00:00:01
Es ist so schön,
mit euch allen vereint zu sein –00:00:05
00:00:05
heute, an diesem
wichtigsten Tag des Jahres,00:00:08
00:00:08
an dem wir des Todes unseres Herrn
und Retters Jesus Christus gedenken.00:00:13
00:00:13
Egal, wo ihr gerade seid00:00:15
00:00:15
und unter welchen Umständen
ihr euch dieses Programm anseht,00:00:18
00:00:18
ihr könnt euch darüber freuen,00:00:20
00:00:20
dass ihr zu denen gehört,
die die 2 größten Liebesbeweise,00:00:23
00:00:23
die es je gab, nicht vergessen haben.00:00:26
00:00:26
Auch heute Abend
während unserer Gedächtnismahlfeier00:00:29
00:00:29
werden wir über diese 2 besonderen
Geschenke sprechen.00:00:33
00:00:33
Doch jetzt möchten wir zunächst00:00:35
00:00:35
gemeinsam unseren Tagestext
besprechen.00:00:37
00:00:38
Bruder Christopher Mavor
wird ihn uns vorlesen.00:00:41
00:00:42
Gedächtnismahlfeier,
Donnerstag, 2. April:00:00:46
00:00:46
„Hab keine Angst, kleine Herde,00:00:48
00:00:48
denn euer Vater hat es
für gut befunden,00:00:50
00:00:50
euch das Königreich zu geben“
(Lukas 12:32).00:00:54
00:00:56
Unser Text heute Morgen
ist zwar recht kurz –00:00:59
00:00:59
und doch ist er so bedeutungsvoll.00:01:03
00:01:04
Jesus richtete seine Worte
an die „kleine Herde“.00:01:07
00:01:07
Wir werden uns in den nächsten Minuten
mit 5 Fragen beschäftigen,00:01:12
00:01:12
die die „kleine Herde“ betreffen.00:01:15
00:01:15
Die erste:
Wer ist die „kleine Herde“?00:01:19
00:01:19
Jesus selbst hat die Antwort
darauf gegeben.00:01:22
00:01:22
Gemäß Lukas 12:32 sagt er:00:01:26
00:01:26
„Hab keine Angst, kleine Herde,00:01:29
00:01:29
denn euer Vater hat es
für gut befunden,00:01:31
00:01:31
euch das Königreich zu geben.“00:01:34
00:01:35
Jesus bezog sich also offensichtlich
auf diejenigen,00:01:38
00:01:38
die mit ihm zusammen im himmlischen
Königreich regieren würden.00:01:43
00:01:44
Warum bezeichnete er sie
als „kleine Herde“?00:01:47
00:01:47
In Offenbarung, Kapitel 5,
erfahren wir etwas über diejenigen,00:01:52
00:01:52
die mit Jesus Christus
regieren werden.00:01:54
00:01:54
Lesen wir zusammen die Verse 9 und 10:00:01:58
00:01:58
„Und sie singen ein neues Lied.00:02:01
00:02:01
Es lautet: ‚Du‚ bist würdig,00:02:04
00:02:04
die Buchrolle zu nehmen
und ihre Siegel zu öffnen,00:02:07
00:02:07
denn du wurdest geschlachtet
und hast mit deinem Blut für Gott00:02:11
00:02:11
Menschen aus jedem Stamm,
jeder Sprache, jedem Volk00:02:16
00:02:16
und jeder Nation freigekauft,00:02:18
00:02:18
und du hast sie zu Königen und
zu Priestern für unseren Gott gemacht.00:02:22
00:02:22
Sie sollen als Könige
über die Erde regieren.‘“00:02:26
00:02:28
Aus Vers 9 wird deutlich,
dass Jesus durch sein Opfer00:02:32
00:02:33
für Jehova „Menschen aus
jedem Stamm, jeder Sprache, jedem Volk00:02:38
00:02:39
und jeder Nation freigekauft“ hat.00:02:41
00:02:42
In Vers 10 steht, dass sie
„Priester“ wären00:02:45
00:02:45
und „als Könige
über die Erde regieren“ würden.00:02:49
00:02:49
Aber das beantwortet
noch nicht unsere Frage:00:02:52
00:02:52
Warum hat Jesus sie
„kleine Herde“ genannt?00:02:56
00:02:56
In Offenbarung, Kapitel 14,
geht es auch um diese Gruppe,00:03:01
00:03:01
die von der Erde freigekauft wurde,
um mit Jesus zu regieren.00:03:05
00:03:05
Aber in diesem Kapitel
der Offenbarung00:03:08
00:03:08
erfahren wir
ein sehr wichtiges Detail.00:03:11
00:03:11
Lesen wir gemeinsam Offenbarung 14,
die Verse 1 und 3:00:03:17
00:03:19
„Dann sah ich das Lamm
auf dem Berg Zion stehen00:03:23
00:03:23
und bei ihm 144 000,00:03:27
00:03:27
die seinen Namen und den Namen
seines Vaters auf ihrer Stirn trugen.“00:03:33
00:03:34
„Und sie singen etwas,
was wie ein neues Lied klingt,00:03:38
00:03:38
vor dem Thron,00:03:39
00:03:39
den vier lebenden Geschöpfen
