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Einführung in Römer

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Eine Einführung in das Bibelbuch Römer.
Der Römerbrief steht an
erster Stelle der 21 Briefe
in den Christlichen Griechischen Schriften.
14 dieser Briefe schrieb
der Apostel Paulus,
auch den Römerbrief.
Wahrscheinlich im Jahr 52 begab sich
Paulus auf seine dritte Missionsreise.
Während seines Aufenthalts in Korinth,
um das Jahr 56,
schrieb Paulus an die Christen in Rom,
eine Stadt, die er
noch nicht besucht hatte.
Der Brief an die Römer hat 16 Kapitel.
In Kapitel 1 drückt Paulus seinen Wunsch
aus, die Christen in Rom zu besuchen.
Das Ziel war, sich
gegenseitig Mut zu machen.
Außerdem sagt er,
dass es für das gottlose Verhalten
der Welt keine Entschuldigung gibt,
weil Gottes unsichtbare Eigenschaften
in der Schöpfung klar zu erkennen sind.
Schon gewusst?
Aufgeschrieben wurde der Brief von Tertius,
der Paulus als Sekretär unterstützte.
Wahrscheinlich hat eine Christin namens
Phoebe den Brief dann nach Rom gebracht
oder den Überbringer begleitet.
Kapitel 2 stellt Gottes
Unparteilichkeit heraus.
Gott wird Juden und Nichtjuden
nach demselben Maßstab beurteilen.
In Kapitel 3 und 4 betont Paulus,
dass Jehova Juden und Griechen
aufgrund von Glauben für gerecht erklärt.
Das verdeutlicht er am Beispiel Abrahams.
Abraham unterstand noch nicht
dem Gesetz von Moses,
und Jesus hatte sein Leben
noch nicht als Lösegeld gegeben.
Dennoch konnte Gott Abraham
für gerecht erklären –
wegen seines herausragenden Glaubens.
In Kapitel 5 und 6 argumentiert Paulus:
Weil Adam gegen Gott sündigte, haben
alle Menschen Sünde und Tod geerbt.
Eine Befreiung ist nur durch Glauben
an Jesus und seinen Opfertod möglich.
In Kapitel 7 und 8 beschreibt Paulus, wie
durch das Gesetz von Moses deutlich wird,
was Sünde ist, und warum Christen
nicht an dieses Gesetz gebunden sind.
In Kapitel 9 und 10 erklärt Paulus,
dass Menschen jeder Nationalität
Kinder Gottes werden können,
und zwar durch Glauben.
In Kapitel 11 geht es um
einen edlen Olivenbaum.
Paulus vergleicht Juden, die den Messias
ablehnten, mit ausgebrochenen Zweigen.
Zweige aus einem wilden Olivenbaum,
ein Symbol für nichtjüdische Christen,
werden stattdessen eingepfropft.
Um Teil des Baums zu bleiben, sind
Demut und Glauben an Jesus erforderlich.
In Kapitel 12 und 13
werden Christen aufgefordert,
mit allen Menschen Frieden zu halten,
einander zu lieben
und die staatliche Autorität
zu respektieren.
In Kapitel 14 und 15 sagt Paulus Christen,
dass sie aufhören sollen,
übereinander zu urteilen.
Sie sollen vielmehr für
die Schwächeren da sein.
In Kapitel 16 beendet Paulus seinen Brief
mit motivierenden, herz-
lichen Abschiedsworten
und grüßt 26 Personen mit Namen.
Beim Lesen kann man
besonders darauf achten,
wie sich Gottes Unparteilichkeit zeigt,
wie man mit anderen Frieden hält
und wie der Glaube an Jesus,
den König von Gottes Königreich,
von Sünde und Tod befreit.