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Wir können zuversichtlich in die Zukunft schauen!

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Alexandre und ich
haben im Juni 2007 geheiratet.
Damals ging es ihm gesundheitlich
noch relativ gut,
aber mit der Zeit
hat sich das geändert.
Jetzt ist er auf Hilfe angewiesen:
im Bad, beim Anziehen, beim Rasieren,
bei der Physiotherapie.
Manchmal hab ich mich
so allein gefühlt.
Aber ich bin nicht allein.
Ich war nie allein.
Und dafür bin ich den Brüdern
so dankbar.
Viele sind vorbeigekommen
und haben uns geholfen.
Sie haben etwas am Haus gemacht
oder den Rollstuhl repariert.
Sie waren 
eine so große Hilfe für uns.
Außerdem hilft mir die Hoffnung,
die Jehova für die Zukunft schenkt.
Irgendwann sind die Probleme vorbei.
Daran zu denken
hilft mir, in schwierigen Situationen
durchzuhalten.
Wenn ich an die Zukunft denke,
kann ich die neue Welt schon sehen.
Ich kann Alexandre sehen,
 ohne seinen Rollstuhl.
Es ist, wie Paulus sagte:
Alle Schwierigkeiten,
 die wir heute haben,
sind „vorübergehend und leicht",
aber die Segnungen von Jehova
dauern „ewig".
Das dürfen wir
nie aus den Augen verlieren.
Ich bin in Mariupol in der Ukraine
 geboren und aufgewachsen.
Ich liebte diese schöne grüne Stadt.
Aber auf einmal war nichts mehr,
wie es vorher war.
Du hörst, wie die Behörden berichten,
was die eine Seite unternimmt
und was die andere Seite macht.
Und dann siehst du
die ganze Zerstörung.
Du siehst,
was in deiner Stadt passiert,
du fragst dich:
„Was jetzt? Was soll ich machen?“
Aber dann betest du und
du kannst erkennen, was zu tun ist.
Mir wurde klar,
dass ich hier weg musste,
aber ich wusste nicht wohin.
Die Brüder
waren die ganze Zeit für uns da.
Wir waren so dankbar.
Sie sorgten für alles, was nötig ist:
Essen, Wasser, Strom.
Mir fehlen die Worte,
um diese Liebe zu beschreiben.
Ohne das Gebet kann man so etwas
nicht durchstehen.
Es gibt dir eine innere Ruhe.
Durch den heiligen Geist bekommst du
den nötigen Mut
und deine Hoffnung wird gestärkt.
Wenn du auf Jehova vertraust, 
wird er dich nie im Stich lassen.
Es gibt keinen Grund,
Angst vor der Zukunft zu haben
mit Jehova an deiner Seite –
absolut keinen.