und den Ältesten,00:03:43
00:03:43
und niemand konnte dieses Lied
meistern außer den 144 000,00:03:49
00:03:49
die von der Erde
freigekauft worden sind.“00:03:52
00:03:53
Ist euch das wichtige Detail
aufgefallen?00:03:56
00:03:56
Die Bibel verrät uns, wie viele
von der Erde freigekauft werden:00:04:01
00:04:01
144 000.00:04:04
00:04:04
Warum sprach Jesus also
von einer „kleinen Herde“?00:04:08
00:04:08
Wenn man darüber nachdenkt,
ist es ganz einfach.00:04:12
00:04:12
144 000 sind relativ wenige,00:04:16
00:04:16
wenn man sie mit der gesamten
heutigen Weltbevölkerung vergleicht –00:04:21
00:04:21
über 8 Milliarden Menschen.00:04:24
00:04:24
Doch warum ist es logisch, anzunehmen,00:04:28
00:04:28
dass Jehova eine relativ kleine Anzahl
von Menschen, also 144 000,00:04:34
00:04:34
dafür auswählen würde,
mit seinem Sohn zu regieren?00:04:37
00:04:38
Dazu ein einfaches Beispiel:00:04:41
00:04:41
Heute haben weltweit etwa 190 Länder
irgendeine Art von Parlament,00:04:47
00:04:47
das sich aus Vertretern
des jeweiligen Landes zusammensetzt.00:04:51
00:04:51
Wenn man alle 190 Parlamente
zusammennimmt,00:04:55
00:04:55
aus wie vielen Vertretern
bestehen sie insgesamt?00:04:58
00:04:59
Aus ungefähr 46 000.00:05:02
00:05:02
Das ist doch interessant, oder?00:05:04
00:05:04
Eine kleine Anzahl wird ausgewählt,00:05:07
00:05:07
um die Milliarden von Menschen
zu vertreten,00:05:09
00:05:09
die in diesen Ländern leben.00:05:11
00:05:11
Und deshalb ist es absolut logisch,00:05:14
00:05:14
dass Gott eine begrenzte Anzahl
von Menschen aus jedem Stamm,00:05:18
00:05:18
jeder Sprache, jedem Volk
und jeder Nation auswählt,00:05:22
00:05:22
damit sie mit seinem Sohn regieren.00:05:24
00:05:25
Und wir können uns ganz sicher sein,00:05:27
00:05:27
dass Jehova dabei
die perfekte Wahl trifft.00:05:31
00:05:32
Das führt uns zu einer weiteren
interessanten Frage00:05:35
00:05:35
über die „kleine Herde“:00:05:36
00:05:37
Wonach werden die,00:05:38
00:05:39
die zur „kleinen Herde“ gehören,
ausgewählt?00:05:41
00:05:41
Kommt es dabei auf Macht, Reichtum
oder eine besondere Stellung an?00:05:47
00:05:47
Die Bibel gibt darauf
eine sehr deutliche Antwort.00:05:52
00:05:52
Lesen wir nach, was der Apostel Paulus
dazu schrieb, in 1. Korinther 1:26-29:00:06:00
00:06:01
„Ihr seht ja in eurem Fall, Brüder,
dass nicht viele berufen wurden,00:06:05
00:06:05
die nach menschlichen
Maßstäben weise sind00:06:08
00:06:08
oder die mächtig sind,
nicht viele von vornehmer Herkunft.00:06:13
00:06:13
Stattdessen hat Gott das ‚Unsinnige‘
in der Welt ausgewählt,00:06:17
00:06:17
um die Weisen zu beschämen.00:06:19
00:06:19
Gott hat das Schwache
in der Welt ausgewählt,00:06:22
00:06:22
um das Starke zu beschämen.00:06:24
00:06:24
Und Gott hat das Unbedeutende
in der Welt ausgewählt00:06:28
00:06:28
und das, worauf man herabblickt,00:06:31
00:06:31
das, was nicht ist,
um das, was ist, zunichtezumachen.00:06:36
00:06:36
So kann sich niemand
vor Gott rühmen.“00:06:40
00:06:41
Was lernen wir aus diesen Versen?00:06:44
00:06:44
Bei der Auswahl derer,
die zur „kleinen Herde“ gehören,00:06:47
00:06:47
spielen Macht, Reichtum oder
eine besondere Stellung keine Rolle.00:06:52
00:06:52
Worauf es ankommt, sind Eigenschaften,
die Jehova wichtig sind:00:06:57
00:06:57
Demut, Glaube
und die Bereitschaft zu dienen.00:07:02
00:07:03
Dass die,
die zur „kleinen Herde“ gehören,00:07:05
00:07:06
aus menschlicher Sicht
ganz gewöhnlich sind,00:07:08
00:07:09
unterstreicht Jehovas Weisheit
und seine Macht.00:07:13
00:07:13
Er kann sein großartiges Vorhaben
mit seinen einfachen, treuen,00:07:19
00:07:19
demütigen Dienern ausführen.00:07:21
00:07:21
Dadurch wird deutlich, dass sich Gott
„den Überheblichen entgegen[stellt],00:07:27
00:07:27
aber den Demütigen ...
