weingärten anlegen
und deren Ertrag essen.00:02:57
00:02:57
Sie werden nicht bauen,
damit es ein anderer bewohnt,00:02:59
00:02:59
und auch nicht pflanzen,
damit es ein anderer isst.00:03:02
00:03:02
Denn mein Volk wird so lange leben
wie ein Baum,00:03:05
00:03:06
und meine Auserwählten werden das,
was ihre Hände leisten,00:03:08
00:03:08
in vollen Zügen genießen.“00:03:11
00:03:11
Was für ein wunderbar friedliches
und beruhigendes Bild von der Zukunft.00:03:16
00:03:16
Aber ist das wirklich realistisch?00:03:19
00:03:19
Können Christus und die 144 000
die Probleme lösen,00:03:22
00:03:22
die die Regierungen jahrtausendelang
nicht lösen konnten00:03:26
00:03:26
und die die Menschen gequält haben?00:03:29
00:03:29
Ja!00:03:29
00:03:30
Der Bibelbericht über die Nation Israel
zeigt ganz deutlich,00:03:33
00:03:33
dass Jehova weiß, wie man
mit solchen Problemen umgeht.00:03:37
00:03:37
Überlegen wir mal:00:03:38
00:03:38
Jehova hat durch das Gesetz
eine Gesellschaftsordnung geschaffen,00:03:42
00:03:42
in der es keine Verletzung
der Grundrechte gab.00:03:46
00:03:46
Israeliten und Ausländer mussten
gleichbehandelt werden.00:03:50
00:03:50
Niemand musste hungern.00:03:52
00:03:52
Jeder Bedürftige konnte sich
bei der Ernte00:03:54
00:03:54
die Reste von den Feldern holen.00:03:56
00:03:56
Das war kein System der Sozialhilfe –
man musste dafür arbeiten,00:03:59
00:03:59
aber man konnte dadurch
seine Würde bewahren.00:04:02
00:04:03
Jede Familie hatte von Gott
Land zugeteilt bekommen.00:04:06
00:04:06
Wenn es verkauft oder
ihnen weggenommen wurde,00:04:08
00:04:08
musste es immer wieder
in den Familienbesitz zurückkehren.00:04:12
00:04:12
So wurde kein Land gestohlen
und das Land blieb gerecht verteilt.00:04:16
00:04:16
Durch das Gesetz
wurde außerdem verhindert,00:04:19
00:04:19
dass eine Familie total verarmte.00:04:21
00:04:22
Selbst wenn eine Familie durch
wirtschaftliche Probleme alles verlor00:04:25
00:04:25
und für einen anderen arbeiten musste,00:04:28
00:04:28
konnten sie im Jubeljahr wieder
zu ihrer Familie zurückkehren.00:04:32
00:04:32
Sie bekamen ihr Land zurück
und konnten von vorn beginnen.00:04:35
00:04:35
Es gab auch keine Staatsschulden.00:04:37
00:04:37
Wenn man mal darüber nachdenkt,
wurde durch das Jubeljahr00:04:40
00:04:41
alle 50 Jahre ein wirtschaftlicher
Neustart herbeigeführt.00:04:44
00:04:44
Das hätte wirtschaftliche
Achterbahnfahrten,00:04:46
00:04:47
wie wir sie heute haben,
in Israel verhindert;00:04:49
00:04:49
keine erdrückenden Schulden
oder Inflation.00:04:52
00:04:52
Und das waren jetzt nur einige
Vorteile des Gesetzes.00:04:56
00:04:56
Kannst du dir vorstellen, wie das Leben
in Gottes Königreich sein wird,00:05:01
00:05:01
wenn Jesus Christus
und die 144 000 regieren?00:05:05
00:05:06
Es wird auf jeden Fall besser sein00:05:07
00:05:08
als alles, was wir uns
heute vorstellen können!00:05:11
00:05:11
Kommen wir zum zweiten Versprechen.00:05:13
00:05:13
Wir finden es in Hesekiel 34:25:00:05:21
00:05:21
