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„O Jehova ... auf dich vertraue ich“

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O Jehova, unser Gott,
rette uns aus seiner Hand,
damit alle
Königreiche der Erde erkennen,
dass du allein Gott bist, o Jehova.
(BUMM)
(BUMM)
(BUMM)
(BUMM)
(BUMM)
(BUMM)
(BUMM)
(Schlachtgebrüll)
(Schreie)
Jungs, David war so alt wie ihr,
als er gegen Goliath gekämpft hat.
Könnt ihr euch das vorstellen?
Gegen so einen Riesen?
Wie groß war er denn, König Hiskia?
Also, er war so groß.
Seine Schultern waren so breit.
Und er hatte ein scharfes Schwert,
das war so lang!
Hatte der David Angst?
- Ein bisschen.
Aber weißt du, was er Saul gesagt hat?
Er hat gesagt: „Ich hab einen Bär
und einen Löwen getötet.
Jehova hilft mir, Goliath zu töten.”
Und was war dann?
- Ich weiß es!
David hat fünf Steine
in seine Tasche gepackt
und hat gesagt:
„Ich komm zu dir im Namen Jehovas”.
Und er hat einen Stein
aus der Tasche genommen
und so fest geschleudert, wie er konnte,
und hat ihn voll am Kopf getroffen
und dann war der Goliath tot.
So mutig wie David will ich auch sein.
- Das kannst du,
wenn du auf Jehova vertraust wie David.
Und denkt dran: Zusammen mit Jehova
kann man alles schaffen.
Guck mal, König Hiskia!
Wen haben wir denn da?
Ich hab sie in
dem Garten da drüben gefunden.
Sie kann nicht fliegen.
Was soll ich mit ihr machen?
Eine kleine Turteltaube.
Sie ist bestimmt aus dem Nest gefallen.
Pass auf, dass ihr warm ist.
Und du musst mir was versprechen ...
Mein Herr, darf ich kurz stören?
Jachziel. Was ist los?
- Ein Mann aus Samaria ist gekommen.
Was wir erwartet haben?
Bring ihn in den Palast
und hol meine Berater, Jesaja auch.
Aber unauffällig,
wir wollen keine Panik.
König Hiskia,
was soll ich dir denn versprechen?
Oh, ja. Das ist wichtig:
Du musst mir versprechen:
sperr den Vogel nicht in einen Käfig.
Wenn er wieder fliegen kann,
lass ihn frei.
Versprochen. - Gut.
Ich muss jetzt gehen. - Tschüss!
Oh, mein Herr und König!
Steh auf, bitte. Wir sind Brüder.
Das ist Jachziel vom Heer.
Das sind meine Berater:
Eljakim und Schebna.
Und das ist Jesaja. Wie ist dein Name?
Ich bin Joel, mein Herr. - Joel, bitte,
wie steht es um Samaria?
Die Assyrer,
sie haben unsere Mauer durchbrochen.
Sie haben Hände abgehackt, Arme, Köpfe.
Sie haben den Anführern unserer Stadt
lebendig die Haut abgezogen.
- Wie bist du entkommen?
Ich hab mich verkleidet
wie ein assyrischer Soldat.
(Hiskia) Was ist mir den anderen?
So genau
hab ich das nicht mitbekommen.
Aber die Assyrer
haben Leute zusammen getrieben,
bestimmt um sie mitzunehmen.
(Joel) Und sie haben sie gefesselt
mit Lederriemen.
Meine Frau, ach, meine Frau!
Meine Söhne und meine kleine Tochter!
Mein König, es kommen noch mehr
aus Samaria. - Wie viele?
Es sind schon über hundert.
Es tut mir so leid, mein Bruder.
Eljakim, der Mann braucht Essen
und ein Bett.
Er und die anderen sollen gut
versorgt werden. - Ja, mein Herr. - Danke.
Danke.
Drei Jahre waren die Leute
eingeschlossen in Samaria.
Drei Jahre hinter Mauern.
Das Gleiche könnte auch uns passieren.
Wie konnte Jehova das nur zulassen?