unverdiente Güte [schenkt]“.00:07:31
00:07:31
Und durch die Art und Weise, wie
Jehova die „kleine Herde“ auswählt,00:07:36
00:07:36
hat niemand, der dazugehört,
irgendeinen Grund, sich zu rühmen.00:07:41
00:07:42
Was ist unsere nächste Frage?00:07:44
00:07:44
Wie wird das,
was die „kleine Herde“ tun wird,00:07:47
00:07:47
allen Menschen auf der Erde
zugutekommen?00:07:51
00:07:51
In Offenbarung, Kapitel 21,00:07:54
00:07:54
werden die 144 000
als eine himmlische Stadt beschrieben,00:07:59
00:07:59
„das Neue Jerusalem“.00:08:00
00:08:01
Und in Vers 9 werden sie
„die Frau des Lammes“ genannt.00:08:05
00:08:05
In den Versen 2 bis 4 heißt es:00:08:07
00:08:08
„Ich sah auch die heilige Stadt,
das Neue Jerusalem,00:08:12
00:08:12
von Gott aus dem Himmel herabkommen,00:08:14
00:08:14
bereit gemacht wie eine
für ihren Mann geschmückte Braut.00:08:19
00:08:19
Dann hörte ich eine laute Stimme
vom Thron her sagen:00:08:23
00:08:23
‚Das Zelt Gottes ist
bei den Menschen,00:08:26
00:08:26
und er wird bei ihnen wohnen,
und sie werden sein Volk sein.00:08:31
00:08:31
Und Gott selbst wird bei ihnen sein.00:08:34
00:08:35
Und er wird jede Träne
von ihren Augen abwischen,00:08:38
00:08:38
und den Tod wird es nicht mehr geben.00:08:41
00:08:41
Auch wird es weder Trauer noch
Aufschrei noch Schmerz mehr geben.00:08:47
00:08:47
Was früher war, ist vorbei.‘“00:08:50
00:08:50
Was für großartige Segnungen!00:08:54
00:08:54
Es wird keine Tränen
der Trauer mehr geben,00:08:57
00:08:57
keinen Schmerz.00:08:59
00:08:59
Selbst den Tod
wird es nicht mehr geben.00:09:02
00:09:02
Die „kleine Herde“ wird
die unbeschreibliche Freude erleben,00:09:06
00:09:06
gemeinsam mit Jesus den Menschen
all das Gute zukommen zu lassen,00:09:11
00:09:11
das durch das Loskaufsopfer
möglich wird.00:09:14
00:09:14
Könnt ihr euch vorstellen,
wie wunderbar es sein wird,00:09:18
00:09:18
wenn jede Spur der Erbsünde
ausgelöscht wird,00:09:22
00:09:22
wenn alle Menschen
endlich davon befreit sind?00:09:26
00:09:26
Die ganze Menschheit wird
vollkommen sein00:09:29
00:09:29
und vollständig
mit Jehova versöhnt.00:09:33
00:09:33
Jetzt noch zu unserer fünften
und letzten Frage:00:09:37
00:09:37
Wie ist heute das Verhältnis
zwischen denen,00:09:40
00:09:40
die zur „kleinen Herde“ gehören,
und denen, die die Hoffnung haben,00:09:44
00:09:44
für immer auf der Erde zu leben?00:09:47
00:09:47
In Johannes 10:16 sagte Jesus:00:09:52
00:09:52
„Ich habe noch andere Schafe,
die nicht aus dieser Hürde sind.00:09:56
00:09:56
Auch sie muss ich herbringen
und sie werden auf meine Stimme hören00:10:00
00:10:01
und sie alle werden
zu einer einzigen Herde00:10:04
00:10:04
unter einem einzigen Hirten.“00:10:07
00:10:07
Was ist der Punkt?00:10:09
00:10:09
Jehova hat diejenigen,
die die himmlische Hoffnung haben,00:10:13
00:10:13
und diejenigen,
die die irdische Hoffnung haben,00:10:16
00:10:16
in „einer ... Herde“ unter
unserem Hirten Jesus Christus vereint.00:10:22
00:10:22
Wenn wir also heute Abend00:10:25
00:10:25
zum Abendmahl des Herrn
zusammenkommen,00:10:28
00:10:28
dann werden wir dort nicht
zwei getrennte Gruppen sehen.00:10:31
00:10:31
Natürlich werden nur die,
die zur „kleinen Herde“ gehören,00:10:34
00:10:35
etwas vom Brot essen
und vom Wein trinken.00:10:38
00:10:38
Aber trotzdem werden wir
deutlich wahrnehmen,00:10:41
00:10:41
für welche Einheit
Jehova in seinem Volk gesorgt hat.00:10:45
00:10:45
Menschen jeder Abstammung,
Nationalität und Sprache00:10:50
00:10:51
werden als eine Herde
zusammenkommen.00:10:54
00:10:54
Was sie vereint,
ist ihre tiefe Wertschätzung für das,00:10:58
