00:00:08
Katastrophen kommen oft dann,
wenn man nicht damit rechnet.00:00:12
00:00:12
Aber Anbeter Jehovas tun viel,
um vorbereitet zu sein.00:00:16
00:00:16
Vorbereiten und Anweisungen befolgen
hat schon oft Leben gerettet.00:00:20
00:00:21
Hören wir einigen zu,
die das Unerwartete erlebt haben.00:00:25
00:00:25
Wir beginnen in der Demokratischen
Republik Kongo.00:00:28
00:00:29
Dort erleben unsere Brüder
seit Jahrzehnten00:00:31
00:00:31
politische Unruhen und Gewalt.00:00:34
00:00:35
Wir haben dreieinhalb Jahre
in einem Flüchtlingslager gelebt.00:00:40
00:00:41
Dann haben die Behörden die Leute
aufgefordert, die Gegend zu verlassen.00:00:46
00:00:46
Es hat sich Krieg angekündigt.00:00:48
00:00:49
Natürlich haben wir uns richtig große
Sorgen gemacht und uns gefragt,00:00:54
00:00:54
wie unser Leben aussehen würde,
wenn wir wirklich flüchten.00:00:58
00:00:58
Die Ältesten haben uns
Hinweise gegeben00:01:01
00:01:01
und dadurch hab ich gemerkt,
wie ernst die Lage war.00:01:05
00:01:05
Ich hab viel nachgedacht,00:01:08
00:01:08
vor allem, was für uns als Familie
am besten wäre.00:01:11
00:01:11
Wir haben viel gebetet
und dann gemeinsam entschieden,00:01:14
00:01:14
dass wir das Flüchtlingslager
verlassen wollen.00:01:16
00:01:16
Unsere Eltern haben uns gesagt,
wir sollen Notfallrucksäcke packen00:01:21
00:01:21
mit allen wichtigen Sachen drin.00:01:24
00:01:27
Ein Vorteil
von den Vorbereitungen war,00:01:29
00:01:29
dass unsere Handys genug Akku hatten.00:01:32
00:01:32
Und wir hatten auch die Telefonnummern
von anderen eingespeichert.00:01:36
00:01:36
So konnten wir sie unterwegs
immer anrufen00:01:38
00:01:38
und ihnen sagen,
wo wir gerade waren.00:01:41
00:01:45
Kurz nachdem wir weg waren,
ist die Lage richtig schlimm geworden00:01:50
00:01:50
und viele sind gestorben.00:01:52
00:01:52
Katastrophen können
ganz unterschiedlich aussehen:00:01:55
00:01:55
Kriege, Brände
oder irgendwas anderes.00:01:59
00:01:59
Aber wenn wir die Anweisungen
von Jehovas Organisation befolgen,00:02:03
00:02:03
rettet das unser Leben.00:02:05
00:02:06
In anderen Ländern kam es zwar
nicht zu bewaffneten Konflikten,00:02:09
00:02:09
dafür aber zu Naturkatastrophen.00:02:11
00:02:11
Und auch hier
kam es auf Vorbereitung an.00:02:14
00:02:14
Wie ging es unseren Brüdern
und Schwestern00:02:16
00:02:16
in den Vereinigten Staaten
bei dem Hurrikan Helene 2024?00:02:21
00:02:21
Wenn man in einer Gegend lebt,00:02:23
00:02:23
die von bestimmten Naturkatastrophen
normalerweise nicht betroffen ist,00:02:27
00:02:27
gibt einem das so ein trügerisches
Gefühl von Sicherheit.00:02:31
00:02:31
Ich hatte immer gedacht,
bei uns in den Bergen00:02:33
00:02:33
ist ein Hurrikan doch keine
besonders große Gefahr.00:02:36
00:02:36
Aber die Realität sah wirklich
ganz anders aus.00:02:40
00:02:41
Das betroffene Gebiet war riesig
und so eine Zerstörung,00:02:45
00:02:45
das hab ich noch nie erlebt.00:02:47
00:02:47
Und an dem Punkt, da haben wir
wirklich Angst bekommen,00:02:51
00:02:51
weil es ging nicht nur um uns,