„Und ich werde einen Friedensbund
mit ihnen schließen00:05:23
00:05:23
und das Land von bösartigen
wilden Tieren befreien,00:05:26
00:05:27
sodass sie sicher in der Wildnis leben
und in den Wäldern schlafen können.“00:05:32
00:05:32
Frieden mit den Tieren –
wird es wirklich so kommen?00:05:36
00:05:37
Wenn die Bibel von Frieden
zwischen Menschen und Tieren spricht,00:05:40
00:05:40
ist das nur bildlich gemeint.00:05:42
00:05:42
Dazu eine Überlegung:00:05:44
00:05:44
Wie war das, als Israel
in das Land der Verheißung kam?00:05:48
00:05:48
Vielleicht fällt uns dazu die Aussage
aus 2. Mose 23:29 ein.00:05:53
00:05:53
Jehova sagt dort über die
feindlichen Völker das Folgende:00:05:57
00:05:57
„Ich werde sie nicht
in einem einzigen Jahr vertreiben,00:06:00
00:06:00
damit das Land nicht verödet
und sich Wildtiere vermehren,00:06:04
00:06:04
die dir schaden könnten.“00:06:06
00:06:06
Jehova wollte die Bewohner also nicht
zu schnell aus dem Land vertreiben,00:06:10
00:06:10
damit die Wildtiere sich nicht ausbreiten
und gefährlich werden könnten.00:06:14
00:06:14
Allerdings gibt es
keinen Hinweis darauf,00:06:16
00:06:16
dass Jehova das in der Zukunft auch mit
den schlechten Menschen machen wird.00:06:21
00:06:21
Warum werden die Wildtiere
dann keine Gefahr sein?00:06:24
00:06:24
Ist das vielleicht ein Hinweis darauf,00:06:25
00:06:25
dass sie sich dann
friedlich verhalten werden?00:06:28
00:06:29
Kannst du dir vorstellen,
wie es sein wird,00:06:31
00:06:31
wenn deine Kindheitsträume
wahr werden?00:06:33
00:06:33
Du musst endlich keine Angst mehr
vor wilden Tieren haben.00:06:37
00:06:37
Und es wird völlig ungefährlich sein,
im Wald zu übernachten.00:06:42
00:06:43
Und jetzt das dritte Versprechen;
Apostelgeschichte 24:15:00:06:48
00:06:50
„Ich setze meine Hoffnung auf Gott –00:06:52
00:06:52
und diese Männer haben
dieselbe Hoffnung –,00:06:55
00:06:55
dass es eine Auferstehung ...
geben wird.“00:06:59
00:06:59
Es mag sein,00:07:00
00:07:00
dass wir gerade nicht direkt mit
wirtschaftlichen Problemen00:07:03
00:07:04
oder Krisensituationen
konfrontiert sind.00:07:07
00:07:07
Und vielleicht gibt es bei uns auch
keine Probleme mit wilden Tieren.00:07:11
00:07:11
Aber keiner von uns hat jemals
eine Auferstehung erlebt.00:07:15
00:07:15
Wird es eine Auferstehung geben?00:07:18
00:07:18
Gibt es wirklich Beweise dafür,00:07:20
00:07:20
dass Jehova dieses Versprechen
wahr machen wird?00:07:24
00:07:25
Welcher Bericht mich immer begeistert,
das ist der Bericht über Hiob.00:07:29
00:07:29
Bei Hiob kommt einem
als Erstes in den Sinn, 00:07:31
00:07:32
wie er seinen ganzen Besitz verlor
und seine Kinder.00:07:35
00:07:35
Aber wie ging die Geschichte aus?00:07:37
00:07:37
Aus Hiob 42:10 erfahren wir,00:07:41
00:07:41
dass Jehova Hiob
doppelt so viel schenkte,00:07:44
00:07:44
wie er vorher hatte.00:07:46
00:07:47
Aber das war noch nicht alles.00:07:48
00:07:49
Jehova hat ja Moses
ganz genau aufschreiben lassen,00:07:52
00:07:52
was Hiob alles verloren hatte.00:07:55
00:07:55