00:10:58
was unser großartiger Gott Jehova00:11:01
00:11:01
und sein geliebter Sohn Jesus Christus
für sie getan haben.00:11:07
00:11:07
Bruder Mavor,
lies bitte den Kommentar für uns.00:11:10
00:11:11
„Während des Abendmahls gab Jesus
seinen Aposteln ungesäuertes Brot00:11:16
00:11:16
und erklärte,
dass es für seinen Körper steht.00:11:19
00:11:19
Anschließend reichte er Wein herum00:11:22
00:11:22
und bezeichnete diesen als
‚Blut des Bundes‘.00:11:25
00:11:25
Der neue Bund wurde mit dem geistigen
‚Haus Israel‘ geschlossen –00:11:28
00:11:28
das heißt, nur mit Menschen,00:11:29
00:11:30
die ‚in Gottes Königreich‘
regieren werden.00:11:32
00:11:32
Beim Abendmahl konzentrierte sich
Jesus auf die ‚kleine Herde‘.00:11:37
00:11:37
Seine treuen Apostel,
die mit ihm das Abendmahl feierten,00:11:41
00:11:41
waren die Ersten, die zu dieser
kleinen Gruppe gehörten,00:11:45
00:11:45
die mit Jesus im Himmel sein wird.“00:11:48
00:11:50
Vielen Dank, Chris.00:11:52
00:11:52
Hören wir jetzt aufmerksam der
heutigen Gedächtnismahlbibellesung zu.00:11:57
00:11:57
Wir lesen ausgewählte Verse
aus allen vier Evangelien.00:12:01
00:12:07
Am ersten Tag der ungesäuerten Brote00:12:10
00:12:10
gingen die Jünger zu Jesus
und fragten:00:12:12
00:12:12
„Wo sollen wir das Passahmahl
für dich vorbereiten?“00:12:15
00:12:16
Er antwortete:00:12:18
00:12:18
„Geht in die Stadt zu dem und dem
und richtet ihm aus:00:12:22
00:12:22
Der Lehrer sagt:
‚Meine Zeit ist gekommen.00:12:26
00:12:26
Ich werde bei dir zu Hause mit
meinen Jüngern das Passah feiern.‘“00:12:30
00:12:30
Die Jünger machten es so,
wie Jesus gesagt hatte,00:12:33
00:12:33
und trafen Vorbereitungen
für das Passah.00:12:37
00:12:45
Am ersten Tag der ungesäuerten Brote,00:12:47
00:12:47
als man, wie es Brauch war,
das Passahtier opferte,00:12:51
00:12:51
erkundigten sich die Jünger bei Jesus:00:12:53
00:12:53
„Wohin sollen wir gehen, um das
Passahmahl für dich vorzubereiten?“00:12:57
00:12:57
Da schickte er zwei seiner Jünger
mit dem Auftrag los:00:13:01
00:13:02
„Geht in die Stadt, und
ihr werdet einen Mann treffen,00:13:04
00:13:04
der einen Wasserkrug aus Ton trägt.00:13:07
00:13:07
Folgt ihm, und sobald er irgendwo
hineingeht, sagt zu dem Hausherrn:00:13:12
00:13:12
‚Der Lehrer lässt fragen:
„Wo ist das Gastzimmer,00:13:16
00:13:16
in dem ich mit meinen Jüngern
das Passahmahl einnehmen kann?“‘00:13:19
00:13:19
Er wird euch dann einen großen,
fertig hergerichteten Raum00:13:23
00:13:23
im Obergeschoss zeigen.00:13:24
00:13:24
Bereitet es dort für uns vor.“00:13:28
00:13:28
Da gingen die Jünger weg,
kamen in die Stadt00:13:31
00:13:31
und fanden alles so vor,
wie er es gesagt hatte,00:13:34
00:13:34
und sie trafen die Vorbereitungen
für das Passah.00:13:37
00:13:43
Es kam nun der Tag
der ungesäuerten Brote,00:13:46
00:13:46
der Tag, an dem das Passah
geopfert werden musste.00:13:49
00:13:50
Jesus beauftragte also
Petrus und Johạnnes:00:13:53
00:13:53
„Geht und bereitet für uns
das Passahmahl vor.“00:13:57
00:13:57
Sie fragten ihn:
„Wo willst du es vorbereitet haben?“00:14:01
00:14:01
Er antwortete:
„Wenn ihr in die Stadt kommt,00:14:04
00:14:04
werdet ihr einen Mann treffen,
der einen Wasserkrug aus Ton trägt.00:14:08
00:14:08
Folgt ihm in das Haus,
in das er hineingeht.00:14:11
00:14:12
Sagt zu dem Hausbesitzer:00:14:14
00:14:14
‚Der Lehrer lässt fragen:
„Wo ist das Gastzimmer,00:14:16
00:14:17
in dem ich mit meinen Jüngern
das Passahmahl einnehmen kann?“‘00:14:20
00:14:20
Er wird euch dann einen großen,
fertig hergerichteten Raum00:14:23
00:14:24
im Obergeschoss zeigen.