sondern auch um unsere Mütter.00:02:56
00:02:56
Wir bekommen ja ständig Erinnerungen
von Jehova durch seine Organisation,00:02:59
00:02:59
in den Zusammenkünften,
durch das, was andere erleben.00:03:02
00:03:02
Und wir waren gerade umgezogen,00:03:04
00:03:04
hatten unsere Sachen in Kisten
oder irgendwo zwischengelagert.00:03:07
00:03:07
Aber was wir griffbereit hatten,
waren die Notfallrucksäcke.00:03:10
00:03:10
Wir haben versucht,
die Gegend zu verlassen,00:03:12
00:03:12
aber es gab keinen sicheren Weg.00:03:14
00:03:14
Deshalb sind wir zurück,
weil wir wirklich alles Nötige hatten.00:03:19
00:03:19
Im Rückblick würden wir sagen,00:03:21
00:03:21
wir hatten schon hier
und da etwas Luft nach oben.00:03:23
00:03:23
Zum Beispiel hatte ich
jede Menge Taschenlampen,00:03:25
00:03:25
aber ich hatte die Batterien
eine ganze Weile nicht gecheckt00:03:28
00:03:28
und sie waren alle alt
oder ausgelaufen;00:03:30
00:03:31
keine hat funktioniert.00:03:32
00:03:32
Ich habe gemerkt,
dass da was nicht stimmt,00:03:35
00:03:35
als er die Taschenlampen
aus dem Notfallrucksack rausholte.00:03:39
00:03:39
Er wurde ganz ruhig und ich dann:
„Was ist passiert?“00:03:43
00:03:44
Ja, da haben wir
definitiv was gelernt.00:03:47
00:03:47
Jehova erinnert uns ja
immer wieder daran,00:03:50
00:03:50
uns auf Katastrophen vorzubereiten.00:03:52
00:03:52
Und es ist nur liebevoll,
darauf auch wirklich zu reagieren –00:03:56
00:03:56
dass wir unsere Familie schützen,
einfach durch praktische Schritte00:03:59
00:03:59
in den Bereichen,
die wir kontrollieren können.00:04:03
00:04:03
Jesus sagt in Lukas 7:35:00:04:08
00:04:08
„Weisheit zeigt sich
an ihren Ergebnissen.“00:04:12
00:04:12
Wie unsere Brüder und Schwestern00:04:14
00:04:14
können auch wir zeigen,
dass wir weise sind.00:04:17
00:04:17
Wie?00:04:18
00:04:19
Erstens:
Pack im Voraus einen Notfallrucksack.00:04:23
00:04:23
Zweitens:
Plane für den Fall einer Evakuierung00:04:27
00:04:27
und halte
Kontaktinformationen aktuell.00:04:30
00:04:31
Drittens:
Achte auf Warnungen.00:04:34
00:04:35
Und viertens:00:04:36
00:04:36
Vertraue auf Jehova und folge
organisatorischen Anweisungen.00:04:41
00:04:42
Jehovas Segen für
deine Katastrophenvorsorge00:04:45
00:04:45
und dafür,
dass du dich auf alles einstellst.00:04:49
Katastrophenvorsorge – stell dich auf alles ein
-
Katastrophenvorsorge – stell dich auf alles ein
Katastrophen kommen oft dann,
wenn man nicht damit rechnet.
Aber Anbeter Jehovas tun viel,
um vorbereitet zu sein.
Vorbereiten und Anweisungen befolgen
hat schon oft Leben gerettet.
Hören wir einigen zu,
die das Unerwartete erlebt haben.
Wir beginnen in der Demokratischen
Republik Kongo.
Dort erleben unsere Brüder
seit Jahrzehnten
politische Unruhen und Gewalt.
Wir haben dreieinhalb Jahre
in einem Flüchtlingslager gelebt.
Dann haben die Behörden die Leute
aufgefordert, die Gegend zu verlassen.
Es hat sich Krieg angekündigt.
Natürlich haben wir uns richtig große
Sorgen gemacht und uns gefragt,
wie unser Leben aussehen würde,
wenn wir wirklich flüchten.