In Hiob 1 wird ganz genau aufgelistet,00:07:57
00:07:58
wie viele Schafe, Kamele, Rinder, Esel
und Kinder Hiob am Anfang hatte.00:08:04
00:08:04
Und in Kapitel 42
erfahren wir von Moses,00:08:07
00:08:07
dass Jehova Hiob am Ende
genau doppelt so viel schenkte,00:08:11
00:08:11
wie er vorher besaß –00:08:13
00:08:14
mit einer Ausnahme –
Hiob 42:13:00:08:19
00:08:19
„Auch bekam er 7 weitere Söhne
und 3 weitere Töchter.“00:08:25
00:08:25
Moment mal –00:08:26
00:08:26
warum hat Jehova Hiob nicht
14 weitere Söhne00:08:30
00:08:30
und 6 weitere Töchter gegeben,00:08:32
00:08:32
wenn er doch
alles andere verdoppelt hat?00:08:33
00:08:34
Hat die Aussage nicht ganz gestimmt,
Jehova hätte alles verdoppelt?00:08:37
00:08:37
Das kann nicht sein.
Was ist es aber dann?00:08:40
00:08:41
Die Tiere werden ja nicht auferstehen,00:08:43
00:08:43
deswegen hat Jehova sie
direkt verdoppelt.00:08:46
00:08:46
Aber Hiobs Kinder
leben für Jehova noch immer.00:08:50
00:08:50
Und dieser Bericht
ist eine Garantie dafür,00:08:53
00:08:54
dass Jehova Hiob auferwecken wird,00:08:56
00:08:56
dass er die ersten 10 Kinder
von Hiob auferwecken wird00:08:59
00:08:59
und auch die 10 Kinder,
die er später hatte.00:09:02
00:09:02
Hiob bekommt das Doppelte,
auch in Bezug auf seine Kinder,00:09:07
00:09:07
so, wie es Jehova versprochen hat.00:09:10
00:09:10
Es wird eine Auferstehung geben.00:09:13
00:09:13
Hast du schon ein Bild im Kopf,
wie das sein wird?00:09:17
00:09:18
Ihr Lieben,00:09:19
00:09:19
die Verhältnisse für unsere Brüder
und Schwestern auf der ganzen Welt00:09:22
00:09:22
werden immer schwieriger.00:09:24
00:09:24
Denken wir zum Beispiel
an unsere Brüder in Europa,00:09:26
00:09:26
was sie gerade durchmachen.00:09:28
00:09:28
Bevor dieses Weltsystem zu Ende geht,00:09:31
00:09:31
wird es aber für alle von uns
schwieriger werden.00:09:35
00:09:35
Ihr Lieben, bei allem,
was noch vor uns liegt –00:09:39
00:09:39
halten wir an unserer Hoffnung fest.
Bewahren wir uns unseren Mut.00:09:44
00:09:44
Hören wir nicht auf,00:09:44
00:09:45
über die wunderbaren Versprechen
nachzudenken, die sich bald erfüllen.00:09:49
00:09:49
Und so, wie wir heute sehen,00:09:50
00:09:50
wie sich Jehovas Versprechen
direkt vor unseren Augen erfüllen,00:09:55
00:09:55
werden wir erleben,00:09:57
00:09:58
wie sich Jehovas Versprechen
für die Zukunft auch erfüllen.00:10:03
00:10:03
Und stellt euch vor,
wie groß die Freude sein wird,00:10:06
00:10:06
wenn in der ganzen Schöpfung
im Himmel und auf der Erde00:10:10
00:10:10
endlich alle vereint Jehova anbeten;00:10:13
00:10:13
wenn aus dem kleinen Fluss
ein mächtiger Strom geworden ist.00:10:17
00:10:17
Du kannst dir sicher sein:00:10:18
00:10:18
Es wird noch besser werden als alles,
was du dir vorstellen kannst!00:10:23
Robert Luccioni: Denk immer an Jehovas Versprechen (Offb. 7:19)
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Robert Luccioni: Denk immer an Jehovas Versprechen (Offb. 7:19)
Unseren heutigen Text finden wir
in Offenbarung, Kapitel 7.