Bereitet es dort vor.“00:14:27
00:14:28
Da machten sie sich
auf den Weg00:14:30
00:14:30
und fanden alles so vor,
wie er es gesagt hatte,00:14:33
00:14:33
und sie trafen die Vorbereitungen
für das Passah.00:14:37
00:14:45
Da Jesus vor dem Passahfest wusste,
dass für ihn die Stunde gekommen war,00:14:49
00:14:49
diese Welt zu verlassen
und zum Vater zu gehen,00:14:52
00:14:52
liebte er die, die zu ihm gehörten
und die in der Welt waren00:14:56
00:14:56
und die er geliebt hatte,
bis ans Ende.00:14:59
00:15:01
Inzwischen war
das Abendessen im Gange,00:15:04
00:15:04
und der Teufel hatte es
Judas Iskariot, dem Sohn Simons,00:15:07
00:15:07
bereits ins Herz gegeben,
Jesus zu verraten.00:15:11
00:15:12
In dem Bewusstsein, dass der Vater
ihm alles in die Hand gegeben hatte00:15:16
00:15:16
und dass er von Gott kam
und zu Gott ging,00:15:19
00:15:19
stand Jesus nun vom Abendessen auf
und legte seine Obergewänder ab.00:15:24
00:15:25
Dann nahm er ein Handtuch
und band es sich um die Hüfte.00:15:29
00:15:29
Anschließend goss er Wasser
in eine Schüssel und fing an,00:15:33
00:15:33
den Jüngern die Füße zu waschen00:15:35
00:15:35
und sie mit dem umgebundenen
Handtuch abzutrocknen.00:15:39
00:15:50
„Lasst euer Herz
nicht beunruhigt werden.00:15:54
00:15:54
Glaubt an Gott, glaubt auch an mich.00:15:57
00:15:59
Im Haus meines Vaters
gibt es viele Wohnungen.00:16:02
00:16:02
Andernfalls hätte ich es euch gesagt.00:16:05
00:16:05
Ich mache mich nämlich auf den Weg,
um einen Platz für euch vorzubereiten.00:16:10
00:16:10
Und wenn ich mich auf den Weg mache
und einen Platz für euch vorbereite,00:16:14
00:16:14
dann komme ich auch wieder
und hole euch zu mir nach Hause,00:16:18
00:16:18
damit ihr dort seid, wo auch ich bin.“00:16:21
00:16:35
Ihr Lieben, die ihr jetzt gerade
dieses Programm anschaut –00:16:39
00:16:39
tut bitte alles,
was in eurer Macht steht,00:16:43
00:16:43
um heute Abend
bei der Gedächtnismahlfeier00:16:46
00:16:46
vor Ort anwesend zu sein.00:16:49
00:16:49
Selbst wenn du im Moment untätig bist00:16:52
00:16:52
und selbst wenn du aus der Versammlung
entfernt worden bist –00:16:57
00:16:57
tu alles dafür, da zu sein,00:17:00
00:17:00
und zeig so
deine Dankbarkeit für alles,00:17:03
00:17:03
was Jehova und Jesus
für dich getan haben.00:17:06
00:17:07
Wir wünschen jedem,
der sich dieses Programm anschaut,00:17:10
00:17:10
von Herzen Jehovas Segen.00:17:12
00:17:12
Bitte denkt immer daran:00:17:14
00:17:14
Wir lieben euch alle sehr!00:17:17
Biblisches Morgenprogramm zum Gedächtnismahl 2026 – Mark Sanderson: Die „kleine Herde“ und die „anderen Schafe“ – in Liebe vereint (Luk. 12:32)
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Biblisches Morgenprogramm zum Gedächtnismahl 2026 – Mark Sanderson: Die „kleine Herde“ und die „anderen Schafe“ – in Liebe vereint (Luk. 12:32)
Es ist so schön,
mit euch allen vereint zu sein –
heute, an diesem
wichtigsten Tag des Jahres,
an dem wir des Todes unseres Herrn
und Retters Jesus Christus gedenken.
Egal, wo ihr gerade seid
und unter welchen Umständen
ihr euch dieses Programm anseht,
ihr könnt euch darüber freuen,
dass ihr zu denen gehört,
die die 2 größten Liebesbeweise,
die es je gab, nicht vergessen haben.
Auch heute Abend
während unserer Gedächtnismahlfeier
werden wir über diese 2 besonderen
Geschenke sprechen.
Doch jetzt möchten wir zunächst
gemeinsam unseren Tagestext
besprechen.
Bruder Christopher Mavor
wird ihn uns vorlesen.
Gedächtnismahlfeier,
Donnerstag, 2. April:
„Hab keine Angst, kleine Herde,
denn euer Vater hat es
für gut befunden,
euch das Königreich zu geben“
(Lukas 12:32).
Unser Text heute Morgen
ist zwar recht kurz –
und doch ist er so bedeutungsvoll.
Jesus richtete seine Worte
an die „kleine Herde“.