Es ist passiert, weil Samaria
sich gegen Assyrien gestellt hat.
Sie haben keinen Tribut gezahlt,
genau wie wir.
Das alles ist passiert,
weil sie gegen Jehova gesündigt haben.
Der König hat recht.
Seit König Omri beten die Leute
in Samaria falsche Götter an.
Kann sein, aber ...
- Das sind die Folgen von Götzenkult.
Jehova hat ihnen oft gesagt,
das hätte Folgen,
aber sie haben seine Warnungen ignoriert.
Heißt das, es ist eine Strafe von Jehova?
Wären sie Jehova loyal gewesen,
wäre das nicht passiert.
Uns wird nicht das Gleiche
passieren wie Samaria.
Es war richtig, mit Assyrien zu brechen.
Wir vertrauen auf Jehova.
Natürlich müssen wir auf
Jehova vertrauen und das werden wir auch.
Aber die Sache wird Folgen haben.
Assyrien wird uns angreifen.
Es wäre nur klug, sich vorzubereiten.
Hat nicht Salomo schon gesagt:
Der Kluge tut etwas,
wenn er ein Unglück kommen sieht?
Wir könnten Ägypten fragen. - Nein!
Du kennst unsere Geschichte, Schebna.
Bei Asa war es Syrien,
Josaphat verbündete sich mit Ahab.
Jehova hat sie beide zurechtgewiesen.
Zuerst müssen wir uns um
die Flüchtlinge aus Samaria kümmern.
Lasst uns sehen, was wir tun können.
Großer König,
der Tribut von König Asardin:
10.000 Rinder,
5.000 Schafe,
2.000 Kamele,
1.000 Pferde,
300 Wagen
mit Eisen aus ihren Vorkommen,
10 Talente ... - Dreihundert?
Dreihundert Wagen mit Eisen?
Wir haben 500 verlangt.
Der König bittet inständig
um Vergebung und Erbarmen.
Die Verspätung tut ihm leid.
- Was soll das heißen, „es tut ihm leid”?
Davon kann man
keine Waffen schmieden!
Ohne Waffen kann man
kein Heer ausrüsten,
das neue Sklaven bringt,
die auf den Feldern arbeiten.
Er bittet um Vergebung?
Er sollte betteln um sein Leben!
Tötet alle seine Kinder!
Und auch er soll sterben,
wenn in 60 Tagen nicht
200 Wagen Eisen hier sind.
Wie Ihr wünscht, mein Herr.
Was soll das?
Wo bleibt der Tribut aus Juda?
Ah, ja.
Der König in Jerusalem weigert sich.
Er weigert sich?
Ja, sein Name ist Hiskia.
Er ist nicht wie sein Vater Ahas,
der uns loyal war.
Er hat die mit uns verbündeten
Städte der Philister geschlagen, auch Ekron.
Euer Untertan, König Padi,
ist jetzt sein Gefangener in Jerusalem.
Hiskia!
Du wagst zu rebellieren?
Du hast keine Ahnung,
mit wem du es zu tun hast!
Die Berichte
sind eindeutig:
Der Feind rückt näher.
Die Assyrer kontrollieren
das Gebiet im Norden.
Als nächstes erobern sie wahrscheinlich
die Städte im Süden und Westen.
Mein Herr,
manche Städte geben ohne Kampf auf
und der Feind nimmt sie alle gefangen.
Der Grund: Hinrichtungen und Folter.
Manche Städte öffnen einfach die Tore.
Die Assyrer kommen wahrscheinlich
von Süden gegen Jerusalem.
Aber bevor sie Jerusalem angreifen,
müssen sie Lachisch einnehmen,
sonst haben sie Lachisch im Rücken.
Würde Ägypten sie angreifen?
Das wäre eine Möglichkeit.
Ja, Ägypten hat ein starkes Heer.
Vielleicht sollten wir
über ein Bündnis nachdenken.
Mit Ägypten und Lachisch
können wir Assyrien besiegen.
Ich werde mich nicht
mit Ägypten verbünden.
Aber wir müssen uns vorbereiten.