Dieses Kapitel enthält
unglaublich interessante Details.
Die 144 000, die mit Jesus
im Himmel regieren werden,
erhalten das endgültige Siegel.
Und eine große Volksmenge
wird beschrieben,
die aus der großen Drangsal
kommen wird.
Und für jeden von uns ist es spannend,
sich damit zu beschäftigen,
egal ob wir eine himmlische
Hoffnung haben oder eine irdische.
Aber gleichzeitig wissen wir
aus den Prophezeiungen der Bibel,
dass die Menschheit
auf die schwerste Zeit zusteuert,
die sie jemals erlebt hat.
So beschreibt es auch Daniel 12:1:
„Es wird eine schwere Zeit geben,
wie es sie seit der Entstehung
eines Volkes
bis zu jener Zeit noch nie gegeben hat.“
Ja, die vor uns liegende Zeit
wird für alle schwierig.
Was sollten wir deswegen tun?
Behalten wir die Versprechen,
die uns Jehova für die Zukunft,
also für die Zeit nach der
großen Drangsal, gegeben hat,
fest im Sinn –
die Segnungen,
die die große Volksmenge
und die Gesalbten erwarten.
Warum?
Weil wir so unsere Hoffnung
lebendig erhalten
und uns unseren Mut bewahren.
Stellen wir uns einmal vor,
worauf sich die Gesalbten freuen.
Erinnert ihr euch noch daran,
wie Bruder Herd
bei der letzten Jahresversammlung
darüber gesprochen hat,
wie die Gesalbten
über ihre Hoffnung denken?
Sie sprechen im Gebet
mit Jehova darüber.
Sie können es kaum erwarten.
Und dann könnten wir
uns damit beschäftigen,
was der Apostel Johannes
an andere Gesalbte schrieb.
Das finden wir in 1. Johannes 3:2:
„Wir werden [Jehova] so sehen,
wie er ist.“
Wie das wohl sein wird,
wenn sie Jehova vorgestellt werden,
wenn sie Jesus treffen, die Engel
und die anderen Gesalbten –
wahrscheinlich wird das
alles übertreffen,
was sie sich jemals vorgestellt haben.
Und was ist mit uns anderen?
Was erwartet die große Volksmenge?
In Hesekiel, Kapitel 47,
finden wir Hesekiels Vision vom Tempel.
Das Wasser, das von dort fließt,
steht für all die Segnungen,
die wir im Paradies erwarten.
Zuerst ist es ein Rinnsal,
aber im Laufe der 1000 Jahre
wird aus dem Rinnsal
ein regelrechter Strom
an Segnungen von Jehova.
Und am Ende wird es besser sein,
als wir es uns jemals ausmalen könnten.
Schaffst du es, zwischendurch
immer mal wieder innezuhalten
und über Jehovas Versprechen
an dich nachzudenken
und dich davon zu überzeugen,
dass sie wirklich eintreffen?
Machen wir das mal
mit 3 von Jehovas Versprechen.
Schlagen wir mal
Jesaja 65:21, 22 auf.
„Sie werden Häuser bauen
und sie bewohnen
und sie werden Weingärten anlegen
und deren Ertrag essen.
Sie werden nicht bauen,
damit es ein anderer bewohnt,
und auch nicht pflanzen,
damit es ein anderer isst.
Denn mein Volk wird so lange leben
wie ein Baum,
und meine Auserwählten werden das,
was ihre Hände leisten,
in vollen Zügen genießen.“
Was für ein wunderbar friedliches
und beruhigendes Bild von der Zukunft.