Wir werden uns in den nächsten Minuten
mit 5 Fragen beschäftigen,
die die „kleine Herde“ betreffen.
Die erste:
Wer ist die „kleine Herde“?
Jesus selbst hat die Antwort
darauf gegeben.
Gemäß Lukas 12:32 sagt er:
„Hab keine Angst, kleine Herde,
denn euer Vater hat es
für gut befunden,
euch das Königreich zu geben.“
Jesus bezog sich also offensichtlich
auf diejenigen,
die mit ihm zusammen im himmlischen
Königreich regieren würden.
Warum bezeichnete er sie
als „kleine Herde“?
In Offenbarung, Kapitel 5,
erfahren wir etwas über diejenigen,
die mit Jesus Christus
regieren werden.
Lesen wir zusammen die Verse 9 und 10:
„Und sie singen ein neues Lied.
Es lautet: ‚Du‚ bist würdig,
die Buchrolle zu nehmen
und ihre Siegel zu öffnen,
denn du wurdest geschlachtet
und hast mit deinem Blut für Gott
Menschen aus jedem Stamm,
jeder Sprache, jedem Volk
und jeder Nation freigekauft,
und du hast sie zu Königen und
zu Priestern für unseren Gott gemacht.
Sie sollen als Könige
über die Erde regieren.‘“
Aus Vers 9 wird deutlich,
dass Jesus durch sein Opfer
für Jehova „Menschen aus
jedem Stamm, jeder Sprache, jedem Volk
und jeder Nation freigekauft“ hat.
In Vers 10 steht, dass sie
„Priester“ wären
und „als Könige
über die Erde regieren“ würden.
Aber das beantwortet
noch nicht unsere Frage:
Warum hat Jesus sie
„kleine Herde“ genannt?
In Offenbarung, Kapitel 14,
geht es auch um diese Gruppe,
die von der Erde freigekauft wurde,
um mit Jesus zu regieren.
Aber in diesem Kapitel
der Offenbarung
erfahren wir
ein sehr wichtiges Detail.
Lesen wir gemeinsam Offenbarung 14,
die Verse 1 und 3:
„Dann sah ich das Lamm
auf dem Berg Zion stehen
und bei ihm 144 000,
die seinen Namen und den Namen
seines Vaters auf ihrer Stirn trugen.“
„Und sie singen etwas,
was wie ein neues Lied klingt,
vor dem Thron,
den vier lebenden Geschöpfen
und den Ältesten,
und niemand konnte dieses Lied
meistern außer den 144 000,
die von der Erde
freigekauft worden sind.“
Ist euch das wichtige Detail
aufgefallen?
Die Bibel verrät uns, wie viele
von der Erde freigekauft werden:
144 000.
Warum sprach Jesus also
von einer „kleinen Herde“?
Wenn man darüber nachdenkt,
ist es ganz einfach.
144 000 sind relativ wenige,
wenn man sie mit der gesamten
heutigen Weltbevölkerung vergleicht –
über 8 Milliarden Menschen.
Doch warum ist es logisch, anzunehmen,
dass Jehova eine relativ kleine Anzahl
von Menschen, also 144 000,
dafür auswählen würde,
mit seinem Sohn zu regieren?
Dazu ein einfaches Beispiel:
Heute haben weltweit etwa 190 Länder
irgendeine Art von Parlament,
das sich aus Vertretern
des jeweiligen Landes zusammensetzt.
Wenn man alle 190 Parlamente
zusammennimmt,
aus wie vielen Vertretern
bestehen sie insgesamt?
Aus ungefähr 46 000.
Das ist doch interessant, oder?
Eine kleine Anzahl wird ausgewählt,
um die Milliarden von Menschen
zu vertreten,
die in diesen Ländern leben.
Und deshalb ist es absolut logisch,
dass Gott eine begrenzte Anzahl
von Menschen aus jedem Stamm,
jeder Sprache, jedem Volk
und jeder Nation auswählt,
damit sie mit seinem Sohn regieren.
Und wir können uns ganz sicher sein,
dass Jehova dabei
die perfekte Wahl trifft.
Das führt uns zu einer weiteren
interessanten Frage
über die „kleine Herde“:
Wonach werden die,
die zur „kleinen Herde“ gehören,
ausgewählt?
Kommt es dabei auf Macht, Reichtum
oder eine besondere Stellung an?
Die Bibel gibt darauf
eine sehr deutliche Antwort.
Lesen wir nach, was der Apostel Paulus
dazu schrieb, in 1. Korinther 1:26-29:
„Ihr seht ja in eurem Fall, Brüder,
dass nicht viele berufen wurden,
die nach menschlichen
Maßstäben weise sind
oder die mächtig sind,
nicht viele von vornehmer Herkunft.
Stattdessen hat Gott das ‚Unsinnige‘
in der Welt ausgewählt,
um die Weisen zu beschämen.
Gott hat das Schwache
in der Welt ausgewählt,
um das Starke zu beschämen.
Und Gott hat das Unbedeutende
in der Welt ausgewählt
und das, worauf man herabblickt,
das, was nicht ist,
um das, was ist, zunichtezumachen.