Rizja, du bist der Heerführer,
was schlägst du vor?
Im offenen Kampf
können wir nicht gewinnen.
Wir müssen uns auf
eine Belagerung vorbereiten
und die Stadtmauern verstärken.
Ich schlage auch vor,
eine zweite Mauer zu bauen,
als zusätzlichen Schutz. - Was noch?
Wir brauchen mehr Schilde und
Verteidigungswaffen. - Einverstanden.
Und es gibt das Problem mit dem Wasser.
Da hab ich was.
Die Felder außerhalb der Stadt
werden mit Wasser versorgt.
Unsere Baumeister sagen,
man kann einen Tunnel graben:
das Wasser fließt dann in die Stadt,
in den Teich von Siloam.
Wenn die Assyrer kommen,
warum sollten sie unser Wasser trinken?
Das muss schnell gehen.
- Fangen wir sofort an.
Meine Brüder,
wir brauchen den König von Assyrien
und sein großes Heer nicht zu fürchten.
Mit uns sind mehr als mit ihm.
Mit ihm sind nur Menschen,
aber mit uns ist unser Gott Jehova,
um uns zu helfen und für uns kämpfen.
Mein Herr.
Padi, der König von Ekron
will mit dir reden.
Du wolltest mich sprechen, Padi?
Was willst du?
Ich möchte, dass du mich freilässt.
Ich will zurück nach Ekron
und dort wieder König sein.
Warum sollte ich das tun?
Das assyrische Heer kommt.
Ich kann dir helfen bei König Sanherib.
Ich kenne ihn.
Vielleicht tötet er dich nicht.
Ich küsse ihm nicht die Füße:
er schlachtet und versklavt mein Volk.
Ich bin nicht wie du,
du widerliche Schlange.
Vielleicht bin ich eine Schlange,
aber eine schlaue Schlange,
und du ein Dummkopf!
Dein Volk wird sehr leiden.
Die Assyrer
sind wie eine Heuschreckenplage:
niemand kann sie aufhalten.
Sie werden diese Mauern zertrümmern,
deine Krieger foltern,
eure Frauen vergewaltigen
und eure Kinder abschlachten.
Was machen sie wohl mit dir, Hiskia?
Du kannst dir gar nicht vorstellen ...
- Das hör ich mir nicht an.
Du wirst schon sehen.
Du kannst den Horror nicht aufhalten.
Er kommt!
Er kommt!
Er kommt!
Du!
Was hast du getan?
Du bringst uns alle um!
Die Assyrer kommen!
Unsere Kinder!
Unsere Kinder werden sterben!
Mörder!
Du Mörder!
Jesaja, du warst immer für mich da.
Seit meiner Kindheit.
Ich mach mir große Sorgen.
- Es sind schwere Zeiten.
Setz dich, mein Sohn.
Also,
was liegt dir auf dem Herzen?
Die Assyrer erobern
eine Stadt nach der anderen,
das weißt du ja.
Es ist meine Schuld.
Schebna hat gesagt: es hat Folgen,
wenn wir uns gegen Assyrien stellen,
und er hatte recht.
An all dem Leid bin nur ich schuld.
Gegen Assyrien rebellieren,
war das ein Fehler?
Es ist nie falsch, Gott zu vertrauen.
Dein Vater hat alles gemacht,
was die Assyrer wollten.
Aber du hast immer auf Jehova vertraut.
Gleich als du unser König wurdest,
hast du alles getan,
damit das Volk Jehova anbetet:
Hast den Tempel geöffnet und renoviert,
die heiligen Säulen
und Pfähle umgehauen,
die Höhen zerstört.
- Das war das einzig Richtige.
Du bist jeden Tag
bei den Menschen in der Stadt.
Du machst, was du kannst,
damit sie treu bleiben. - Genau wie du.
Aber warum müssen
die Leute in anderen Städten leiden?
Ich denke, du kennst die Antwort.
Ich zeig dir mal was.
Das hast du mir als Kind gegeben,
als du schreiben gelernt hast.
Und das hast du aufgehoben?
„An dich wende ich mich, o Jehova.