Aber ist das wirklich realistisch?
Können Christus und die 144 000
die Probleme lösen,
die die Regierungen jahrtausendelang
nicht lösen konnten
und die die Menschen gequält haben?
Ja!
Der Bibelbericht über die Nation Israel
zeigt ganz deutlich,
dass Jehova weiß, wie man
mit solchen Problemen umgeht.
Überlegen wir mal:
Jehova hat durch das Gesetz
eine Gesellschaftsordnung geschaffen,
in der es keine Verletzung
der Grundrechte gab.
Israeliten und Ausländer mussten
gleichbehandelt werden.
Niemand musste hungern.
Jeder Bedürftige konnte sich
bei der Ernte
die Reste von den Feldern holen.
Das war kein System der Sozialhilfe –
man musste dafür arbeiten,
aber man konnte dadurch
seine Würde bewahren.
Jede Familie hatte von Gott
Land zugeteilt bekommen.
Wenn es verkauft oder
ihnen weggenommen wurde,
musste es immer wieder
in den Familienbesitz zurückkehren.
So wurde kein Land gestohlen
und das Land blieb gerecht verteilt.
Durch das Gesetz
wurde außerdem verhindert,
dass eine Familie total verarmte.
Selbst wenn eine Familie durch
wirtschaftliche Probleme alles verlor
und für einen anderen arbeiten musste,
konnten sie im Jubeljahr wieder
zu ihrer Familie zurückkehren.
Sie bekamen ihr Land zurück
und konnten von vorn beginnen.
Es gab auch keine Staatsschulden.
Wenn man mal darüber nachdenkt,
wurde durch das Jubeljahr
alle 50 Jahre ein wirtschaftlicher
Neustart herbeigeführt.
Das hätte wirtschaftliche
Achterbahnfahrten,
wie wir sie heute haben,
in Israel verhindert;
keine erdrückenden Schulden
oder Inflation.
Und das waren jetzt nur einige
Vorteile des Gesetzes.
Kannst du dir vorstellen, wie das Leben
in Gottes Königreich sein wird,
wenn Jesus Christus
und die 144 000 regieren?
Es wird auf jeden Fall besser sein
als alles, was wir uns
heute vorstellen können!
Kommen wir zum zweiten Versprechen.
Wir finden es in Hesekiel 34:25:
„Und ich werde einen Friedensbund
mit ihnen schließen
und das Land von bösartigen
wilden Tieren befreien,
sodass sie sicher in der Wildnis leben
und in den Wäldern schlafen können.“
Frieden mit den Tieren –
wird es wirklich so kommen?
Wenn die Bibel von Frieden
zwischen Menschen und Tieren spricht,
ist das nur bildlich gemeint.
Dazu eine Überlegung:
Wie war das, als Israel
in das Land der Verheißung kam?
Vielleicht fällt uns dazu die Aussage
aus 2. Mose 23:29 ein.
Jehova sagt dort über die
feindlichen Völker das Folgende:
„Ich werde sie nicht
in einem einzigen Jahr vertreiben,
damit das Land nicht verödet
und sich Wildtiere vermehren,
die dir schaden könnten.“
Jehova wollte die Bewohner also nicht
zu schnell aus dem Land vertreiben,
damit die Wildtiere sich nicht ausbreiten
und gefährlich werden könnten.
Allerdings gibt es
keinen Hinweis darauf,
dass Jehova das in der Zukunft auch mit
den schlechten Menschen machen wird.
Warum werden die Wildtiere
dann keine Gefahr sein?
Ist das vielleicht ein Hinweis darauf,
dass sie sich dann
friedlich verhalten werden?
Kannst du dir vorstellen,
wie es sein wird,
wenn deine Kindheitsträume
wahr werden?
Du musst endlich keine Angst mehr
vor wilden Tieren haben.