So kann sich niemand
vor Gott rühmen.“
Was lernen wir aus diesen Versen?
Bei der Auswahl derer,
die zur „kleinen Herde“ gehören,
spielen Macht, Reichtum oder
eine besondere Stellung keine Rolle.
Worauf es ankommt, sind Eigenschaften,
die Jehova wichtig sind:
Demut, Glaube
und die Bereitschaft zu dienen.
Dass die,
die zur „kleinen Herde“ gehören,
aus menschlicher Sicht
ganz gewöhnlich sind,
unterstreicht Jehovas Weisheit
und seine Macht.
Er kann sein großartiges Vorhaben
mit seinen einfachen, treuen,
demütigen Dienern ausführen.
Dadurch wird deutlich, dass sich Gott
„den Überheblichen entgegen[stellt],
aber den Demütigen ...
unverdiente Güte [schenkt]“.
Und durch die Art und Weise, wie
Jehova die „kleine Herde“ auswählt,
hat niemand, der dazugehört,
irgendeinen Grund, sich zu rühmen.
Was ist unsere nächste Frage?
Wie wird das,
was die „kleine Herde“ tun wird,
allen Menschen auf der Erde
zugutekommen?
In Offenbarung, Kapitel 21,
werden die 144 000
als eine himmlische Stadt beschrieben,
„das Neue Jerusalem“.
Und in Vers 9 werden sie
„die Frau des Lammes“ genannt.
In den Versen 2 bis 4 heißt es:
„Ich sah auch die heilige Stadt,
das Neue Jerusalem,
von Gott aus dem Himmel herabkommen,
bereit gemacht wie eine
für ihren Mann geschmückte Braut.
Dann hörte ich eine laute Stimme
vom Thron her sagen:
‚Das Zelt Gottes ist
bei den Menschen,
und er wird bei ihnen wohnen,
und sie werden sein Volk sein.
Und Gott selbst wird bei ihnen sein.
Und er wird jede Träne
von ihren Augen abwischen,
und den Tod wird es nicht mehr geben.
Auch wird es weder Trauer noch
Aufschrei noch Schmerz mehr geben.
Was früher war, ist vorbei.‘“
Was für großartige Segnungen!
Es wird keine Tränen
der Trauer mehr geben,
keinen Schmerz.
Selbst den Tod
wird es nicht mehr geben.
Die „kleine Herde“ wird
die unbeschreibliche Freude erleben,
gemeinsam mit Jesus den Menschen
all das Gute zukommen zu lassen,
das durch das Loskaufsopfer
möglich wird.
Könnt ihr euch vorstellen,
wie wunderbar es sein wird,
wenn jede Spur der Erbsünde
ausgelöscht wird,
wenn alle Menschen
endlich davon befreit sind?
Die ganze Menschheit wird
vollkommen sein
und vollständig
mit Jehova versöhnt.
Jetzt noch zu unserer fünften
und letzten Frage:
Wie ist heute das Verhältnis
zwischen denen,
die zur „kleinen Herde“ gehören,
und denen, die die Hoffnung haben,
für immer auf der Erde zu leben?
In Johannes 10:16 sagte Jesus:
„Ich habe noch andere Schafe,
die nicht aus dieser Hürde sind.
Auch sie muss ich herbringen
und sie werden auf meine Stimme hören
und sie alle werden
zu einer einzigen Herde
unter einem einzigen Hirten.“
Was ist der Punkt?
Jehova hat diejenigen,
die die himmlische Hoffnung haben,
und diejenigen,
die die irdische Hoffnung haben,
in „einer ... Herde“ unter
unserem Hirten Jesus Christus vereint.
Wenn wir also heute Abend
zum Abendmahl des Herrn
zusammenkommen,
dann werden wir dort nicht
zwei getrennte Gruppen sehen.
Natürlich werden nur die,
die zur „kleinen Herde“ gehören,
etwas vom Brot essen
und vom Wein trinken.
Aber trotzdem werden wir
deutlich wahrnehmen,
für welche Einheit
Jehova in seinem Volk gesorgt hat.
Menschen jeder Abstammung,
Nationalität und Sprache
werden als eine Herde
zusammenkommen.
Was sie vereint,
ist ihre tiefe Wertschätzung für das,
was unser großartiger Gott Jehova
und sein geliebter Sohn Jesus Christus
für sie getan haben.
Bruder Mavor,
lies bitte den Kommentar für uns.
„Während des Abendmahls gab Jesus
seinen Aposteln ungesäuertes Brot
und erklärte,
dass es für seinen Körper steht.
Anschließend reichte er Wein herum
und bezeichnete diesen als
‚Blut des Bundes‘.
Der neue Bund wurde mit dem geistigen
‚Haus Israel‘ geschlossen –
das heißt, nur mit Menschen,
die ‚in Gottes Königreich‘
regieren werden.
Beim Abendmahl konzentrierte sich
Jesus auf die ‚kleine Herde‘.