Mein Gott, auf dich vertraue ich.”
Ein Psalm von David.
Dein ganzes Leben
vertraust du schon auf Jehova
und er hat dich sehr gesegnet.
- Ich lese jeden Tag im Gesetz.
Und im Gesetz steht
die Folge von Untreue.
Im Volk sind viele noch untreu.
Du hast schon viel geschafft,
aber die meisten
folgen dir nur halbherzig.
Ich muss immer daran denken,
was im Gesetz steht:
Jehova bringt Strafe für die Sünde
der Väter über die Kinder danach.
Mein Vater hat
die Stadt mit Götzen gefüllt.
Er opferte meine Brüder
einem Gott der Kanaaniter.
Das weiß ich noch genau.
Es war furchtbar damals.
Bekommt Jerusalem jetzt die Strafe
für die Sünden meines Vaters?
Vertraue auf Jehova, Hiskia.
Er enttäuscht niemanden, der treu ist.
Ich hoffe, ich schaffe das.
Behalte es, Hiskia.
Vergiss nie, was du als
kleiner Junge geschrieben hast.
Deine Treue
kann ein gutes Beispiel sein, Hiskia,
nicht nur für unser Volk heute,
auch für Generationen in der Zukunft.
(Kriegsgeschrei)
Die Lage ist eindeutig:
Lachisch ist verloren.
Die Belagerungstürme
der Assyrer sind in Position.
Sie greifen mit Rammböcken an.
Sie versuchen, mit Leitern
die Mauer zu stürmen.
Dann ist Jerusalem dran.
Rizja, kann Jerusalem
einer Belagerung standhalten?
Wir haben Wasser, zu Essen,
starke Mauern,
und wir können sie verteidigen.
Besser vorbereitet können wir nicht sein.
Das hätte man von
Lachisch auch sagen können.
Eljakim,
wie ist die Stimmung in Jerusalem?
Die Leute haben Angst, Hiskia,
und das aus gutem Grund.
Wir können nicht fliehen.
Viele meinen, wir sollten uns ergeben.
Wir lassen diese grausamen Menschen
niemals zu unserem heiligenTempel.
Niemals!
Jehova wird uns retten, so wie damals
unsere Vorfahren am Roten Meer.
Jehova hat Samaria nicht gerettet.
Die Städte von Juda
hat er auch nicht gerettet.
Er rettet jetzt auch nicht Lachisch.
Wie lange ...
- Wir müssen auf Jehova vertrauen!
Er sorgt für einen Ausweg.
Und wenn eine Allianz
mit Ägypten die Chance war,
die wir verpasst haben?
Eine Möglichkeit gibt es vielleicht noch.
Sanherib will uns angreifen,
weil wir keinen Tribut zahlen.
Vielleicht sollten wir ihm Geld anbieten.
- Nein.
Wenn wir ihm Geld geben,
will er, dass wir ihm gehorchen.
Wenn wir den Tribut zahlen,
müssten wir uns nicht ergeben
und wir müssten nicht kämpfen.
Vielleicht ist das die Lösung.
Gut.
Jachziel,
geh zu den Assyrern nach Lachisch.
Frag sie, was sie wollen,
damit sie von uns abziehen.
Aber versprich ihnen nichts.
Der große Sanherib
wird auf euer Gesuch eingehen.
Er verlangt von euch 300 Talente Silber
und 30 Talente Gold.
Würde König Sanherib
auch weniger akzeptieren?
Verhandeln kommt gar nicht in Frage!
Unser König ist bereit
einen hohen Tribut zu zahlen,
aber was ihr verlangt, ist zu viel.
Seid froh,
dass der König nicht eure Köpfe will.
Wenn ihr das Geld nicht bringt,
holen wir es uns und ihr werdet sterben.
Und noch etwas:
Wir verlangen König Padi.
Der König will,
dass er nach Ekron zurückkehrt.
Haben die Assyrer bei der Übergabe
noch irgendetwas gesagt?
Überhaupt nichts. Sie haben nur
die Wagen mit dem Geld mitgenommen.