Und es wird völlig ungefährlich sein,
im Wald zu übernachten.
Und jetzt das dritte Versprechen;
Apostelgeschichte 24:15:
„Ich setze meine Hoffnung auf Gott –
und diese Männer haben
dieselbe Hoffnung –,
dass es eine Auferstehung ...
geben wird.“
Es mag sein,
dass wir gerade nicht direkt mit
wirtschaftlichen Problemen
oder Krisensituationen
konfrontiert sind.
Und vielleicht gibt es bei uns auch
keine Probleme mit wilden Tieren.
Aber keiner von uns hat jemals
eine Auferstehung erlebt.
Wird es eine Auferstehung geben?
Gibt es wirklich Beweise dafür,
dass Jehova dieses Versprechen
wahr machen wird?
Welcher Bericht mich immer begeistert,
das ist der Bericht über Hiob.
Bei Hiob kommt einem
als Erstes in den Sinn,
wie er seinen ganzen Besitz verlor
und seine Kinder.
Aber wie ging die Geschichte aus?
Aus Hiob 42:10 erfahren wir,
dass Jehova Hiob
doppelt so viel schenkte,
wie er vorher hatte.
Aber das war noch nicht alles.
Jehova hat ja Moses
ganz genau aufschreiben lassen,
was Hiob alles verloren hatte.
In Hiob 1 wird ganz genau aufgelistet,
wie viele Schafe, Kamele, Rinder, Esel
und Kinder Hiob am Anfang hatte.
Und in Kapitel 42
erfahren wir von Moses,
dass Jehova Hiob am Ende
genau doppelt so viel schenkte,
wie er vorher besaß –
mit einer Ausnahme –
Hiob 42:13:
„Auch bekam er 7 weitere Söhne
und 3 weitere Töchter.“
Moment mal –
warum hat Jehova Hiob nicht
14 weitere Söhne
und 6 weitere Töchter gegeben,
wenn er doch
alles andere verdoppelt hat?
Hat die Aussage nicht ganz gestimmt,
Jehova hätte alles verdoppelt?
Das kann nicht sein.
Was ist es aber dann?
Die Tiere werden ja nicht auferstehen,
deswegen hat Jehova sie
direkt verdoppelt.
Aber Hiobs Kinder
leben für Jehova noch immer.
Und dieser Bericht
ist eine Garantie dafür,
dass Jehova Hiob auferwecken wird,
dass er die ersten 10 Kinder
von Hiob auferwecken wird
und auch die 10 Kinder,
die er später hatte.
Hiob bekommt das Doppelte,
auch in Bezug auf seine Kinder,
so, wie es Jehova versprochen hat.
Es wird eine Auferstehung geben.
Hast du schon ein Bild im Kopf,
wie das sein wird?
Ihr Lieben,
die Verhältnisse für unsere Brüder
und Schwestern auf der ganzen Welt
werden immer schwieriger.
Denken wir zum Beispiel
an unsere Brüder in Europa,
was sie gerade durchmachen.
Bevor dieses Weltsystem zu Ende geht,
wird es aber für alle von uns
schwieriger werden.
Ihr Lieben, bei allem,
was noch vor uns liegt –
halten wir an unserer Hoffnung fest.
Bewahren wir uns unseren Mut.
Hören wir nicht auf,
über die wunderbaren Versprechen
nachzudenken, die sich bald erfüllen.
Und so, wie wir heute sehen,
wie sich Jehovas Versprechen
direkt vor unseren Augen erfüllen,
werden wir erleben,
wie sich Jehovas Versprechen
für die Zukunft auch erfüllen.
Und stellt euch vor,
wie groß die Freude sein wird,
wenn in der ganzen Schöpfung
im Himmel und auf der Erde
endlich alle vereint Jehova anbeten;
wenn aus dem kleinen Fluss
ein mächtiger Strom geworden ist.
Du kannst dir sicher sein:
Es wird noch besser werden als alles,
was du dir vorstellen kannst!
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