Seine treuen Apostel,
die mit ihm das Abendmahl feierten,
waren die Ersten, die zu dieser
kleinen Gruppe gehörten,
die mit Jesus im Himmel sein wird.“
Vielen Dank, Chris.
Hören wir jetzt aufmerksam der
heutigen Gedächtnismahlbibellesung zu.
Wir lesen ausgewählte Verse
aus allen vier Evangelien.
Am ersten Tag der ungesäuerten Brote
gingen die Jünger zu Jesus
und fragten:
„Wo sollen wir das Passahmahl
für dich vorbereiten?“
Er antwortete:
„Geht in die Stadt zu dem und dem
und richtet ihm aus:
Der Lehrer sagt:
‚Meine Zeit ist gekommen.
Ich werde bei dir zu Hause mit
meinen Jüngern das Passah feiern.‘“
Die Jünger machten es so,
wie Jesus gesagt hatte,
und trafen Vorbereitungen
für das Passah.
Am ersten Tag der ungesäuerten Brote,
als man, wie es Brauch war,
das Passahtier opferte,
erkundigten sich die Jünger bei Jesus:
„Wohin sollen wir gehen, um das
Passahmahl für dich vorzubereiten?“
Da schickte er zwei seiner Jünger
mit dem Auftrag los:
„Geht in die Stadt, und
ihr werdet einen Mann treffen,
der einen Wasserkrug aus Ton trägt.
Folgt ihm, und sobald er irgendwo
hineingeht, sagt zu dem Hausherrn:
‚Der Lehrer lässt fragen:
„Wo ist das Gastzimmer,
in dem ich mit meinen Jüngern
das Passahmahl einnehmen kann?“‘
Er wird euch dann einen großen,
fertig hergerichteten Raum
im Obergeschoss zeigen.
Bereitet es dort für uns vor.“
Da gingen die Jünger weg,
kamen in die Stadt
und fanden alles so vor,
wie er es gesagt hatte,
und sie trafen die Vorbereitungen
für das Passah.
Es kam nun der Tag
der ungesäuerten Brote,
der Tag, an dem das Passah
geopfert werden musste.
Jesus beauftragte also
Petrus und Johạnnes:
„Geht und bereitet für uns
das Passahmahl vor.“
Sie fragten ihn:
„Wo willst du es vorbereitet haben?“
Er antwortete:
„Wenn ihr in die Stadt kommt,
werdet ihr einen Mann treffen,
der einen Wasserkrug aus Ton trägt.
Folgt ihm in das Haus,
in das er hineingeht.
Sagt zu dem Hausbesitzer:
‚Der Lehrer lässt fragen:
„Wo ist das Gastzimmer,
in dem ich mit meinen Jüngern
das Passahmahl einnehmen kann?“‘
Er wird euch dann einen großen,
fertig hergerichteten Raum
im Obergeschoss zeigen.
Bereitet es dort vor.“
Da machten sie sich
auf den Weg
und fanden alles so vor,
wie er es gesagt hatte,
und sie trafen die Vorbereitungen
für das Passah.
Da Jesus vor dem Passahfest wusste,
dass für ihn die Stunde gekommen war,
diese Welt zu verlassen
und zum Vater zu gehen,
liebte er die, die zu ihm gehörten
und die in der Welt waren
und die er geliebt hatte,
bis ans Ende.
Inzwischen war
das Abendessen im Gange,
und der Teufel hatte es
Judas Iskariot, dem Sohn Simons,
bereits ins Herz gegeben,
Jesus zu verraten.
In dem Bewusstsein, dass der Vater
ihm alles in die Hand gegeben hatte
und dass er von Gott kam
und zu Gott ging,
stand Jesus nun vom Abendessen auf
und legte seine Obergewänder ab.
Dann nahm er ein Handtuch
und band es sich um die Hüfte.
Anschließend goss er Wasser
in eine Schüssel und fing an,
den Jüngern die Füße zu waschen
und sie mit dem umgebundenen
Handtuch abzutrocknen.
„Lasst euer Herz
nicht beunruhigt werden.
Glaubt an Gott, glaubt auch an mich.
Im Haus meines Vaters
gibt es viele Wohnungen.
Andernfalls hätte ich es euch gesagt.
Ich mache mich nämlich auf den Weg,
um einen Platz für euch vorzubereiten.
Und wenn ich mich auf den Weg mache
und einen Platz für euch vorbereite,
dann komme ich auch wieder
und hole euch zu mir nach Hause,
damit ihr dort seid, wo auch ich bin.“
Ihr Lieben, die ihr jetzt gerade
dieses Programm anschaut –
tut bitte alles,
was in eurer Macht steht,
um heute Abend
bei der Gedächtnismahlfeier
vor Ort anwesend zu sein.
Selbst wenn du im Moment untätig bist
und selbst wenn du aus der Versammlung
entfernt worden bist –
tu alles dafür, da zu sein,
und zeig so
deine Dankbarkeit für alles,
was Jehova und Jesus
für dich getan haben.
Wir wünschen jedem,
der sich dieses Programm anschaut,
von Herzen Jehovas Segen.
Bitte denkt immer daran:
Wir lieben euch alle sehr!
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