Wo ist Jachziel?
Die Assyrer haben ihn dabehalten.
Sie haben nicht gesagt, warum.
Das ist nicht gut.
Ich mache mir Sorgen um ihn.
Ich auch.
Aber ich bin dankbar.
Wir haben jetzt eine Abmachung.
Keine Belagerung für Jerusalem.
Das stimmt zwar,
aber es war ein hoher Preis.
Aber damit haben wir
uns das Leben gekauft.
Auf die Knie vor dem König!
Mein Herr. Seine Waffe.
Also du ...
... bist der Mann aus Jerusalem.
Und das ist dein Schwert.
Geschmiedet aus Bronze,
kein Eisen.
In Ninive spielen Kinder
mit solchen Schwertern.
Was kannst du mir
über deinen König erzählen?
Was glaubt er,
wer ihn vor mir retten wird?
Was meinst du, Rabschake Adar?
Er hofft, dass Ägypten ihm helfen wird.
Ist das so, Mann aus Jerusalem?
Nein, ist es nicht. - Nein?
Unser König ...
wir vertrauen auf Jehova.
(Sanherib lacht) Ja, Jehova.
Ihr glaubt, dass er euch retten wird?
Wenn ihr so sehr auf euren Gott vertraut,
dann erklär mir,
warum ihr mir Silber und Gold bringt,
damit ich euch in Ruhe lasse.
Aber reden wir doch über Jehova.
War nicht Jehova der Gott von Samaria,
das mein Vater in Trümmer legte?
Antworte!
Ja.
Und ist nicht Jehova
der Gott der Städte von Juda,
die ich nun erobert habe? - Ja.
Und ist nicht Jehova
der Gott von Lachisch,
einer Stadt,
die wir bald in Schutt und Asche legen?
Ja.
(Sanherib und Rabschake Adar lachen)
Ich hör ja gar nichts.
Ja.
Jehova, dein Gott,
ist schwach!
Er wird im Dreck liegen
vor meinem Gott Assur,
genau wie du jetzt ... vor mir liegst.
Sag mir,
hast du Angst?
Ein bisschen?
Nein. Ich fürchte den Tod nicht.
Ein tapferer Mann!
Die Männer von Lachisch
haben auch keine Angst zu sterben;
sie wünschen es.
Oh ja,
sie betteln darum.
Wir werden sie dir zeigen.
Damit du sehen kannst,
wie kreativ wir sind,
wenn es darum geht,
unsere Gegner zu erziehen.
Dann schicken wir dich
wieder nach Jerusalem, um zu berichten.
Wenn dein Volk versteht,
was wir mit denen tun,
die uns ärgern,
dann wird man uns die Tore öffnen,
wenn wir kommen.
Wir hatten eine Abmachung.
Meint ihr, ich bin käuflich,
wie ein billiges Stück Vieh?
Ich dulde doch kein Rebellenvolk!
Schafft ihn hier raus.
„An dich wende ich mich, o Jehova.
Mein Gott, auf dich vertraue ich.”
Ein Psalm von David.
Hatte der David Angst? - Ein bisschen.
Aber weißt du, was er Saul gesagt hat?
„Jehova hilft mir, Goliath zu töten.”
David hat fünf Steine
in seine Tasche gepackt und hat gesagt:
„Ich komm zu dir im Namen Jehovas”.
So mutig wie David will ich auch sein.
Das kannst du, wenn du so
wie David auf Jehova vertraust.
Und denkt dran:
Zusammen mit Jehova
kann man alles schaffen.
Jachziel! Geht's?
- Was haben sie dir angetan?
Schon gut.
Aber die Assyrer haben gelogen.
Sie kommen. - Mein König!
Eine riesige Truppe
der Assyrer steht vor dem Tor.
Sie verlangen mit dir zu sprechen.
Kümmert euch darum,
dass dieser Mann versorgt wird.
Jachziel, gut gemacht. Ruh dich aus.
Ich muss raus zu ihnen.
- Nein, bitte, mein Herr, nicht du.
Nein! Die nehmen dich mit.
Schick mich.