Die Ältesten haben uns
Hinweise gegeben
und dadurch hab ich gemerkt,
wie ernst die Lage war.
Ich hab viel nachgedacht,
vor allem, was für uns als Familie
am besten wäre.
Wir haben viel gebetet
und dann gemeinsam entschieden,
dass wir das Flüchtlingslager
verlassen wollen.
Unsere Eltern haben uns gesagt,
wir sollen Notfallrucksäcke packen
mit allen wichtigen Sachen drin.
Ein Vorteil
von den Vorbereitungen war,
dass unsere Handys genug Akku hatten.
Und wir hatten auch die Telefonnummern
von anderen eingespeichert.
So konnten wir sie unterwegs
immer anrufen
und ihnen sagen,
wo wir gerade waren.
Kurz nachdem wir weg waren,
ist die Lage richtig schlimm geworden
und viele sind gestorben.
Katastrophen können
ganz unterschiedlich aussehen:
Kriege, Brände
oder irgendwas anderes.
Aber wenn wir die Anweisungen
von Jehovas Organisation befolgen,
rettet das unser Leben.
In anderen Ländern kam es zwar
nicht zu bewaffneten Konflikten,
dafür aber zu Naturkatastrophen.
Und auch hier
kam es auf Vorbereitung an.
Wie ging es unseren Brüdern
und Schwestern
in den Vereinigten Staaten
bei dem Hurrikan Helene 2024?
Wenn man in einer Gegend lebt,
die von bestimmten Naturkatastrophen
normalerweise nicht betroffen ist,
gibt einem das so ein trügerisches
Gefühl von Sicherheit.
Ich hatte immer gedacht,
bei uns in den Bergen
ist ein Hurrikan doch keine
besonders große Gefahr.
Aber die Realität sah wirklich
ganz anders aus.
Das betroffene Gebiet war riesig
und so eine Zerstörung,
das hab ich noch nie erlebt.
Und an dem Punkt, da haben wir
wirklich Angst bekommen,
weil es ging nicht nur um uns,
sondern auch um unsere Mütter.
Wir bekommen ja ständig Erinnerungen
von Jehova durch seine Organisation,
in den Zusammenkünften,
durch das, was andere erleben.
Und wir waren gerade umgezogen,
hatten unsere Sachen in Kisten
oder irgendwo zwischengelagert.
Aber was wir griffbereit hatten,
waren die Notfallrucksäcke.
Wir haben versucht,
die Gegend zu verlassen,
aber es gab keinen sicheren Weg.
Deshalb sind wir zurück,
weil wir wirklich alles Nötige hatten.
Im Rückblick würden wir sagen,
wir hatten schon hier
und da etwas Luft nach oben.
Zum Beispiel hatte ich
jede Menge Taschenlampen,
aber ich hatte die Batterien
eine ganze Weile nicht gecheckt
und sie waren alle alt
oder ausgelaufen;
keine hat funktioniert.
Ich habe gemerkt,
dass da was nicht stimmt,
als er die Taschenlampen
aus dem Notfallrucksack rausholte.
Er wurde ganz ruhig und ich dann:
„Was ist passiert?“
Ja, da haben wir
definitiv was gelernt.
Jehova erinnert uns ja
immer wieder daran,
uns auf Katastrophen vorzubereiten.
Und es ist nur liebevoll,
darauf auch wirklich zu reagieren –
dass wir unsere Familie schützen,
einfach durch praktische Schritte
in den Bereichen,
die wir kontrollieren können.
Jesus sagt in Lukas 7:35:
„Weisheit zeigt sich
an ihren Ergebnissen.“
Wie unsere Brüder und Schwestern
können auch wir zeigen,
dass wir weise sind.
Wie?
Erstens:
Pack im Voraus einen Notfallrucksack.
Zweitens:
Plane für den Fall einer Evakuierung
und halte
Kontaktinformationen aktuell.
Drittens:
Achte auf Warnungen.
Und viertens:
Vertraue auf Jehova und folge
organisatorischen Anweisungen.
Jehovas Segen für
deine Katastrophenvorsorge
und dafür,
dass du dich auf alles einstellst.
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