(Hiskia) Nimm Schebna mit
und Joach den Geschichtsschreiber.
Gebt ihnen keine Antwort.
Hört nur zu und berichtet mir dann.
Das ist, was der große König,
der König von Assyrien, sagt:
„Worauf vertraust du eigentlich?
Du behauptest:
‚Ich hab eine Strategie
und auch die Schlagkraft,
diesen Krieg zu führen’,
aber das sind leere Worte.
Auf wen vertraust du,
dass du dich traust,
gegen mich zu rebellieren?
Habe ich etwa keine Berechtigung
von Jehova,
hierher zu kommen
und diese Stadt zu zerstören?
Jehova selbst hat es zu mir gesagt:
‚Zieh gegen dieses Land
und zerstöre es.’”
Sprich mit deinen Knechten
bitte auf Aramäisch.
Wir verstehen das.
Rede nicht in der Sprache der Juden,
die auf der Mauer sind
und dich hören können.
Hat mein Herr mich nur zu euch
und zu eurem Herrn geschickt,
um das auszurichten?
Es gilt doch genauso
den Männern auf der Mauer,
die bald ihren eigenen Kot essen
und ihren eigenen Urin trinken werden,
genauso wie ihr!
(Rabschake Adar lacht)
Glaubt nichts davon, was Hiskia sagt,
denn das sagt euch
der König von Assyrien:
„Schließt Frieden mit mir
und ergebt euch!
Dann werdet ihr von
eurem eigenen Weinstock essen
und von eurem eigenen Feigenbaum.
Hat irgendein Gott von den anderen
Völkern sein Land befreien können
aus der Hand des Königs von Assyrien?
Kein einziger von diesen vielen Göttern
konnte sein Land vor mir retten!
Wie soll Jehova dann euch
in Jerusalem vor mir retten?”
Wir werden unserem
König berichten, was du gesagt hast.
Hat er sonst noch was gesagt?
Nein, das war alles.
Wie haben die Leute
in der Stadt reagiert?
Sie haben Angst.
Sie dachten, wir alle dachten,
die Assyrer lassen uns jetzt in Ruhe.
Manche wollen, dass wir aufgeben,
aber die meisten
stehen hinter dir, Hiskia.
Rizja, wie beurteilst du die Lage?
Wir haben alles getan,
um vorbereitet zu sein.
Aber die assyrischen
Kriegsmaschinen sind gewaltig.
Jerusalem kann eine Weile standhalten,
aber wenn Jehova uns nicht hilft,
sieht es schlecht aus.
Wie lang könnte eine Belagerung dauern?
Samaria haben sie
drei Jahre lang belagert.
Sie haben wohl ein Versorgungsnetz,
das ihre Truppen mit Proviant beliefert.
Meine Brüder, wir dürfen nicht vergessen:
Jehova kann uns retten,
so wie er es früher auch schon
gemacht hat. - König Hiskia,
mach doch endlich die Augen auf!
Wir sind gefangen!
Wir sind wie Vögel im Käfig.
Entweder öffnen wir den Käfig selbst
oder wir warten,
bis Sanherib ihn aufmacht.
Willst du etwa wirklich,
dass wir uns ergeben?
Ich kann Jehovas Stadt
nicht Leuten überlassen,
die den lebendigen Gott verspotten.
Die keinen Respekt vor
dem Tempel Jehovas haben
und die heilige Bundeslade
als Beute nehmen.
Nein, wir ergeben uns nicht!
Alle Städte Judas sind schon gefallen.
Tausende nehmen sie in Gefangenschaft,
Männer, Frauen, Kinder.
Jetzt stehen die Assyrer vor unserem Tor
und du glaubst immer noch:
nichts Schlimmes wird passieren?
Verstehst du denn nicht?
Du zerstörst alles,
was du eigentlich retten willst
den Tempel, Jerusalem,
unser aller Leben. - Schebna,
ich sehe die Gefahr genauso wie du.
Auch ich habe Angst.
Aber Jehova entscheidet,
ob er Jerusalem retten wird.
Sollen wir sein Eigentum
einfach weggeben?
O Jehova Gott,
bitte hilf uns.
Du hörst doch,
wie unser Feind dich verachtet.
Nur du kannst uns retten.
Wir wissen, du bist der Höchste.
Tu etwas für deinen großen Namen.
Gib mir bitte den Mut,
das Richtige zu tun.
Geht zu Jesaja,
zusammen mit ein
paar Ältesten der Priester.
Zieht euch Sacktuch an
und fragt Jesaja bitte
nach dem Wort Jehovas.
Jesaja, mein Bruder,
eine Nachricht von Hiskia für dich:
„Heute ist ein Tag des Schreckens.
Aber vielleicht hört dein Gott Jehova
die Worte des Rabschake,
mit denen er als Gesandter
seines Königs gelästert hat
gegen den lebendigen Gott
und vielleicht wird er ihn zur Rechenschaft
ziehen für das, was er gehört hat.
Also bete bitte für den kleinen
Rest des Volkes, der noch lebt.”
Das ist, was Jehova sagt:
„Sei nicht verängstigt wegen der Worte,
die du gehört hast,
mit denen die Gesandten des
assyrischen Königs mich beschimpft haben.
Ich gebe ihm einen Gedanken ein.
Und er wird einen Bericht hören.
Und er wird in sein Land zurückkehren.
Und dort wird er mit
dem Schwert getötet werden.
Dafür werde ich sorgen.”
Danke, Jesaja.
Danke.
Assyrer vor der Stadt!
Eine Botschaft für Hiskia von Sanherib,
dem König der Welt.
Ich bin Hiskia.
Welche Nachricht habt ihr für mich?
Dies ist, was der mächtige Sanherib,
der Liebling der Götter, zu dir sagt:
„Denk nur nicht, dein Gott,
dem du vertraust,
spricht Wahrheit, wenn er sagt:
‚Jerusalem wird nicht
den Assyrern in die Hände fallen.’
Du kennst doch die glorreichen
Taten der assyrischen Könige,
sie haben alle Länder zerstört.
Bist etwa du die Ausnahme?
Konnten die Götter der Völker,
die meine Vorfahren besiegt haben,
sie retten?
Wo sind Gosan, Haran, Rezeph,
und das Volk von Eden aus Tel-Assar?
Wo sind die Könige von Hamath,
von Arpad
und der Städte von Sepharwajim
und von Hena und von Iwa?”
O Jehova, du Gott von Israel,
der du deinen Thron
über den Cheruben hast,
du allein bist der wahre Gott
über alle Königreiche der Erde.
Hör doch, wie Sanherib lästert
gegen den lebendigen Gott.
Die Könige von Assyrien haben Völker
vernichtet und ihre Länder verwüstet.
Aber jetzt, Jehova, unser Gott,
bitte, rette uns aus seiner Hand,
damit alle Königreiche
der Erde erkennen,
dass du allein Gott bist,
o Jehova.
Kommst du von Jesaja?
Ja, mein König. Er sagt:
„Das sagt Jehova über
den König von Assyrien:
‚Die Tochter Zion, die Jungfrau,
verachtet und verspottet dich.
Die Tochter Jerusalem,
kopfschüttelnd schaut sie dich an.
Wen hast du beschimpft und gelästert?
Den Heiligen Israels!
Deine Wut auf mich und dein Gebrüll
sind an mein Ohr gedrungen.
Also werde ich einen Haken
durch deine Nase ziehen
und dir ein Zaumzeug anlegen
und dich dahin zurückführen,
wo du hergekommen bist.’”
Rabschake Adar!
Adar!
Warum schläfst du immer noch?
Mein Herr!
Mein Herr!
Ich war beim Tartan, wie befohlen.
Aber er ist tot!
Er ist tot!
Er ist tot.
Keine Spur.
Keine Spur eines Kampfes.
Ich war auf meinem Posten,
die ganze Nacht, mein König.
Ich schwöre es!
Ich habe nichts gehört.
Ich hab nichts gesehen!
Mein Herr! Wer hat das getan?
Jehova!
Jehova!